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SEITEN ÜBER GOTT, WELT UND MENSCH THEODOR ALBERTUS MAGNUS FREY |
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FRANZ WITTENBRINK |
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WITTENBRINK MIT CAROLINE EBNER |
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| Friedrich
Nietzsche DOCH ALLE LUST WILL EWIGKEIT |
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Der
vierte Satz von
Mahlers III. Symphonie
enthält das vom Altsolo |
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Besprechung von Egbert Tholl in der SZ vom 15,1,2007 "Die drei Damen [befinden] sich in einem Zwischenreich zwischen Leben und Tod. Zersauste Verführerinnen zum Tode sind sie, mit Medusenhaupthaar, Selbstmörderinnenmal um den Hals, Blutstropfen im Gesicht. Komm mit auf unseren Charon.Kahn, der Tod ist das einzig Wahre, danach sehnen wir uns. Bis dahin spielen wir sehr drollig mit unseren Zehen, sind wild und sexy. Sehr, sehr sexy. Denn wenn die Lust Ewigkeit will, sehnt sie sich nach dem Tod, denn der dauert. Man muss halt die Lust mit hinüber nehmen." "[Doris Schade als Taubenmutterl] wohnt ein Zauber inne. Sie ist der Tod. Sie leuchtet wie ein kleines Mädchen. Wenn so das Sterben kommt, dann möchte man sofort tot umfallen. Doris Schade singt auch, 'Satisfaction'. Ein Traum. Alles ... Zugabe singen die anderen vier für sie, an sie 'You make me feel like a natural woman'. Die Träne quillt, weil das so unglaublich zauberhaft süß ist." "[Der Liederabend] ist geschlossen, atmosphärisch dicht, musikalisch (auch dank Friedrich Paravicini am Cello) weit gespannt."
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Ein
paar Frauen, in der Blüte ihrer Jugend, sind einer merkwürdigen Lust
verfallen: Mit Liedern von Pergolesi bis Meredith Monk von Schubert und
Mozart bis zu Kate Bush und den Beatles feiern sie den Tod als ein
skuril-sinnenfrohes Fest, träumen vom Vergehen und spielen mit dem
Verlust der Lebensgeister. |
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LIEDER
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Das schönste Gedicht aus [dem] "Buch der Lieder" ist für mich immer noch aus der "Heimkehr" das Gedicht "Der Tod das ist die kühle Nacht". Das ist ein häufig vertontes Gedicht, das überhaupt nicht gebrochen ist. Aber es ist die junge Nachtigall in diesem Gedicht, die mich so fasziniert. Ich bin einmal gefragt worden, was mein Lieblingsvogel sei und ich behaupte bis zum heutigen Tat, dass die junge Nachtigall in Heines Liedern mein Lieblingsvogel ist.
Der Tod, das ist die kühle Nacht, Das Leben ist der schwüle Tag. Es dunkelt schon, mich schläfert, Der Tag hat mich müd' gemacht.
Über mein Bett erhebt sich ein Baum, Drin singt die junge Nachtigall; Sie singt von lauter Liebe, Ich hör es sogar im Traum.
Tag und Nacht diesem Ideal der Liebe nachzuträumen und es niemals zu erreichen, das hat Heinrich Heine dargestellt
Dieses Gedicht
ist natürlich noch schön rund sozusagen, es stellt noch nicht diese
letzte Verletzung dar. Ich habe hier soeben ein anderes Gedicht von ihm
aufgeschlagen, bei dem das eben nicht mehr so ist: "Sie liebten
sich beide, doch keiner / Wollt' es dem andern gestehn, / Sie sahen sich
an so feindlich, / Und wollten vor Liebe vergehn. // Sie trennten sich
endlich und sahn sich / Nur noch zuweilen im Traum, / Sie waren längst
gestorben, / Und wußten es selber kaum." Das ist doch fast schon
brutal: Damit ist im Grunde diese Fremdheit gemeint, die einen
erschaudern lassen könnte, die zwischen diesen Liebenden schon
existiert, ohne dass sie sich das eingestehen, ohne dass sie das selbst
schon wissen. Dafür gibt es in diesem "Buch der Lieder"
einige Beispiele. Frühwald: Aber das ist
doch eine große Erkenntnis: Dass auch diejenigen, die sich innig
lieben, im Letzten einander fremd bleiben, und dass die wahre Liebe überhaupt
nur im Traum vorhanden sein kann, und dass der Mensch in dieser Welt
diesem Ideal der wahren Liebe überhaupt nie auch nur nahe kommen kann,
weil diese letzte Fremdheit, weil eine ganz eisige Fremdheit zwischen
den Menschen waltet. Das hat Heine erkannt und daraus entstanden seine
Schmerzen. Alpha-Forum-extra 03.04.2004: Der Spötter im Exil - Heinrich Heine Prof. Dr. Wolfgang Frühwald im Gespräch mit Dr. Walter Flemmer |

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YOUKALI
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Satisfaction und als Zugabe: Das
Hobellied Satisfaction Ich find´ einfach keine Befriedigung,
nein,
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Ferdinand
Raimund |
Wittenbrink's Liederabende
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Stephan Zinner Caroline Ebner |
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(Foto:
Rabanus)
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Liebe, rote Stiefel und geile Säue, um das erste
Mal, das letzte Mal und um einen kleinen Bären mit großen Ohren.
Darin gehen die "Männer"" auf, schwingen sich empor,
und wer eben noch elend und waidwund war, weidet sich nun als
Heldentenor oder Sexmachine am eigenen Männerdasein. "We will
rock you" ist man sich plötzlich wieder gewiss und weiß vor
lauter Testosteron gar nicht mehr wohin mit sich. Diesen Zustand gilt
es zu erhalten und deshalb wird gesungen. Noch ein Bier! Noch eine
Stadionwurst! Noch ein Lied! Noch ein Chor gegen die Welt! Noch ein
Choral für die Liebe! . . . Es geht um viel mehr. Doch ganz tief im
Innern, begraben unter der Schwere einer übervollen Stadionseele,
beschleicht die "Männer" eine Ahnung: Jenseits ihrer
Stadiontribüne, außerhalb des schützenden Stadionkessels, lauert
womöglich ihre nächste, ganz private Heimniederlage." Aus der Beschreibung des Staatstheater Hannover: |