tam

elemente

beziehungen

bewegungen

gestalten

seiten von theodor frey

WACHAU

st.michael 

wößendorf

weißenkirchen

spitz

dürnstein

krems

unterloiben

senftenberg

langenlois

gobelsburg

herzogenburg

göttweig

st. florian

maria taferl

suche auf meinen seiten   http://www.theodor-frey.de

übersicht

räume & zeiten

musik & spiel

gedanken

tun & lassen

neues

gefundenes

eigene Bilder

persönliches

Unsere Sache ist es, den Funken des Lichts festzuhalten, 
der aus dem Leben überall da hervorbricht, 
wo die Ewigkeit die Zeit berührt.

Friedrich Schiller

theodor  frey

seiten über gott, welt, mensch

home

 impressum

seitenanfang

 

 

 

"Kirche und Pfarre St. Michael gab es vermutlich schon im 9. Jahrhundert, erstmals erwähnt wird sie 987. Es handelt sich um die älteste Pfarre der Wachau, die lange Zeit auch Friedhofskirche für das gesamte Gebiet war, worauf auch das Patrozinium des hl. Michaels - des Seelenwägers - verweist.  Die Staffelhallenkirche mit westlichem Wehrturm wurde vermutlich im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts errichtet und bildet eine EInheit mit dem Karner des frühen 14. Jahrhunderts und dem Friedhof sowie der Befestigungsanlage des 15. Jahrhunderts. "

Quelle: Landesmuseum Niederösterreich

 

 















Die sieben Hasen oder Rößln von St. Michael

"In der Wachau war einstmals ein so strenger Winter, daß der Schnee sich bis über die Kirche von St. Michael hinauf angehäuft hat. Die Hasen sind damals über das Kirchendach hinweggelaufen. Da schmolz aber plötzlich der Schnee ab und sieben Hasen konnten nicht mehr herab. Darum sitzen sie heute noch auf dem Dachfirst.

So deutet das Volk die Tiergestalten auf dem vorderen Teile des Gotteshauses. Weil diese aber eigentlich Pferde und Hirschen darstellen, so sagt man auch, dieser merkwürdig Dachschmuck sei zur Erinnerung an einen Herrn "Siebenrößl" von St. Michael angebracht worden, welcher sich um den Kirchenbau besondere Verdienste erworben hätte.

Eine dritte Deutung geht dahin, die Kirche sei schon so alt, daß man zu ihrer Erbauungszeit das Schreiben noch recht selten verstand. Um aber doch den Namen des Baumeisters "Siebenrößl" der Nachwelt zu überliefern, habe er selbst sieben Rößlein auf dem Dache anbringen lassen. Der Erbauer sei samt Frau und Tochter auch in den drei Steinknöpfen verewigt, welche an der Donauseite oben aus den Kirchenmauern herausragen. Und die drei Mumien, welche sich im Beinhause unter der Friedhofkapelle bei der Kirche befinden, werden als die Leichname der Famitie Siebenrößl angesehen."

(Quelle: Hans Plöckinger, Sagen der Wachau, Krems 1926, Nr. 47, S. 57f.)

 

 






































"Die Anfänge der bedeutenden Weinbaugemeinde reichen bis in das beginnende 9. Jahrhundert zurück. 830 wird das Gebiet von Spitz bereits urkundlich genannt, als König Ludwig der Deutsche dem Kloster Niederaltaich in Bayern die Schenkung des Ortes, der "Wahowa" genannt wird . . . durch Karl den Großen bestätigte. Diese war Grundlage für die spätere Niederaltaicher Lehensherrschaft in Spitz.

Der Ortsname Spizze taucht im 12. Jahrhundert auf und wird 1148 urkundlich erstmals genannt. Wahrzeichen . . . ist die mächtige, Ende des Mittelalters spätgotisch ausgebaute Pfarrkirche St. Mauritius mit ihrem ungewöhnlichen, um 20 Grad gegen Norden abgeknickten Chor.  Zu ihren wertvollsten Ausstattungsstücken gehören die geschnitzten Christus- und Apostelfiguren aus dem  14. Jahrhundert, ein im 1520 im Stil der Donauschule geschaffenes Kruzifix und das Hochaltarbild des Kremser Schmidt ("Marter des hl. Mauritius", 1799).

Das Kloster Niederaltaich gab den Großteil seines Besitzes in Spitz ab 1242 den bayerischen Herzögen zu Lehen, die ihrerseits einen Teil an prominente Adelsgeschlechter weitergaben. . . . Herrschaftszentrum des bayerischen Lehensbesitzes war bis ins 16. Jahrhundert . . .die Burg auf dem Berg.

Quelle: Landesmuseum Niederösterreich

 

 







 
















Rudolf von Alt (1852)




















 

A.E.I.O.U. ist ein habsburgischer Wahlspruch, den Kaiser Friedrich III. (1415–1493) als Signatur auf seinem Tafelgeschirr, seinem Wappen sowie auf Bauwerken, wie der  Burg in Wiener Neustadt und dem Linzer Schloss, anbringen ließ.

  • Austriae est imperare orbi universo (es ist Österreich bestimmt, die Welt zu beherrschen)

  • Austria erit in orbe ultima (Österreich wird im Erdkreis das letzte (Land) sein)

  • Austria est imperium optime unita (Österreich ist ein aufs Beste geeinigtes Reich)

  • Augustus est iustitiae optimus vindex (der Kaiser ist der beste Beschützer der Gerechtigkeit)

  • Alles Erdreich ist Österreich untertan (16./17. Jahrhundert)

  • Austria est imperatrix omnis universi (Österreich ist die Beherrscherin der ganzen Welt)

Der Volksmund und manche Künstler haben auch alternative Interpretationen hervorgebracht:

  • Am End’ is' ollas umasunst (Anklang an manche Wienerlieder)

  • Allen Ernstes ist Österreich unwiderstehlich

  • Alte Esel j(i)ubeln ohne Unterlass

  • Alles Erdreich ist Österreich Untertan

  • Aller Ehrgeiz ist Österreich unbekannt

  • Also eigentlich ist's ohnehin unwichtig

Quelle: Wikipedia