REGENSBURG

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Dom St. Peter

Obermünster/
Bischöfliches Archiv 

Dominikanerkirche

Klosterkirche Heilig-Kreuz Dominikanerinnenkirche

St. Emmeram

Benediktinerabtei Prüfening

St. Mang
























 


Der 1477 geborene Humanist Johannes Turmair ("Aventinus" - er nannte sich so nach seiner Heimatstadt Abendsberg) gilt  als einer der großen und einflußreichen Väter der bayerischen Historiographie. Turmair verfasste als wittelsbachischer Hofhistoriker seine "Annales ducum boiariae" und einige Jahre später seine berühmte, volkstümliche "Baierische Chronik".  Der zu antiklerikalen Ansichten neigende Aventinus starb am 9. Januar 1534 in Regensburg. Grab an der Pfarrkirche St. Emmeram. 

In seinem Traktat zur Regensburger Stadtgeschichte, das er während seiner letzten Regensburger Lebensjahre verfasste, hebt Aventinus die historische Bedeutung und das hohe Alter der Stadt Regensburg hervor.


MIT BILDERN VON REGENSBURG IN BEZIEHUNG GESETZT ZU TEXTEN 
AUS
ALFRED DELPS "DER MENSCH UND DIE GESCHICHTE".
DIESES WERK WIDMETE DELP SEINEN FREUNDEN VON BOGENHAUSEN. 





"Wer  anders durch die Geschichte gehen will als mit einer Verantwortlichkeit und Bereitschaft und Dienstwilligkeit, die sich entzündet haben an der Ehrfurcht vor den letzten Geheimnissen, die sich Gott vorbehalten hat, den wird die Geschichte durch die Abgründe schicken, die das Sein denen öffnet, die es missverstehen oder die sich an ihm vergreifen"

Alfred Delp - Der Mensch und die Geschichte  - S. 73




Obermünster /Bischöfliches Archiv 





 

 



























 

Klosterkirche Heilig-Kreuz - Dominikanerinnenkloster


 

Die Klosterkirche Heilig-Kreuz befindet sich am Nonnenplatz in der westlichen Altstadt. Das Dominikanerinnenkloster Heilig-Kreuz wurde 1233 gegründet und ist damit das älteste Dominikanerinnerkloster Deutschlands.  Die  gotische Klosterkirche stammt aus dem Jahr 1240. Die Innenausstattung stammt aus dem Rokoko.  An den Ecken Reliefs mit den Heiligen des Dominikanerordens, Hyazinth von Polen, Thomas von Aquin, Raimund von Peñafort und Vinzenz Ferrer. Der Hochaltar mit romanischem Holzkreuz sowie die Kanzel und die Beichtstühle sind Werk des Regensburger Bildhauers Simon Sorg.

Quelle: Wikipedia
















 

Benediktinerabtei Prüfening

 

Erminoldmeister - Engel der Verkündigung - um 1280 im Dom

Abt Erminold gründete 1109 die Benediktinerabtei der Reformmönche Prüfening. Er wurde wegen seiner strengen Klosterdisziplin getötet. Das Kloster wurde  im 19. Jahrhundert zum Sommerschloss der Fürsten von Thurn und Taxis.

In einer Computersimulation wurde die Ursprungsfassung des berühmten Erminoldgrabes rekonstruiert. Sie beweist, wie farbenprächtig die Figur des ersten Abtes von Prüfening im Mittelalter auf seinem Grab ruhte. Sein Hochgrab im Mittelschiff der Klosterkirche ist so ausdrucksvoll, dass es seinem unbekannten Bildhauer den Notnamen Erminoldmeister gegeben hat.

 

 

 

 

"Noch jeder geschichtliche Fortschritt wurde auch zu einer neuen Bedrohung des Menschen. Die Technik hat den Menschen von der Natur geschieden und die Asphaltdecke, die zwischen ihm und dem mütterlichen Boden liegt, ist mehr als eine Erleichterung des Verkehrs, sie ist zugleich Symbol für ein inneres Ereignis, für eine große Entfremdung von den urtümlichen Kräften. Die Maschine ist nicht nur das Zeichen und Instrument einer gesteigerten Herrschaft des Menschen, sie ist auch der Ausgangspunkt und das Formprinzip einer mechanisierten Zeit und Kultur geworden; sie hat den Massenmenschen gebildet. Neue Lebensmöglichkeiten bedingen zugleich neue Wünsche und Bedürfnisse und neue Schwächen und Krankheiten, Der grosse Raum verschleiert den Blick für Tiefe und die rasche Zeit verbraucht die Nerven und raubt die sammelnde Stille und zwingt den Geist restlos in den Dienst der Hand."

Alfred Delp - Der Mensch und die Geschichte  - S. 57

 

 

 

"Auf Grund seiner Geistigkeit übersteigt der Mensch alle irdischen Räume, er ist gottentstammt und gottzugeordnet. Diese transzendente Bestimmung . . . ist die wichtigste, die auf keinen Fall verfehlt werden darf. Auf sie und nicht auf eine innerweltliche Forderung und Beseligung und eine inner- geschichtliche Sicherung richtet sich in erster Linie die Führung Gottes. Sie besteht in einer Voraussicht und Planung des Lebens, die auf jeden Fall die freie Möglichkeit der transzendenten Entscheidung verbürgt."

Alfred Delp - Der Mensch und die Geschichte  - S. 49

 

 

 

Joseph Kugler wurde 1867 in Neuhaus bei Nittenau (Oberpfalz) in einfache, ländliche Verhältnisse geboren. Der Sohn eines Hufschmieds lernte nach einer Bauschlosserlehre in München den Orden in Reichenbach kennen und trat mit 26 Jahren ein. Nach Jahren verantwortungsvollen Dienstes als Prior der Barmherzigen Brüder wurde ihm 1925 die Leitung der bayerischen Ordensprovinz anvertraut. Den Erbauer des Regensburger Krankenhauses der Barmherzigen Brüder zeichneten Gelassenheit, Mut und Geduld aus, seine Kraft schöpfte er aus dem Gebet. Während der Unterdrückung im Dritten Reich zeigte sich Frater Eustachius Kugler als kraftvoller Zeuge Christi. Frater Eustachius’ sterbliche Überreste ruhen in einer Seitenkapelle der von ihm erbauten Krankenhauskirche St. Pius in Regensburg.



"Die ethisch ordentliche Entscheidung ist immer gefordert und in jeder, auch der geschichtlich entscheidenden Lage geschuldet. . . . Die erste Voraussetzung geschichtlicher Fruchtbarkeit verlangt eben das Aufspüren, das Treffen der geschichtlich fälligen Situationen. Und die zweite fordert dann den möglichst intensiven und harten Einsatz der Entscheidung aus dieser Situation oder für sie. Aus diesen beiden Momenten erwächst die geschichtliche Dauerwirkung und aus ihnen erwächst auch die geschichtliche Fruchtbarkeit des Bösen."

Alfred Delp - Der Mensch und die Geschichte  - S. 62

 




 

 
































 









 

"Auch die verlassenste Qual und das einsamste Versinken im öden Winkel, in den die Gewalt einen Menschen verschleppen mag, hat [die] Zeugniskraft, die immer auch eine Zeugungskraft ist, wenn dies alles bewusst übernommen wird als Einsatz und Treue für das göttliche Antlitz, das in der Geschichte sich darstellen will."

Alfred Delp - Der Mensch und die Geschichte  - S. 68




Zu den Internetseiten über Johann Michael Sailer von Doris de Boer

Zu meinen Seiten über die Seeger Bezugspersonen von J.M. Sailer
CHRISTOPH VON SCHMID   I   JOHANN MICHAEL FENEBERG   I   MARTIN JOHANN BOOS   I   ALLGÄUER ERWECKUNGSBEWEGUNG

„Selig, wen die Not treibt zur ewigen Erlösung,
die Lüge zur ewigen Wahrheit,
der Menschenhass zur ewigen Liebe,
das erlittene Unrecht zur ewigen Gerechtigkeit,
die Nacht zum ewigen Lichte,
die Hässlichkeit des Bösen zur ewigen Schönheit,
der
Tod zum ewigen Leben.“
(WW 39,378)

„Die Weisheit hat eine ewige Blüte, eine ewige Frucht, eine ewige Wurzel. 
Die ewige Blüte ist die Liebe, 
die ewige Frucht ist Friede und Freude im heiligen Geist, 
die ewige Wurzel ist der Abgrund der Gottheit.“ 
(WW 39,381)

 


 

 

Grabmal im Regensburger Dom

 








 

Basilika St. Emmeram


"Aber es ist . . . so, dass in dem einen Menschen oder in den wenigen der 'Zeitgeist' sich zum ersten Mal ausspricht. In diesen Menschen sammelt sich die naturhaft gegebene oder bedingte Kraft und die geistig in der Verarbeitung dieser Gegebenheiten gewonnene Idee zur geschichtsbildenden, vorwärtsdrängenden Tat. 'Geschichtliche Persönlichkeiten' solcher Art gewinnen dann oft für ihre Zeit- und Schicksalsgenossen den Wert und die Mächtigkeit einer zwingenden Grösse. Ihr Gedanke ist nun einmal verkündet und er ist oft tatsächlich die natürliche Antwort auf die Anliegen und Fragen der Zeit. Aus diesem geheimen Bündnis zwischen naturhaften Bedürfnissen und Fälligkeiten, allgemeinen Anliegen und Wünschen und persönlicher Kraft und Fülle erwächst jene zauberhafte Herrschaft eines Denkers, eines Dichters, eines Staatsmannes, eines Wirtschaftsführers über eine Generation, über ein Jahrhundert."

Alfred Delp - Der Mensch und die Geschichte  - S. 27

 








"Der Mensch soll bedenken, dass Gott in der Geschichte ein schweigender und wartender Gott ist. Er hat der Geschichte ihren Weg gegeben und niemand kennt die Stunde, durch die ihr Tag vollendet wird. Sie trägt die Bürde seines Bildes, das sie darstellen soll. Sie trägt die Last seiner Gesetze und Ordnungen, die in kreatürlichem Gehorsam auszuhalten und zu vollziehen sind. Sie bedeutet immer einen Anruf an die eigene schöpferische Freiheit zu rechtem Einsatz und zu eigener Gestaltung des geschichtlichen Raumes innerhalb der gegebenen Notwendigkeiten. Sie ist der Ort einer übergeschichtlichen Entscheidung durch die geschichtliche Bewährung."

Alfred Delp - Der Mensch und die Geschichte  - S. 52

 






Unter dem Dionysiusaltar in der Klosterkirche St. Emmeram in Regensburg liegt die Wolfgangskrypta, ein Hauptwerk der romanischen Architektur Süddeutschlands, ein fünfschiffiger und fünfjochiger Hallenraum mit für diese Zeit ungewöhnlich eleganten Stützen mit den vermutlich ältesten verzierten Würfelkapitellen. Diese wurde 1052 von Papst Leo IX. in Beisein von Kaiser Heinrich III.. geweiht. Unter dem Hauptaltar von 1613 steht der von 1877 vergoldete Wolfgangsschrein. 

 

 

 







 

Abt Rupert Kornmann (1757-1817) mit dem Buch "Welt und Naturgeschicht' wird zum Attribut es gelehrten Mönchs , geprägt vom Geist der Aufklärung. Er studierte Mathematik und orientalische Sprachen; er beschäftigte sich daneben aber auch mit Zivilrecht, Astronomie, Französisch, Vermessungskunst, Bergbau und Einrichtungen wie Fabriken und Salinen.



 

Dominikanerkirche












 

 

 

St. Mang


St. Mang (St. Magn) ist die einzige Pfarrei im Bistum Regensburg, mit dem Apostel des Allgäus, dem heiligen Magnus, als Kirchenpatron. Es wird vermutet, dass die Verehrung durch Schiffsleute über Iller und Lech an die Donau gelangte oder der Klostergründer familiäre Bindungen ins Allgäu hatte.

Hier zu St. Mang in Füssen . . .

Eine schönen Einblick gibt diese Seite . . .


 


Der Hl. Magnus als Fürsprecher und Wegbereiter zu Gott. Im Hintergrund die Ansicht von Stadtamhof (Wassergasse).

Gemälde von Georg Halter (Regensburg) von 1922



 

Antipendium mit dem Ölbild von 1720, das die Überfahrt des hl. Magnus in Begleitung des Erzengels Michael zeigt.













 

Der Kreuzweg entspricht dem von Johann Baptist Enderle gestalteten in der Pfarrkirche St. Ulrich in Seeg/Allgäu.  Oben die Szenen "Jesus wird ans Kreuz genagelt" und "Jesus wird seiner Kleider beraubt" . Unten die Szenen in Seeg. Vorlage bei der Gestaltung der Stationen sind wohl Kupferstiche  (1742) von Gottfried Bernhard Göz (1708 - 1774).   



DIE SCHÖNE NEUERE ZEIT

 

 

 





















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