EINE SEITE VON THEODOR FREY


Das Zisterzienserstift Rein (lat.: runa) wurde 1129 als 38. Kloster des Ordens gegründet. Da die 37 vor Rein gegründeten Klöster im Lauf der Geschichte aufgelöst worden sind, ist Rein das weltälteste (aktive) Zisterzienserkloster. Noch zu Lebzeiten des heiligen Bernhard erfolgte seine Stiftung durch Markgraf Leopold I. von Steyer. Das Kloster liegt 15 km. nordwestlich von Graz in einem Seitental der Mur bei Gratwein. Die ersten Mönche kamen aus Ebrach in Franken. Reiner Mönche gründeten 4 Tochterklöster: 1138 Sittich in Slowenien, 1146 Wilhering bei Linz, 1444 Neukloster bei Wiener Neustadt und 1620 Schlierbach in Oberösterreich. Heute präsentiert sich das Stift Rein vor allem als typisch österreichisches Barock-Kloster, obwohl im Rahmen der jüngsten Renovierungsarbeiten wunderbare Funde aus der Gotik, Romanik und Römerzeit zutage getreten sind. Zum Stift Rein gehören heute 13 Pfarren mit vielfältigen Tätigkeitsbereichen.






 

 

Die Stiftskirche ist romanischen Ursprungs, unter Abt Placidus Mailly (1710 bis 1745) entschloss man sich zu einem barocken Umbau, 1747 vollendete der Grazer Hofbaumeister Johann Georg Stengg das Werk. Fresken (1766) stammen von Josef Adam Mölk, das Hochaltarbild (1779) von Martin Johann Schmidt (Geburt Christi). Es war ehemals in Straßengel angebracht.


Seit 1786 dient die Stiftskirche auch als Pfarrkirche. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Stift beschlagnahmt und enteignet, die Mönche kehrten 1945 zurück.



 

 

 

 

 

 



 








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