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Hoffnung
ist  nicht die Überzeugung,
dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit,
dass etwas Sinn hat,
egal wie es ausgeht.

Václav Havel

Immer, Liebes! gehet
Die Erd und der Himmel hält.

Friedrich Hölderlin

 

 

 

 

 

 

Entdeckt in Naumburg an der Saale

 

 

 

 

An der Kirchenwand der Matthäuskirche in München 



In Haidhausen - Wo kann man in München demonstrieren !?

 

 Nachdenkenswertes

Über das absolute NICHTS von Peter Wust

- Die Dialektik des Geistes - 1928-  S.33 ff.

 

Wagen wir den Versuch und beugen wir uns für einen Augenblick über den dunkel aufgähnenden Abgrund des absoluten Nichts! In Gedanken lassen wir jetzt die gesamte Welt um uns her Stück für Stück in diesem Abgrund versinken. Alle Dinge und auch alle Formen der Dinge sollen jetzt in dieser öden Leere eines ewigen Nichts verschwinden. Verschwinden soll dann auch der Raum, und völlig vergessen, bis auf den letzten Rest ausgemerzt aus unserem Gedächtnis, sei auch die Zeit. Unbehindert durch den Einwurf unserer Vernunft, die immer wieder in unserem Rücken zu reden beginnt, daß wir ja doch nicht die letzten Reste der Räumlichkeit und Zeitlichkeit, auch nicht die letzten Spuren kategorialer Geformtheit völlig zum Verschwinden bringen könnten, wenn wir die Sinntendenz im Begriff des Nichts absolut zu vollziehen versuchen wollen -‚ unbehindert also von diesem Einspruch unserer Vernunft hinter unserem Rücken wagen wir es doch, für einen Augenblick das absolute Nichts zu denken, wagen wir es, die absolute Öde und Leere, die absolute Ohn-Macht und Un-Wirklichkeit, die mit der Sinntendenz dieses Begriffs gegeben ist, begrifflich zu „realisieren".
Indem wir nun so dastehen an diesem von uns in Gedanken geschaffenen Abgrunde, worin wir das Sein gewaltsam untergetaucht halten möchten - denn immer noch will es heraufsteigen, so schwer ist seine Niederhaltung in Gedanken - und indem wir nun so hinabschauen in die unabsehbare Tiefe des reinen Nichts, in die aufgähnende Leere der Raumlosigkeit und der Zeitlosigkeit und der Abwesenheit eines jeglichen Daseins und Formseins, lassen wir uns für eine Weile förmlich überrieseln von dem furchtbaren metaphysischen Schauer dieses einen Gedankens an die Möglichkeit des absoluten Nichts. Wir bohren uns ganz hinein in den einen Gedanken, daß vielleicht (wer weiß es?) auch ebenso gut nichts sein könnte, nichts, wirklich nichts, absolut nichts. Und je länger wir nun in Gedanken auf diesen einen Punkt hinstarren, je länger wir gleichsam traumverloren hineinstarren in das Reich dieser Möglichkeit des Leeren, um so näher scheint uns jetzt dieses absolute Nichts zu kommen, um so bedrohlicher scheint es uns auf den Leib zu rücken mit seiner grausigen negativen Unendlichkeit, mit seiner absolut gegensatzlosen negativen Einheit—was können wir dafür, daß hier dauernd der Widerspruch sich in unseren Begriffen einnistet? -‚ und nun auf einmal scheint es sogar Gestalt und Gesicht einer furchtbaren dämonischen Macht anzunehmen, die das Heraufsteigen des Seins aus ihrem eigenen Schoß hemmen möchte, um eine universale Diktatur restloser Seinsnichtigkeit für alle Ewigkeit zu begründen. Wie aber? So wären wir also über diesem waghalsigen Gedankenabenteuer schon in den Dualismus der Manichäer verfallen? Doch nein, das können wir nicht gelten lassen. Wir können es deshalb nicht, weil wir ja nun einmal das Nichts wirklich als absolutes Nichts gedacht haben und denken wollten und weil dabei unsere Vernunft uns verbietet - wiederum liegt es nicht an uns, wenn auch hier schon wieder ein Widerspruch sich in unseren Begriffen anmeldet, insofern ja doch auch unsere Vernunft nicht wäre, wenn nichts wäre -‚ weil also unsere Vernunft uns verbietet, auch nur ein Minimum von Wirklichkeit oder Wirksamkeit durch bloße Erschleichung auf die Negativseite zu bringen, die wir uns künstlich geschaffen haben, als wir das ganze Sein bis auf den absoluten Nullpunkt herunter zu drücken versuchten. Wir wissen ja doch ganz genau, daß wir hier in Gedanken nur ein Spiel treiben (ein sehr ernstes Spiel freilich) mit dieser Möglichkeit des absoluten Nichts und mit dieser sogenannten „Macht" seiner absoluten Ohn-Macht. Wir spielen also nur mit ihr, sagen wir. Wir spielen mit einem bloßen Gedanken. Denn das wissen wir ja sehr wohl, daß, nachdem nun einmal überall irgend „Etwas" ist, dieses von uns gedachte absolute Nichts nichts weiter ist als ein flüchtiger Schatten, der über das Auge unserer endlichen Vernunft dahinstreicht. Dieses absolute Nichts ist gleichsam nur eine Denkfolie für unsere schwache endliche Vernunft, die sich nun einmal nur in der Antithese von Negation und Position diskursiv, wie wir sagen, hin- und herlaufend also zwischen zwei Polen, begrifflich zu betätigen vermag.
Wenn nun aber auch das absolute Nichts nur ein Begriffsphantom ist, mit dem unsere Vernunft abenteuerlich ihr Spiel treibt, so hat doch dieses Spiel einen sehr tiefen Sinn. Denn eben auf diesem dunklen, selbstgeschaffenen Hintergrunde tritt uns die Position, die alles, auch das winzigste Sein, darstellt, um so deutlicher hervor.
Was aber wäre denn nun das Positive, das sich auf dieser Schattenwand des Nichts so plastisch abzeichnen soll? Was könnte es anders sein, als die beglückende Tatsache, daß dieser vielleicht mögliche Abgrund des absoluten Nichts ausgefüllt ist, ausgefüllt mit der ganzen tausendfältigen Fülle des Etwas, das überall um uns her in Form und in Farbe und in mannigfaltigster Wirklichkeitssättigung sich vor unser staunendes Auge drängt? Freilich, ob dieser Abgrund des Nichts gänzlich ausgefüllt sei, ob also nicht doch noch die Ohnmacht des Nichts bald hier und bald dort wie eine beständig drohende Gefahr der Seinsvernichtung im Grunde aller Erscheinungen lauere, das wissen wir noch nicht und das müssen wir vorläufig noch auf sich beruhen lassen. Genug aber, daß wir sagen dürfen, es sei wenigstens Etwas und also doch nicht das reine, die Existenz absolut und apriori bedrohende Nichts. Die grausige Möglichkeit eines absoluten, eines sozusagen prinzipiellen Nichtseins, die uns einen Augenblick wie ein höllisches Blendwerk umgaukelte, ist verschwunden, der grausige metaphysische Urzufall, daß vielleicht auch nichts sein könnte, wirklich nichts, ist verscheucht, das intelligible Urverhängnis des Nichthervortretenkönnens eines Etwas (die „possibilitas non existendi") ist abgewehrt; es ist abgewehrt in demselben Augenblick, wo auch nur das winzigste Wesen sich vor unseren Augen bewegt und im Sonnenlicht des Seins seine Glieder reckt. Und selbst dann, wenn nun wieder ein Illusionist uns das alles, was wir so als Sein ansprechen zu dürfen glauben, als eine bloße Vorspiegelung unseres Bewußtseins deuten wollte, selbst dann bliebe ja immer noch etwas übrig, das sich nicht gleich Null setzen ließe. Denn angenommen auch, dieses übrigbleibende Etwas wäre mir unser die Illusion erzeugendes Bewußtsein, eben dieses Bewußtsein, das in den Abgrund des reinen Nichts hinabzuschauen versucht hat, angenommen, es wäre dieses Etwas nur unser eigenes, gleichsam punktuelles und völlig einsames Ich in dieser unendlichen Leere, ja, wäre auch dann nicht das absolute Nichts schon aufgehoben? Wäre durch unser eigenes Ichsein die endlose Nacht nicht schon unterbrochen, die endlose Nacht des Nichtseins, Nochnichtseins, Immernochnichtseins? Und gesetzt auch noch, daß sogar dieses die Illusion erzeugende Ich selbst wieder nur eine irgendwie freischwebende Illusion wäre, eine Illusion ohne Illusionisten, auch dann wäre ja doch noch nicht absolut nichts, sondern diese Illusion wäre, und sie wäre ein Etwas, das sich dem reinen Nichts seiend entgegensetzte. So dürfen wir denn sagen, daß mit jedem nur irgendwie denkbaren Minimum von Etwas, und wäre es auch nur ein ganz flüchtiger Gestaltschatten, gewissermaßen eine Revolution begonnen hat, die von unabsehbaren Folgen begleitet ist. Denn schon das Dasein des winzigsten Staubkörnchens, ja, schon das Vorhandensein auch nur irgendeiner freischwebenden Idee, bedeutet, gemessen an jenem strengen Grenzbegriff des absoluten Nichts, gleichsam einen Aufstand des Seins wider das Nichtsein. Sobald nur irgendein Etwas ist, ganz gleich, ob ideell oder real, hat das Sein mit seinem furchtbaren Siegerwillen am Thron der ewigen Finsternis gerüttelt, und es wird dann in diesem Kampf zwischen Macht und Ohn-Macht kein Ende mehr geben, solange als es nicht gelingt, dieses Minimum von Etwas auf den absoluten Seins-Nullpunkt herabzudrücken. Mit jedem Seinsminimum ist also ein Wille zur Position vorhanden, und schon das erste Anheben dieser Position bedeutet im Kampf zwischen Nichts und Etwas die vollkommene Niederlage des Nichts. Unser erster Satz hätte also zu lauten: in jedem noch so unbedeutenden Etwas 'wird ein ganz rätselhafter Urwille zur Position erkennbar, und dieser Urwille zur Position ist demnach das erste und tiefste aller ontologischen Geheimnisse."

 

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In Haidhausen - Lothringerstraße

 

 

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Was am Flohmarkt nicht alles zusammenkommt !





"Der Eine empfiehlt die Spielbank, der Andere das Christenthum, der Dritte die Electricität.

Das Beste aber, mein lieber Melancholiker, ist und bleibt: 
v i e l   s c h l a f e n , eigentlich und uneigentlich! 

So wird man auch seinen Morgen wieder haben!

Das Kunststück der Lebensweisheit ist, 
den Schlaf jeder Art zur rechten Zeit
einzuschieben wissen."

Nietzsche  - Morgenröthe













Gott, gib uns die Gnade,
mit Gelassenheit Dinge hinzunehmen,
die sich nicht ändern lassen,
den Mut, Dinge zu ändern,
die geändert werden sollten,
und die Weisheit,
das eine vom anderen zu unterscheiden.

Fassung von Reinhold Niebuhr 
(1892-1971) für einen Gottesdienst

 

 






 

 




So einfach! So klar! So tröstlich!

Meine Kirche
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Bau im Licht des allumfassend, immerwährenden Konkreten -

Die innere Vereinigung 
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meines Empfindens, Denkens und Tuns 
zum offenen Geheimnis hin.


Die tägliche Messe in der Welt, für die Welt und über die Welt hinaus ! 



John Maynard Keynes zu Ehren

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Zu sehen in den Neuen Pinakothek in München


ADOLF  VON HILDEBRAND - AMAZONENJAGD

Baltasar Gracián y Morales S.J. *1601 † 1658 

spanischer Schriftsteller, Hochschullehrer und Jesuit, einer der bedeutendsten philosophischen Schriftsteller der klassischen spanischen Literatur. 

Freunde haben 

"Es ist ein zweites Daseyn. Jeder Freund ist gut und weise für den Freund, und unter ihnen geht Alles gut ab. Ein Jeder gilt so viel, als die Andern wollen; damit sie aber wollen, muß man ihr Herz und dadurch ihre Zunge gewinnen. Kein Zauber ist mächtiger, als erzeigte Gefälligkeit, und um Freunde zu erwerben, ist das beste Mittel, sich welche zu machen. Das Meiste und Beste, was wir haben, hängt von Andern ab. Wir müssen entweder unter Freunden, oder unter Feinden leben. Jeden Tag suche man einen zu erwerben, nicht gleich zum genauen, aber doch zum wohlwollenden Freunde: einige werden nachher, nachdem sie eine prüfende Wahl bestanden haben, als Vertraute zurückbleiben."

"Hand-Orakel No. 111"

 

 

 



Im Gedicht "Neulich in der ANGSTBUDE" (ZEIT Nr. 14. S. 6) charakterisiert Michael Lentz das Reden im Bundestag treffend:

" wie aber sollen wir denen zuhören
die sich einander nicht zuhören
die sich nur zuhören wenn sie selber sprechen
die sich nur selber sprechen . . ."


"Mir fehlt nichts; Leib, Seele, Geist freuten sich in gleicher Weise: Diese drei Ungeheuer waren zufrieden und satt.  Während der ganzen Zeit . . . spürte ich, . . . daß Körper, Geist, Seele aus derselben Erde geschaffen wurden. Nur wenn man alt oder krank oder unglücklich wird, trennen sie sich und bekämpfen sich gegenseitig, wobei einmal der Leib herrscht, ein andermal die Seele ihre eigene Flagge hißt und zu entfliehen versucht und schließlich der Geist ohnmächtig zusieht und die Auflösung registriert. Doch wenn man jung und stark ist, wie sehr sind dann diese Drillinge in Liebe einander verbunden und saugen die gleiche Milch!"
Nikos Kazantzakis - Rechenschaft vor El Greco - S. 179

 

"Engel sind dort Gottes Engel, wo sie durchsichtig, wo sie transparent sind auf Gott hin, also Gott selber durchscheinen lassen. "
"Engel sind Brücken der Imagination und der transparenten Anschaulichkeit."

Robert Leicht in der "DIE ZEIT"


"Der Mensch an und für sich ist gut, aber die Leut' sind ein Gesindel."

frei nach Johann Nepomuk Nestroy


"Schau doch! Schau! . . . Du hast nicht geschaut . . ." 

"Man muß ins Schauen kommen, so wie man ins Gehen kommt. Indem man geht, geht man ja noch nicht, man kommt ins Gehen. Und wenn man schaut, schaut man ja noch nicht, man kommt ins Schauen.

Peter Handke im Gespräch mit Ulrich Greiner - ZEIT Literatur S. 8


VOM OFFENEN

Bindu

 

Wir haben nie "den reinen Raum vor uns". Das Wort  meint nicht den physikalischen Raum, der den Dingen; auch nicht den psychischen, der den Akten und Gefühlen zugeordnet ist; ebensowenig den geistigen, in welchem der Sinn auf- leuchtet. Vielmehr den Ort des Einfachhin-Seienden, den Ort einfachhin, in dem alles Eines ist - und ebendamit den Zustand, in welchen das "Hiesige" gelangt, sobald es die Bewegung "hinüber" vollzieht; die Freiheit vom Hier oder Da.

[...]

Wir aber sind so gefesselt, daß wir diese Unendlichkeit - die Überzähligkeit" des "Erlebnisses" - für gewöhnlich nicht bemerken. Nur in bestimmten flüchtigen Erfahrungen werden wir vorübergehend inne, worum es geht;

[...]

Dann wird diese Fülle näher zu Gefühl gebracht, und durch jede Bestimmung erwächst dem Offenen ein weiterer Name. Es ist das "Reine", von keinem Begehren noch Gebrauch Befleckte .. Das "Unüberwachte, das man atmet und unendlich weiß"

[...]

Das Kind hat eine ursprüngliche Beziehung zum Offenen. In seiner frühesten Zeit lebt es ganz in der auf dieses zugehenden kreatürlichen Bewegung.

[...]

Es lebt blinkend ins Offene hinaus, und ist eben damit wahrhaft innerlich, atmend, in Allem seiend.

[...]

Sobald man aber "nah dem Tod" ist, oder dieser schon begonnen hat, sieht man ihn nicht mehr, sondern "starrt hinaus", ins Offene. Dann ist der Mensch nur noch Kreatur [...]

wir kehren [dem Freien] den Rücken und wenden uns "der Schöpfung", dem raum- zeitlichen Konkreten zu. Von seinem Licht sehen wir bloß "die Spiegelung", den geheimnisvollen Abglanz auf den Dingen; es selbst schauen wir nie, denn nicht irgend ein Ding, sondern wir selbst stehen im Wege.

[...]

Umgewendet zu sein gegen die große Wesensrichtung; Beobachtender zu sein, der vor den Gestalten steht und sie untersucht; Begehrender, der die Dinge will und greift; immer "gegenüber zu sein / und nichts als das" - das ist die Eingeschlossenheit des Daseins und das ist "Schicksal".

Romano Guardini

über die achte Elegie: "Rainer Maria Rilke - Deutung des Daseins"

 

 

 

 

PARADOX

"Angst vor dem Tod habe ich nicht. Ich werde den Satz ' Ich bin tot ' niemals wahrheitsgemäß aussprechen können. Denn dann ist man ja tot. Tot ist man nur für die Außenwelt, die sagt: 'Jetzt ist er tot'. Für sich selbst ist er das nicht, denn er ist ja tot. Er ist nicht mehr. Was man also allenfalls fürchten kann, ist lediglich die Art und Weise, wie man stirbt."

"Ich habe das Paradox nie als paradox empfunden. Das Paradox ist der Kern nicht nur meines Lebens, sondern des ganzen Universums."

Harry Mulisch I 1927 - 2010

PARADOX

ICH WERDE
IMMER
JÜNGER,
DA DIE FALTEN SPRIEßEN
INS INNERE

ICH SEHE
IMMER 
SCHÄRFER,
DA DER TAG DRÄNGT
INS DUNKLE

ICH STERBE
IMMER
SICHERER,
DA DIE VÖGEL JUBILIEREN
INS UNERHÖRTE,
UNEINSEHBARE,
UNGEWORDENE.


TAM -  4.5.10

 

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Unsere Sache ist es, den Funken des Lichts festzuhalten, der aus dem Leben überall da hervorbricht, wo die Ewigkeit die Zeit berührt.

Friedrich Schiller

 

"Nicht das Erscheinen, sondern das Durchscheinen Gottes im Universum ist das große Geheimnis." 

"Nichts ist beständiger und nichts flüchtiger - nichts ist inniger mit den Dingen vermischt und zugleich leichter von ihnen zu trennen - als ein Lichtstrahl. Wenn sich der Göttliche Bereich uns als ein Glühen der innern Schichten des Seins zeigt, wer kann uns dafür bürgen, daß diese Schau andauert? Niemand als der Strahl selbst. Keine Macht der Welt kann uns hindern, die Freuden der Diaphanie zu kosten; denn sie liegt tiefer als jede Macht - und aus dem gleichen Grunde kann auch keine Macht der Welt ihr Aufleuchten erzwingen."

 TEILHARD DES CHARDIN , Der göttliche Bereich S. 156

"Diese Zeit, die sammelt viele Zeiten ein: da gibt's ein Riesensammelsurium, unendlich groß ist das Archiv. Los, los! Schafft und schleppt euch ab, überliefert, was noch zu überliefern ist! Für wen? Das fragt jetzt nicht. Worüber verfügt der Mensch? Über sehr, sehr viel Vergangenheit. Nur sie allein ist reich."

Botho Strauß zu Beginn der achtziger Jahre in "Kalldewev Farce".

Nichts bleibt verschont - Alles muss raus!

theodor  frey

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