Eine Seite von Theodor Frey

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"Die neue Pinakothek der Moderne ist ein Museum, das zu dem ausschließlichen Zweck entworfen wurde, Kunst betrachten zu können. Dieser Umstand macht es zu einer Seltenheit unter den jüngst vollendeten Museen . . . Münchens Vorzeigeprojekt für moderne Kunst stellt einen der außergewöhnlichsten Museumskomplexe der Welt dar ... Es ist groß, aber zugleich löscht es sich selbst aus - ein 'unsichtbares' Gebäude: von außen ein farbloser Schuhkarton, innen ein Traum subtil proportionierter, schattenloser(???) und zuckerweißer Galerien, die von einer luftigen, dreistöckigen Rotunde abzweigen . . .

Peter Schjeldahl in der Ausgabe des "New Yorker" vom 13.1.2003

 




































 

 

 






 

 

 

"Wir gehen durch die Welt wie Blinde, wir können die in ihr verborgenen Reichtümer nicht mehr erkennen. Unter dem Gewöhnlichen liegt eine verblüffende Schönheit. Nicht die Wirklichkeit ist langweilig, sondern nur mein Blick, ihn muß ich läutern und von seinem Schmutz befreien."

Pascal Bruckner - Verdammt zum Glück, Der Fluch der Moderne, S.136


"Alles Wahrnehmbare zeigt weder völlige Abwesenheit noch eine offenbare Gegenwärtigkeit des Göttlichen, wohl aber die Gegenwart eines Gottes, der sich verbirgt. Alles trägt dieses Merkzeichen."

BLAISE PASCAL Gedanken, Fragment 270

"Die Lösung für die moderne Liebeskrise suchte der Katholik Rohmer in der französischen Vergangenheit, in der Tradition des 17. Jahrhundert, kurz: in der Welt von Racine, Descartes und vor allem – in der von Blaise Pascal. Dieser Philosoph war für ihn der Stern seines Lebens, und ohne seine unstillbare Liebe zu Pascal bliebe vieles in seinen Filmen unverständlich und rätselhaft. Für Rohmer hatte Pascal die Wahrheit erkannt: Wir, die Insassen der Moderne, haben kein Land mehr unter den Füßen, wir sind "eingeschifft" und treiben durch das Meer der Zeit. Niemand führt Regie und verrät den Liebenden, wer für wen bestimmt ist. Das heißt, die moderne Freiheit macht es den Menschen nicht leichter, sie macht es ihnen schwerer, denn sie lässt das Doppelgesicht der Leidenschaft "nackt" hervortreten, ihr Dunkles, ihre Ambivalenz. Sie zwingt die Liebenden, den richtigen Gebrauch von ihrer Freiheit zu machen: Sie müssen den Augenblick des Gefühls "ergreifen" und ihr Begehren in die Dauer der Liebe verwandeln. Sie müssen - wählen."

"Wer auf so wunderliche Weise Leidenschaft und Sprache, Romantik und Rationalität versöhnen will, der kann gar nicht anders, als an die Einheit der Schöpfung zu glauben, an eine Welt, in der alles seinen Platz hat und in der Vernunft und Leidenschaft, innere und äußere Natur sinnvoll ineinander spielen. Darum sind Rohmers Landschaften nie bloße Kulissen; sie sind der Widerschein der Seele, und dann sind sie entweder bleich, gleichgültig oder gekränkt – oder geben den Verliebten mit einem "Grünen Leuchten" ein Zeichen."

Thomas Assheuer in der ZEIT zum Tod des Regisseurs Eric Rohmer vom 12.1.2010

 

 



















 

 

 

 

 










 

 

 



 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

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