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OFFENES
GEHEIMNIS
_____________ ALS
DER, NAMEN, in denen sich Gott selbst offenbart und zugleich verbirgt (Ex 3, 14) (Enthüllung - Verhüllung) Paradox
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STADIEN DER WIEDERGEBURT nach Johann Caspar Lavater (1741 - 1801) |
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"Undogmatische Merksätze über Gott" von ALBERT KELLER (1932 - 2010) in Grundfragen christlichen Glaubens Alte Lehren neu betrachtet 2010 - Das Wort "Gott“ ist eher ein Ruf als eine Bezeichnung -
Gott kann nicht geleugnet werden, nur der Begriff von Gott - Was man in Frage stellen kann, ist nicht Gott - Der Atheist: "Es gibt keinen Gott!“ - Gott:” Es gibt keine Atheisten!" - Gott hat recht. - Gott ist alles Gute auf einmal und grenzenlos. Wer etwas Gutes liebt, liebt darin auch Gott - Je mehr einer sich in Gott gründet, desto freier wird er. Und je freier er ist, desto mehr gründet er in Gott - Wenn Gott sich zeigte, hätten wir ihm gegenüber keine Freiheit, jedenfalls keine Wahl. Um unserer Freiheit willen muss Er sich verbergen - Am Anfang war die Vernunft (der logos“: Joh 1,1) - Mit Gott kann man nicht zu Rande kommen, denn er hat keinen Rand. - Gott taugt nicht zur Welterklärung, auch wenn es ohne Ihn keinen Sinn gäbe. - Da Gott ständig alles in allen Einzelheiten schafft, ohne jedoch dessen innerweltliche Ursache zu sein, ist die Annahme, er greife ins Weltgeschehen ein, (von der Inkarnation abgesehen) grundlos - Das Wirken Gottes und das der Welt (des Menschen) wachsen zugleich; ebenso Gnade und Freiheit. - Es gibt nur eine Liebe: die zu Gott, der Welt, den Menschen und zu sich selbst. Wer eine ohne die andere will, geht fehl. Darin liegt die Sünde: in verkorkster, mangelnder Liebe. - Nichts ist individueller als der Bezug zu Gott. Dennoch ist er nicht privat, da der uns mit allem verbindet. - Alle Menschen sind eins in Christus und so erlöst; nur wer andere ablehnt, sperrt sich davon aus. - Das Böse hassen und den Bösen lieben; den Irrtum bekämpfen und den Irrenden annehmen, das heißt Nächstenliebe - und gilt auch für die Liebe zu sich selbst - Damit der Mensch hören kann, muss Gott in menschlicher Sprache zu ihm reden: Wort Gottes muss Menschenwort sein. Alles Menschenwort aber ist missverständlich. - Wer anspricht, stellt einen Anspruch. Wie können wir es also wagen, Gott anzusprechen? -”Die Ros’ ist ohn’ Warum“ - darin gleicht sie Gott (Gott ist der grundlose Grund von allem. Er ist das Ende aller Begründung. Wer ”Warum”? fragt, fragt zuletzt nach Gott.) - Erst der Glaube an die Schöpfung lässt die Welt als Frage zu - Geschichtliche Persönlichkeit - vor Gott ist jeder eine; - Auch eine Putzfrau ist von Gottes Gnaden“ - wie alles ein Wunder ist. - Niemand kann meinen Schmerz fühlen - nur Gott: Er fühlt ihn in mir |
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Revolution der Gotteserkenntnis "Glaube kommt von innen. Wer heute glaubt, will dies nicht im Widerspruch zum Wissen aus Physik, Chemie, Biologie, Anthropologie, Medizin, Religionsgeschichte . . . Nicht Säkularisierung und Aufklärung sind schuld am großen Glaubensproblem. Sie haben nur die religiösen, theologischen Schwächen offengelegt und somit unser Bewußstsein umgewälzt. . . . Es braucht anderes [als ein paar oberflächliche Therapiemaßnahmen]: eine Revolution der Gotteserkenntnis, der religiösen wie theologischen Sprache, intellektuell und emotional. . . . Als Gottsucher einer säkularen Welt sind wir niemals fertig mit den Paradoxien des Wahren, Guten und Schönen, mit dem Rätsel des Daseins und dem Mysterium des Erhabenen." Johannnes Röser in CiG 10/2011 S. 100 |
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