Experimente zur Gestaltwerdung


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von Theodor Frey

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Der Besucher sollte keine Pfadfindereigenschaften besitzen müssen, 
sondern, einem natürlichen ‚Gefälle’ folgend, die Raumabfolge ‚durchfließen’. "

Alexander von Branca 

Hier mehr zu Alexander von Branca . . .




 










Na , Ludwig, das hätt' dir auch gefallen!

 

Anton Heinrich Hess - Ludwig I. 1888





ZWIESPRACHE, die Handhaltung nachahmend



 



 

 

 

 

 

Margarethe Stonborough -Wittgenstein 1882 - 1958 stammte aus dem assimilierten jüdischen Großbürgertum Wiens. Sie entwickelte sich zu einer vielseitig begabten, unkonventionellen und imposanten Persönlichkeit. Margarethe befasste sich mit Mathematik, Psychoanalyse und Karl Kraus, arbeitete zeitweilig in einem chemischen Labor in Zürich, zeichnete nach der Natur, führte einen Salon. . . .  1905 heiratete Margarethe Wittgenstein den New Yorker Fabrikanten Jerome Stonborough und übersiedelte mit ihm  nach Berlin. Im selben Jahr entstand auch . . . Gustav Klimts bekanntes Porträt der 23-Jährigen. 






 










 

 









 

Johann (Hans) Reinhard von Marées

malte Adolf von Hildebrand um1868

 * 1837 -† 1887

 









JOHANN SPERL 

KINDERGARTEN UM 1885
















Mihály von Munkácsy (Michael Lieb) 

Besuch bei einer Wöchnerin - 1879

Er stammte aus einer bayerischen Familie, 
welche seit 200 Jahren in Ungarn ansässig war. 
Aus Liebe zu seinem Geburtsort nahm er 1863 den Namen Munkácsy an.
























  

 
ROTTMANN FRESKEN 











FRITZ KÖNIG
 Große zwei V, 1973, Bronzeguß vor der Neuen Pinakothek

 

 

Gemalte Beziehungen - Manet in München

 


Zwei außergewöhnliche Kunstwerke waren 2005 in München zu bewundern. In Zusammenarbeit mit der Courtauld Institute of Art Gallery (London) zeigt die Neue Pinakothek zwei der bedeutendsten Gemälde des 19. Jahrhunderts: Eduard Manets 'Le déjeuner' (1868) und 'Un bar aux Folies-Bergère' (1881/82). Bei den Gemälden handelt es sich um zwei Ikonen der Moderne, deren faszinierende und rätselhafte Wirkung bis heute ungebrochen ist. Die beiden Werke, die Anfang und Ende der reifsten Schaffensperiode Manets bezeichnen, werden nicht im Tumult einer großen Ausstellung präsentiert: In konzentrierter Betrachtung können sich die Besucher mit der visuellen Kraft und der Rätselhaftigkeit der Bilder auseinandersetzen. Begleitet wird der intensive Blick auf die beiden Gemälde von Röntgenaufnahmen, welche die Entstehung und Entwicklung der Kompositionen dokumentieren und erhellen. In der Süddeutschen Zeitung befasst sich Willibald Sauerländer - wie immer sehr kompetent - mit diesen Bildern. Hier Auszüge: "Gezeigt ist ein Mittagsmahl [Der deutsche Titel 'Frühstück im Atelier' ist irreführend] , bei dem man Austern aß und zu dessen Abschluss Kaffee gereicht wurde. Es ist der träge Augenblick nach dem Essen. Der Herr mit dem grauen Zylinder hinter dem Tisch raucht eine Zigarre. Die Bedienerin hält die silbern glänzende Kaffeekanne. Der junge Mann steht in einer Pose von aufreizender Gelangweiltheit mit dem Rücken zum Tisch und blickt ins Leere. Keine der Figuren nimmt von den anderen Notiz. So bekommt das scheinbar Realistische etwas Phantomhaftes, Unentschlüsselbares. Die Befremdlichkeit wird gesteigert durch die auf einem roten Sessel ausgebreiteten Accessoires: einen Helm, Waffen und eine ihr Geschlecht leckende Katze. Alles ist disparat, suspendiert und doch durch die subtile Balancierung der Farbgewichte - Schwarz und Weiß, Gelb und Grau - ästhetisch in der Schwebe gehalten. ... Als Manet die Anlage des Bildes vereinfachte - was die Röntgen-Aufnahme zeigt - hat er die Jünglingsgestalt zur aktuellen Rollenfigur gemacht. .... Auf ihn ist alles bezogen. Der Raucher und die Bedienerin in seinem Rücken sind in das Halbdunkel des Zimmers getaucht. Die Waffen sind ihm, dem völlig Unmartialischen, als kontrafaktische, lächerliche Attribute zugeordnet. Er selbst trägt die neue 'schwarze' Kleidung, über die Baudelaire schreib, sie besitze die poetische Schönheit der 'egalite universelle'. Mit der Katze neben ihm kommt ein erotisches, fast sexuelles Element ins Spiel. Tradiertes und Modernes überlagern sich brüchig, aggresiv und ironisch."

(Ausschnitt)

Im zweiten Bild 'Un bar aux Folies-Bergère' wird alles "zum Anblick und Schaufenster, zu Genuss, Konsum und Ware, ein Paradies des verlockenden Glücks und ein Ort der wortlosen Tragödien."

 

 

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