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"Man
muß Kunst im allgemeinen von bedeutender und großer Kunst
unterscheiden. Eine hinreichende ... Bedingung für Kunst im
emphatischen Sinn ist es, daß sie in eine Konkordanz zur
Verlaufsform der Subjektivität gelangt. Es wurde erklärt, daß
sie Kontraste sich gegeneinander ausbilden und entfalten läßt,
und zwar so, daß in einem damit ein Weg ausgelegt wird, auf dem
diese Kontraste zusammengeführt oder in eine definitive
Zuordnung versetzt werden, ohne das ihre Gegensätzlichkeit
dementiert werden muß. Das alles geschieht innerhalb der
Vorgabe einer Grundordnung, die dem Ausgriff des bewußten
Lebens auf einen Zusammenhang entspricht, der, wäre er denn
auch zuletzt noch angemessen als Welt zu verstehen, eine
Integrationswelt genannt werden könnte. Es geschieht
insbesondere so, daß sich die Entfaltung und die Zusammenführung
des Gegensätzlichen nicht nur faktisch ergeben, sondern sie
durchgängig als solche auch erfahren werden. Das schließt ein,
daß das Kunstwerk diese seine synthetisierende Verfassung als
solche auch anzeigt. Weiter noch bedeutet es, daß der Verlauf
als ganzer innerhalb seiner selbst zur Übersicht kommt und daß
er auch so organisiert ist, daß sein Zugehen auf solche Übersicht
und sein Abschluß von dieser Übersicht her bereits den Verlauf
als ganzen bestimmen und daß sie innerhalb seiner auch immer
mit erfahren oder antizipiert werden."
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