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An der Kirchenwand der Matthäuskirche in München 



In Haidhausen - Wo kann man in München demonstrieren !?

 


In Haidhausen - Lothringerstraße

 

 

NEUES UND GEFUNDENES JETZT AUCH HIER . . .




Was am Flohmarkt nicht alles zusammenkommt !





"Der Eine empfiehlt die Spielbank, der Andere das Christenthum, der Dritte die Electricität.

Das Beste aber, mein lieber Melancholiker, ist und bleibt: 
v i e l   s c h l a f e n , eigentlich und uneigentlich! 

So wird man auch seinen Morgen wieder haben!

Das Kunststück der Lebensweisheit ist, 
den Schlaf jeder Art zur rechten Zeit
einzuschieben wissen."

Nietzsche  - Morgenröthe













Gott, gib uns die Gnade,
mit Gelassenheit Dinge hinzunehmen,
die sich nicht ändern lassen,
den Mut, Dinge zu ändern,
die geändert werden sollten,
und die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.

Fassung von Reinhold Niebuhr 
(1892-1971) für einen Gottesdienst

 

 






 

 




So einfach! So klar! So tröstlich!

Meine Kirche
 - Ein virtueller
Bau im Licht des allumfassend, immerwährenden Konkreten -

Die innere Vereinigung 
der Rückbindung 
meines Empfindens, Denkens und Tuns 
zum offenen Geheimnis hin.


Die tägliche Messe in der Welt, für die Welt und über die Welt hinaus ! 



John Maynard Keynes zu Ehren

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Zu sehen in den Neuen Pinakothek in München


ADOLF  VON HILDEBRAND - AMAZONENJAGD

Baltasar Gracián y Morales S.J. *1601 † 1658 

spanischer Schriftsteller, Hochschullehrer und Jesuit, einer der bedeutendsten philosophischen Schriftsteller der klassischen spanischen Literatur. 

Freunde haben 

"Es ist ein zweites Daseyn. Jeder Freund ist gut und weise für den Freund, und unter ihnen geht Alles gut ab. Ein Jeder gilt so viel, als die Andern wollen; damit sie aber wollen, muß man ihr Herz und dadurch ihre Zunge gewinnen. Kein Zauber ist mächtiger, als erzeigte Gefälligkeit, und um Freunde zu erwerben, ist das beste Mittel, sich welche zu machen. Das Meiste und Beste, was wir haben, hängt von Andern ab. Wir müssen entweder unter Freunden, oder unter Feinden leben. Jeden Tag suche man einen zu erwerben, nicht gleich zum genauen, aber doch zum wohlwollenden Freunde: einige werden nachher, nachdem sie eine prüfende Wahl bestanden haben, als Vertraute zurückbleiben."

"Hand-Orakel No. 111"

 

 

 



Im Gedicht "Neulich in der ANGSTBUDE" (ZEIT Nr. 14. S. 6) charakterisiert Michael Lentz das Reden im Bundestag treffend:

" wie aber sollen wir denen zuhören
die sich einander nicht zuhören
die sich nur zuhören wenn sie selber sprechen
die sich nur selber sprechen . . ."


"Mir fehlt nichts; Leib, Seele, Geist freuten sich in gleicher Weise: Diese drei Ungeheuer waren zufrieden und satt.  Während der ganzen Zeit . . . spürte ich, . . . daß Körper, Geist, Seele aus derselben Erde geschaffen wurden. Nur wenn man alt oder krank oder unglücklich wird, trennen sie sich und bekämpfen sich gegenseitig, wobei einmal der Leib herrscht, ein andermal die Seele ihre eigene Flagge hißt und zu entfliehen versucht und schließlich der Geist ohnmächtig zusieht und die Auflösung registriert. Doch wenn man jung und stark ist, wie sehr sind dann diese Drillinge in Liebe einander verbunden und saugen die gleiche Milch!"
Nikos Kazantzakis - Rechenschaft vor El Greco - S. 179

 

"Engel sind dort Gottes Engel, wo sie durchsichtig, wo sie transparent sind auf Gott hin, also Gott selber durchscheinen lassen. "
"Engel sind Brücken der Imagination und der transparenten Anschaulichkeit."

Robert Leicht in der "DIE ZEIT"


"Der Mensch an und für sich ist gut, aber die Leut' sind ein Gesindel."

frei nach Johann Nepomuk Nestroy


"Schau doch! Schau! . . . Du hast nicht geschaut . . ." 

"Man muß ins Schauen kommen, so wie man ins Gehen kommt. Indem man geht, geht man ja noch nicht, man kommt ins Gehen. Und wenn man schaut, schaut man ja noch nicht, man kommt ins Schauen.

Peter Handke im Gespräch mit Ulrich Greiner - ZEIT Literatur S. 8


VOM OFFENEN

Bindu

 

Wir haben nie "den reinen Raum vor uns". Das Wort  meint nicht den physikalischen Raum, der den Dingen; auch nicht den psychischen, der den Akten und Gefühlen zugeordnet ist; ebensowenig den geistigen, in welchem der Sinn auf- leuchtet. Vielmehr den Ort des Einfachhin-Seienden, den Ort einfachhin, in dem alles Eines ist - und ebendamit den Zustand, in welchen das "Hiesige" gelangt, sobald es die Bewegung "hinüber" vollzieht; die Freiheit vom Hier oder Da.

[...]

Wir aber sind so gefesselt, daß wir diese Unendlichkeit - die Überzähligkeit" des "Erlebnisses" - für gewöhnlich nicht bemerken. Nur in bestimmten flüchtigen Erfahrungen werden wir vorübergehend inne, worum es geht;

[...]

Dann wird diese Fülle näher zu Gefühl gebracht, und durch jede Bestimmung erwächst dem Offenen ein weiterer Name. Es ist das "Reine", von keinem Begehren noch Gebrauch Befleckte .. Das "Unüberwachte, das man atmet und unendlich weiß"

[...]

Das Kind hat eine ursprüngliche Beziehung zum Offenen. In seiner frühesten Zeit lebt es ganz in der auf dieses zugehenden kreatürlichen Bewegung.

[...]

Es lebt blinkend ins Offene hinaus, und ist eben damit wahrhaft innerlich, atmend, in Allem seiend.

[...]

Sobald man aber "nah dem Tod" ist, oder dieser schon begonnen hat, sieht man ihn nicht mehr, sondern "starrt hinaus", ins Offene. Dann ist der Mensch nur noch Kreatur [...]

wir kehren [dem Freien] den Rücken und wenden uns "der Schöpfung", dem raum- zeitlichen Konkreten zu. Von seinem Licht sehen wir bloß "die Spiegelung", den geheimnisvollen Abglanz auf den Dingen; es selbst schauen wir nie, denn nicht irgend ein Ding, sondern wir selbst stehen im Wege.

[...]

Umgewendet zu sein gegen die große Wesensrichtung; Beobachtender zu sein, der vor den Gestalten steht und sie untersucht; Begehrender, der die Dinge will und greift; immer "gegenüber zu sein / und nichts als das" - das ist die Eingeschlossenheit des Daseins und das ist "Schicksal".

Romano Guardini

über die achte Elegie: "Rainer Maria Rilke - Deutung des Daseins"

 

 

 

 

PARADOX

"Angst vor dem Tod habe ich nicht. Ich werde den Satz ' Ich bin tot ' niemals wahrheitsgemäß aussprechen können. Denn dann ist man ja tot. Tot ist man nur für die Außenwelt, die sagt: 'Jetzt ist er tot'. Für sich selbst ist er das nicht, denn er ist ja tot. Er ist nicht mehr. Was man also allenfalls fürchten kann, ist lediglich die Art und Weise, wie man stirbt."

"Ich habe das Paradox nie als paradox empfunden. Das Paradox ist der Kern nicht nur meines Lebens, sondern des ganzen Universums."

Harry Mulisch I 1927 - 2010

PARADOX

ICH WERDE
IMMER
JÜNGER,
DA DIE FALTEN SPRIEßEN
INS INNERE

ICH SEHE
IMMER 
SCHÄRFER,
DA DER TAG DRÄNGT
INS DUNKLE

ICH STERBE
IMMER
SICHERER,
DA DIE VÖGEL JUBILIEREN
INS UNERHÖRTE,
UNEINSEHBARE,
UNGEWORDENE.


TAM -  4.5.10

 

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Unsere Sache ist es, den Funken des Lichts festzuhalten, der aus dem Leben überall da hervorbricht, wo die Ewigkeit die Zeit berührt.

Friedrich Schiller

 

"Nicht das Erscheinen, sondern das Durchscheinen Gottes im Universum ist das große Geheimnis." 

"Nichts ist beständiger und nichts flüchtiger - nichts ist inniger mit den Dingen vermischt und zugleich leichter von ihnen zu trennen - als ein Lichtstrahl. Wenn sich der Göttliche Bereich uns als ein Glühen der innern Schichten des Seins zeigt, wer kann uns dafür bürgen, daß diese Schau andauert? Niemand als der Strahl selbst. Keine Macht der Welt kann uns hindern, die Freuden der Diaphanie zu kosten; denn sie liegt tiefer als jede Macht - und aus dem gleichen Grunde kann auch keine Macht der Welt ihr Aufleuchten erzwingen."

 TEILHARD DES CHARDIN , Der göttliche Bereich S. 156

"Diese Zeit, die sammelt viele Zeiten ein: da gibt's ein Riesensammelsurium, unendlich groß ist das Archiv. Los, los! Schafft und schleppt euch ab, überliefert, was noch zu überliefern ist! Für wen? Das fragt jetzt nicht. Worüber verfügt der Mensch? Über sehr, sehr viel Vergangenheit. Nur sie allein ist reich."

Botho Strauß zu Beginn der achtziger Jahre in "Kalldewev Farce".

Nichts bleibt verschont - Alles muss raus!

theodor  frey

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