PROLOG



*


VOM OFFENEN GEHEIMNIS



Anfang

Zahlen


zum Evangeliar


Elemente
Einheit
Dualität
Ich



Beziehungen
Ich und Gott
Ich und Welt
Ich und Du

 

Pathetische Weltbühne

Bewegungen

Von der Einheit zum Ich
Vom Suchen zum Finden
Vom Licht zur Antwort im Menschsein
Von der Erlösung zur Fülle des Seins



Gestalten
Heilsgeschichten

Weltenzeiten

1946 bis . . . .



Prolog














  

h

















































































































































Nikolaus von Kues

 

1401-2001

 

Vernetzung 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Prolog

A - 0



Im Anfang liegt,
was auch mich bedingt,
liegt bereits was mich fragen läßt,
warum ist Etwas
und nicht vielmehr Nichts.
Diese Frage stellt Alles in Frage,
auch Zeit und Raum.
Sie führt mich
an die Grenze
des Sagbaren.




Darüber hinaus
ist mein Sagen nichts,
auch wenn ich Alles
in Worte fassen möchte.



An der Grenze
trifft das Schweigen,
das mir alles
 in Fülle zu sagen vermag,
auf mein Hören,
das schweigend 
sich der Leere öffnet.


Geschenkt wird mir
das Hören der Frage
nach dem Etwas;
meine erste Antwort
ist die stumme Entgegennahme
dieses Geschenks.


Das Unsagbare
vom Sagbaren geschieden
wird im Anfang


 


Was war vor dem Anfang ?
Warum überhaupt ein Anfang ?


Fragen,
die vermessen die Grenze
zu überschreiten versuchen,
doch daß wir sie stellen können,
zeigt die Größe unserer Art,
die Großartigkeit des Menschen.

Aber muß nicht viel Größeres 
in dem liegen,
das uns diese Fragen
 stellen läßt ?



Seit dem Anfang
wird Zeit und Raum
im Sein gehalten,
entfalten sich die
Elemente,
in den
Beziehungen
zueinander,
werden aus den
Bewegungen
jeden Augenblick 
neu die
Gestalten.


War im Anfang 
alles in sich vollkommen,
so war noch nicht
das Werden des Anderen,
war noch nicht die Freiheit im Geschaffenen,
war noch nicht 
die Gestaltwerdung
durch das Geschaffene.


Das Werden 
bringt zur Entfaltung,
was im Ruhenden immer war,
bringt das Grenzenlose auch zu uns,
entgrenzt auch uns.
Erst im Werden können 
die gestaltgewordenen 
Möglichkeiten des Seins,
in die sich entfaltende Einheit
aufgenommen werden.



Entfaltet sich 
mit dem Werden
 in Zeit und Raum auch das,
was unsere Begrenztheiten 
ins Grenzenlose 
überschreitet ?
Entfaltet sich 
mit der Vielfalt des Seins
auch das ganz Andere ?


Das Werden der Gestalt
ist für uns so viel weiter als weit
und zugleich 
so viel näher 
als nah.



Es ist die
Zeit,
wir versuchen
sie zu fassen in den 
Zahlen.
Es ist der
Raum,
wir versuchen ihn zu umgreifen im
Maß der Symbole.
Die Verbundenheit 
von Zeit und Raum
findet sich gespiegelt 
in den Zahlensymbolen.


Mit ihnen lassen sich die
Elemente des Seins bezeichnen.
Ihre Beziehungen zueinander
geben die Möglichkeit 
das Sein zu ordnen.
Ihre Zuordnungen in der Zeit
zeigen die Bewegungen
im Werden zu den
Gestalten.

Mit den vier Grundkategorien,
den Elementen,
Beziehungen,
Bewegungen und
Gestalten,
lassen sich in der Zusammenschau 
Wege weisen
vom Nicht - Mehr 
zum Noch - Nicht,
von der Gestalt,
die Freiheit bereits gebunden hat,
zur Gestalt,
in der mögliche Freiheit 
noch gebunden wird.
 
In allem was ist,
ist Zahl und Maß.
Die Zahlen finden 
gibt Ordnung.
Im Maß geben 
ist bereits Erkennen.

Mit den Zahlensymbolen
versuche ich 
die Struktur des Seins 
nachzubilden,
versuche ich das Sein zu öffnen.


Sie sind mir 
Orientierungszeichen,
damit ich mich nicht verliere
 im Einzelnen.
Mit ihnen sollen die Gestalten,
die vom Anfang her kommen
und sich auf das Ende 
hin entwickeln,
gehalten werden,
Gestalten,
die im Anfang 
das Ende schon umfassen
und im Ende 
den Anfang 
nicht verlieren.

In vier Symphonien
wage ich das Experiment.
Sie werden komponiert aus den
3 Grundelementen:
Einheit,
Dualität,
Ich.
Diese werden
4-fach
zueinander in Beziehung
gesetzt,
um sich damit
12-fach
zu entfalten.
Die 12-fache Entfaltung 
wird gespiegelt
in 12 Seinsbereichen,
um damit
in 144 Themen
aufzuscheinen.
Das Ganze des Sagbaren 
wird gehalten im Unsagbaren,
symbolisiert durch die Nichtzahl
O,
die als Prolog vor den Anfang,
und der Nichtzahl
Unendlich,
die als Epilog 
nach dem Ende 
gesetzt wird.

Die Gestalten 
die sich uns zeigen,
werden damit eingebunden 
in die gestaltlose Gestalt
vor und nach dem Sein.


Das Ganze 
ist als ein Gerüst,
als Netzwerk, zu begreifen,
das auch den Sonnenzyklus 
mit seinem
12- fachen Rhythmus 
der 12 Monate,
die 2 x 12 Stunden 
des Tages und der Nacht,
wie auch die Symbolzahl 
für das Unendliche,
144 (12 x 12),
aufgreift.
Die Gestalten 
sind durchdrungen 
vom Rhythmus,
der die 3 mit der 4 verbindet.
Aus diesen Zahlen ergibt sich
multipliziert 
wiederum die Zahl 12,
addiert 
die Zahl 7.

Mit der
7
wird auch 
der Wochenrhythmus 
mit 7 Tagen,
der Mondzyklus mit
4 x 7 Tagen 
(28 =1+2+3+4+5+6+7)
und der Lebensrhythmus,
mit dem jeweiligen 
Vielfachen von 7,
in die Gestalten aufgenommen.
84 (3 x 28)
kann dann als Symbolzahl
für ein langes Erdenleben 
dienen.
 
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