VOM OFFENEN GEHEIMNIS

SEITEN VON THEODOR FREY ÜBER . .

.GOTT    WELT    MENSCH

  EXPERIMENTE ZUR GESTALTWERDUNG

 NEUES


"Denn was ist schließlich der Mensch in der Natur? Ein Nichts im Vergleich mit dem Unendlichen, ein All im Vergleich mit dem Nichts, ein Mittelding zwischen nichts und allem, unendlich weit davon entfernt, die Extreme zu erfassen; das  Ende der Dinge und ihre Anfänge sind ihm in einem undurchdringlichen Geheimnis unerbittlich verborgen"
                    
Blaise Pascal

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VOM OFFENEN GEHEIMNIS 

Struktur des Gesamtwerks

 PROLOG - NULL
0
Eins Zwei Drei
Vier Fünf Sechs
Sieben Acht Neun
Zehn Elf Zwölf
EPILOG - UNENDLICH

 

In allem was ist, ist Zahl und Maß.

Die Zahlen finden gibt Ordnung.

Im Maß geben ist bereits Erkennen.

Nikolaus von Kues

 

0

Mit den Zahlensymbolen

versuche ich

die Struktur des Seins

nachzubilden,

versuche ich das Sein zu öffnen.

 

 Sie sind mir

Orientierungszeichen,

damit ich mich nicht verliere

 im Einzelnen.

Mit ihnen sollen die Gestalten,

die vom Anfang her kommen

und sich auf das Ende

hin entwickeln,

gehalten werden,

Gestalten,

die im Anfang

das Ende schon umfassen

und im Ende

den Anfang

nicht verlieren.

 

In vier Symphonien

wage ich das Experiment.

Sie werden komponiert aus den

3 Grundelementen:

Einheit,

Dualität,

Ich.

 

Diese werden

4-fach

zueinander in Beziehung

gesetzt,

um sich damit

12-fach

zu entfalten.

Die 12-fache Entfaltung

wird gespiegelt

in 12 Seinsbereichen,

um damit

in 144 Themen

aufzuscheinen.

 

 

Das Ganze des Sagbaren

wird gehalten im Unsagbaren,

symbolisiert durch die Nichtzahl

O,

die als Prolog vor den Anfang,

und der Nichtzahl

¥,

die als Epilog

nach dem Ende

gesetzt wird.

  

Die Gestalten

die sich uns zeigen,

werden damit eingebunden

in die gestaltlose Gestalt

vor und nach dem Sein.

 

Das Ganze

ist als ein Gerüst,

als Netzwerk, zu begreifen,

das auch den Sonnenzyklus

mit seinem

12- fachen Rhythmus

der 12 Monate,

die 2 x 12 Stunden

des Tages und der Nacht,

wie auch die Symbolzahl

für das Unendliche,

144 (12 x 12),

aufgreift.

Die Gestalten

sind durchdrungen

vom Rhythmus,

der die 3 mit der 4 verbindet.

Aus diesen Zahlen ergibt sich

multipliziert

wiederum die Zahl 12,

addiert

die Zahl 7.

 

 Mit der

7

wird auch

der Wochenrhythmus

mit 7 Tagen,

der Mondzyklus mit

4 x 7 Tagen

(28 =1+2+3+4+5+6+7)

und der Lebensrhythmus,

mit dem jeweiligen

Vielfachen von 7,

in die Gestalten aufgenommen.

84 (3 x 28)

kann dann als Symbolzahl

für ein langes Erdenleben

dienen.

 

Die Struktur des Seins

auf das Unsagbare hin zusammenzufügen,

seine Elemente zu verknüpfen,

das Zusammenwirken

und die Verbundenheit

von Allem zu Allem

und zum Ganzen hin

sichtbar zu machen,

den Einklang,

gleich einer Symphonie

empfindbar zu gestalten,

ungewohnte und schmerzhafte

Töne und Geräusche

nicht auszusparen

und unser beschränktes Mitwirken

und Versagen einzubeziehen,

dies ist der vermessene Weg.

 

 

Die Zusammenschau zeigt

12 konzentrische Kreise,

die jeweils in 12 Kreisabschnitte  

eingeteilt sind. 

Aus dem innersten Kreis 

(Die Null - Vor dem Anfang) 

treten auf jeder Kreisebene  

die Zahlen hervor, 

wobei auf jedem  

der 12 Kreisabschnitte 

die Zahlen  

auf die nächste Kreisschale  

gehoben werden, 

solange, bis die 12. Ebene,  

der äußerste Kreis 

(Das Unendliche - Nach dem Ende), 

erreicht wird. 

Hier fallen  

die 12 Kreisabschnitte 

mit den 12 Kreisschalen zusammen 

(12 mal 12 = 144 - Symbol des Unendlichen). 

Damit ist die gesamte Gestalt  

mit 144 Feldern eröffnet, 

in der sich 144 Themen  

entfalten können. 

   

In der Zahl 144  

ist auch der Endpunkt  

der 12-teiligen Reihe 

1, 

2, 

3, 

5, 

8, 

13, 

21, 

34, 

55, 

89, 

144  

erreicht. 

 

- Zyklus des Mondes

 

 

In den Zyklus der Sonne ist,

symbolisiert durch Quadrate,

der Zyklus des Mondes 

eingebunden.

Im innersten, ersten Quadrat

beginnt die Zahl 7 

auf der 7 Kreisschale 

des Sonnenzyklus

und endet bei der Zahl 28,

um dann auf das zweite, 

größere Quadrat zu springen,

das bis zur Zahl 56 führt.

Das dritte und größte Quadrat,

das mit der Zahl 63 im dritten Kreisabschnitt beginnt,

endet schließlich mit der Zahl

84,

am höchsten Punkt 

der zwölften Kreisschale.

Hier vereinigen sich 

der Sonnen- und Mondzyklus

und beide überschreiten 

und verlassen das Sein.

  


Struktur des Gesamtwerks 

der Symphonien

                           

Prolog

O

 Die Null 

 

 

 

Beziehungen zur Einheit

Beziehungen in der Dualität

Beziehungen vom Ich zum Du

 

I. Symphonie

 

Von

 der Einheit

 zum Ich

 

Einheit

1

 

 

Dualität

2

 

 

 

Ich

3

 

 

 

 

II. Symphonie

 

Vom

Suchen 

zum Finden

Suchen

4

 

 Spaltung

5

 

 Finden

6

 

 

 

III. Symphonie

 

Vom Licht

zur Antwort

im Menschsein

  

 Heilendes Licht

7

 Entzweiung

8

 

 Menschsein

9

 

 

IV. Symphonie

 

Von der

Erlösung

zur Fülle des Seins

 

Erlösung

10

Gericht

11

 

Fülle ds Seins

12

 

 Epilog

 

Das

Unendliche

 

 

Die Struktur des Gesamtwerks

zeigt jeweils 

im ersten Satz 

jeder Symphonie

den Bezug zur Einheit,

in den zweiten Sätzen

die Beziehungen

 in der Dualität,

um schließlich 

in den dritten Sätzen

mit den Bezügen des Ichs

zu schließen.

Dies alles wird aufgeschlossen 

und auch abgeschlossen

vom Prolog und Epilog,

dem Davor und Danach,

dem vom Anfang und Ende her 

geöffneten Geheimnis.

 

 

In jeder Symphonie

werden die Elemente 

der vorherigen Symphonie

wieder aufgenommen, erweitert 

und gewandelt.

Damit wird ein komplexes,

 strukturiertes,

sich entwickelndes 

Beziehungsgeflecht 

geschaffen.

 

 

In der

I. Symphonie,

mit dem Titel

„Von der Einheit zum Ich“,

werden die 3 Grundelemente,

ausgehend von unseren Fragen,

die auf die Einheit des Anfangs zurückblicken,

vorgestellt und entfaltet.

Im Durchlaufen 

der dualistischen Prozesse 

der Versuch,

das Gewordene 

wieder und tiefer 

zu erkennen.

 

Aus der Stille des Anfangs,

dem Licht der Einheit,

ist es ein atmendes Vortasten 

zu den Tönen und Farben 

des Ichs.

 

Das Hauptthema:

Wie ist geworden

was ist ?

 

Die

II. Symphonie,

mit dem Titel

„Vom Suchen zum Finden“,

sucht in Wort und Antwort

nach dem Zusammenklang 

der Elemente,

nach den Bildern des Ichs,

die durchwirkt vom

 Zweifels am Anderen,

sei es an Gott, der Welt oder dem Du,

gestaltet werden.

 

Aus der Dreiheit des Ichs

wird das sehnende Suchen

nach dem Gleichen im Anderen

entfaltet.

 

Das Hauptthema:

Wie bin ich geworden

was ich bin ?

 

 

In der

III. Symphonie,

mit dem Titel

„Vom Licht zur Antwort im Menschsein“,

wird betend und fluchend

das Ringen der Menschheit

um das Gelingen des Menschseins,

verbunden mit der Erfahrung

eines immer neuen Scheiterns,

zum Thema.

 

 

In der Gestaltung unseres Seins,

die verbunden ist mit unserer Angst

vor dem Schuldigwerden

und der Erkenntnis

zu unserer Verantwortung,

wird im fortwährenden Dialog

der Versuch unternommen, 

zu erkunden:

 

Wie soll sein,

was werden kann ?

 

 

 

In der

IV. Symphonie,

mit dem Titel

„Von der Erlösung zur Fülle des Seins“,

wird das Wagnis unternommen

das Menschsein

und unser Ich-Sein im Menschsein,

in die Wirklichkeit unbekannter Möglichkeiten

hinein zu überschreiten.

Ein Verwandeln und Entschwinden,

ein Hoffen und Stammeln,

das alle Themen aufnimmt und

zum letzten Erklingen und Verklingen bringen will.

 

Das Hauptthema:

Zu was dürfen wir uns loslassen?

 

 

Das

Gerüst

des Gesamtwerks

fügt 12 Seinsbereiche

in 144 Felder zusammen,

was Halt geben soll im Suchen

aber auch Mut machen soll,

zu immer neuem Verlieren,

damit daraus ein 

neues Suchen

angestoßen 

wird.

 

 

Das Gerüst 

dient als Orientierungstafel,

auf der wir immer neue Beziehungen,

Gegensätze, Analogien, Entwicklungen

und Gestaltungsprozesse

entdecken können.

 

 

Aus dem 

Geflecht,

dem Netzwerk,

dem Kristall

lassen sich 

Splitter der Fülle 

vergegenwärtigen,

ohne daß jedoch 

der Zusammenhang

im Ganzen 

vergessen 

wird.

 

 

Die Symphonien

möchten Wege

im Fühlen,

Denken,

Tun und Lassen

zeigen,

die uns 

zu unserem Ich weisen

und von ihm wieder 

zum Anderen.

 

 

Sie möchten 

das Sein öffnen

zum Wunder,

das für uns erscheint,

auch wenn es immer wieder

verloren werden muß,

um sich gerade im Verlust

in seiner ganzer Fülle 

zu offenbaren.

  

 

Laß es sich zeigen !

Atme es in das Sein hinein !

Breite dein Ich aus

 in seiner ganzen 

Vielfalt

und erspüre 

seine Eingebundenheit !

Finde dein Gerüst,

dein Ich - Sein

im All - Sein !

 

 


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