Experimente zur Gestaltwerdung von Theodor Frey

Straubing Peterskirche

 STRAUBING - URSULINENKIRCHE

OBERALTEICH

BOGENBERG

   

JOSEPH ANTON MERZ

EINE SEITE VON THEODOR FREY
VERBUNDEN MIT DEM DANK AN HERBERT SCHEDLBAUER UND ANNELIESE UND ALOIS FEICHT




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von Theodor Frey

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BLICK VOM BOGENBERG NACH STRAUBING UND INS STRAUBINGER LAND






Foto von Alois Feicht

Hochwasser am 19. 1. 2011 gesehen vom Bogenberg
















Dausend Sechshundert Zwanzig Zwey
Als man anfieng Das Kirchgebäu
Wardt das ganz Reych vol Khriegsgeschrey
CALVINI Sect mit gsambtem Heer
bekhriegt den Keyser und Sein Lehr
Da gabs grob Stöß und gegenwehr
Hieraus entsproß Raub, Mordt und Todt
Falsch gelt, Zwang, Theurung, Hungersnot
Acht Kreyzer galt nur sovil Brod







 

 

 


 

Triumphzug des Benediktinerordern

Der heilige Benedikt im Zentrum mit Engelsflügeln und vom Heiligen Geist erfüllt, umrahmt von den drei göttlichen Tugenden (oben: Liebe-rote weibliche Gestalt mit zwei Herzen -  links: Glaube - Gestalt, die auf das Kreuz weist, in der Hand den Kelch mit Hostie - rechts: Hoffnung, mit grünem Gewand, in der Hand einen Palmzweig) wird auf einem Triumphwagen von Tieren aus den vier Erdteilen und vier Begleitern gezogen. 

 

Höllensturz

Auf der rechten Seite schwingt sich Pegasos vom Olymp in die Lüfte. Zu Füßen die neun Musen und Apollo. Auf der anderen Seite das Lamm Gottes mit Auferstehungsfahne und die göttlichen Tugenden.  In der Mitte stürzt die Erdkugel mit den Lastern (7 Todsünden?) in den Höllengrund.

 




 

Stiftungsgeschichte des Klosters

Das Kloster liegt seit beinahe 200 Jahren danieder. Der Graf von Bogen erweckt eine bekrönte Frau aus dem Dornröschenschlaf. Von oben links werden die Muttergottesfigur von Bogenberg, das Albertusgrab (Albertus von Zollern-Haierloch) und die Klosterpläne gezeigt.  Rechts mit der Darstellung der Pallas Athene wiederum ein Bezug auf die Antike.  Unten die Donau mit Neptun als Quellengott und Europa in Gestalt des Stieres beritten von einem säbelschwingenden Türken.  

 

 

"Ungewöhnlich für die Zeit ist der Verzicht auf Stuck. Stattdessen gemaltes Ornamentsgefüge, auch in den Seitenschiffen und Emporen: Die gesamte Raumschale ist farbig gefaßt. Feinteiliges, en grisaille gemaltes Band- und Rankenwerk auf rosagetöntem und teilweise goldgemustertem Grund."

Dehio - Niederbayern, S. 450




















Joseph Anton Merz
(* 1681 in Marktoberdorf im Allgäu; 1750 in Straubing)
schwäbisch-bayerischer Maler der Barockzeit und des frühen Rokoko.

Er wirkte bis 1734 vornehmlich in der Umgebung von Straubing und hat überwiegend Altarbilder und Fresken geschaffen. Zu seinen Werken gehören der Freskenzyklus von Kloster Oberaltaich und die Deckenfresken der Kirche St. Johannes von Nepomuk in Thürnthenning (heute Großgemeinde Moosthenning). Ferner ist er in Wörth an der Donau, auf dem Bogenberg, Schierling und Ittling als Künstler nachweisbar. Zusammen mit seinem Schüler Johann Adam Schöpf schuf er 1729 die Malereien an den Hochschiffwänden und Pilastern der Zisterzienser-Stiftskirche des Klosters Gotteszell.

Quelle: Wikipedia

Das Altarblatt Maria Himmelfahrt der Liebfreuenkirche in Haindling  malte Josef Anton Merz 1728.

1727-1730 ließ Abt Dominicus II. Perger anlässlich der bevorstehenden Jahrtausendfeier des Klosters die 1630 erbaute Abteikirche neu ausstatten. Joseph Anton Merz aus Straubing führte nach den genauen Angaben des Prälaten die umfangreichen Freskoarbeiten an den Gewölben aus, die zu den Spitzenleistungen süddeutscher Deckenmalereien gehören.

Bogenberg
Altarblatt St. Anna

 

 
















Reste der Bemalung von Joseph Anton Merz






















 

 




GNADENBILD

wohl um 1400









Das Kind unter ihrem Herzen


 

 

 

"Sitzmadonna des mittleren 13. Jhs., ein für diese frühe Zeit seltenes Beispiel ausdrucksstarker Volkskunst."

Dehio - Niederbayern, S. 71/72

 




Steinguß-Dreihand-Pieta (um 1420/30)

Weiteres zum Thema Pieta . . .


 



 


Seit 2009 präsentiert sich das komplett neugestaltete Kreismuseum auf dem Bogenberg.

Die Geschichte der Bayerischen Rauten von ihren Anfängen bei den Grafen von Windberg-Bogen über ihre Verwendung bei den Wittelsbachern und im Bayerischen Staatswappen bis hin zu den „freien Rauten“ als modernes Bildzeichen für den Freistaat Bayern heute.
 
Der Bogenberg als Heiliger Berg Niederbayerns und Sitz einer der ältesten bayerischen Marienwallfahrten. Vorgestellt wird hier sowohl das ungewöhnliche mittelalterliche Gnadenbild einer schwangeren Muttergottes.
 
Zusätzlich finden regelmäßig wechselnd Sonderausstellungen zu kunst-, kultur- und regionalspezifischen Themen in eigenen Räumlichkeiten statt.
 

 

 

 

 

ST. PETER - STRAUBING

 

 











 

















 



 


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