PASSAU

STATT "NEUE MITTE"

EINE "VERKAUFTE [ VERSCHENKTE ] STADTMITTE" [ CHANCE ]

EINDRÜCKE EINER ORTSBESICHTIGUNG
ANLÄSSLICH DES BESUCHES DER AUSSTELLUNG IM OBERHAUS MUSEUM

EINE SEITE VON THEODOR FREY


                              VON "VERFEHLTER MITTE" UND "GEGLÜCKTER MITTE"

 

So verkaufte der ehemalige und verantwortliche Oberbürgermeister Albert Zankl die "Neue Mitte". Diese Aussagen waren am 10. Juli 2008 so zu lesen!

"In der über zweitausendjährigen Geschichte Passaus war unsere Dreiflüssestadt immer eine Handelsstadt mit internationaler Bedeutung. Die geografische Dreiländerlage und die Donau als bedeutende Wasserstraße haben die Stadt und das Umland geprägt. Handel, Handwerk und Dienstleistung haben Passau und ihren Bürgern zu Wohlstand und Anerkennung verholfen. "

"Mit der Gestaltung der Neuen Mitte steht Passau wieder vor einer großen Aufgabe und Chance. Aus einer Vielzahl von Ideen, Vorschlägen und Konzepten ist ein städtebauliches Großprojekt entstanden, das Wirtschaftlichkeit und Kreativität vereint. ... Das Leben, die Einkaufs- und Unterhaltungsmöglichkeiten und die kulturellen Attraktionen in der Stadt werden noch bunter, vielfältiger und attraktiver werden."

Mit dem Abbruch der Nibelungenhalle und der Zentralgarage sowie mit der Umsetzung der Straßen- und Kanalbaumaßnahmen im Umfeld des Exerzierplatzes wurden bereits die ersten Schritte zur Verwirklichung der Neuen Mitte gemacht. Im letzten Jahr wurde bereits die neue Zentralgarage innerhalb von 10 Monaten fertiggestellt. Die Arbeiten an den ersten Gebäuden der Kapfinger Vermögensverwaltung, am neuen Kino und für den neuen Zentrale Omnibusbahnhof laufen auf Hochtouren. Der Baubeginn für die Stadt-Galerie ist für diesen Herbst [wohl 2007 gemeint] fest eingeplant."

 

 

WIE STELLTE SICH MIR DIE ERWÜNSCHTE SYMBIOSE VON
"WIRTSCHAFTLICHKEIT UND KREATIVITÄT"
AM 10. JULI 2008 DAR?

IST SIE WIRKLICH "BEST - welt. klasse", WIE ES HIER AUF DIESER TAFEL ZU LESEN IST?

 

Um einen Überblick zu erlangen, kann der Lageplan kann hier eingesehen werden. Vom "Europäischen Haus",
in dem wohl ( aber wann? )  die Kreativität erblühen soll, ist zur Zeit nur eine grüne Wiese zu sehen.

 

DER STADTTURM  - ANGEPRIEßEN ALS "GESTALTUNG UND FUNKTION AUF HÖCHSTEM NIVEAU" ? ? ?

Dazu schreibt Gerhard Matzig in der SZ:

"Massig dominiert der Bau den Blick auf die Stadt von der Veste Oberhaus auf der Donauseite- und von Maria-Hilf auf der Innseite. Übergangslos entwächst er seinem Grundstück, um wie abgesägt und ohne wirkungsvollen Dachabschluss in adipöser Unentschlossenheit auf seinem Weg in den Himmel zu verharren. Die grünliche Natursteintapete, die ihn umhüllt, wirkt marktschreierisch und düster zugleich. "

 


 

DER DOMINATOR  - DIE MITTE DER MITTE

NICHT GERADE DIE LEICHTIGKEIT DES SEINS VERKÖRPERND
NICHT GERADE EINE SICH DEM BETRACHTER ÖFFNENDE MITTE DER MITTE



BLICK ZUR ALTEN MITTE - MANCHES WURDE WOHL SCHON FRÜHER VERSÄUMT!

 

WIE EINFACH DOCH WASSER LEBEN IN DIE SACHE BRINGT
AM OBEREN ENDE SPRINGEN ABER NUR AUTOS HERAUS

DEM GÖTZEN VERKEHR WURDE WOHL IN DER NEUEN MITTE EIN FESTMAHL BEREITET
SEINE SCHLÜNDE SIND WEIT AUFGERISSEN

 

EIN OPTISCHER LICHTBLICK,  DER BUSBAHNHOF

 

DIE LADENFRONT - FARBLICH ANSPRECHEND

KRITIK ZUR NEUEN MITTE VON GERHARD MATZIGIN DER SZ - hier nachzulesen . . .

 

Auch so kann das Geschehen kommentiert werden - hier Graffitis an der Eisenbahnüberführung . . .

 

 

 

WAS IST NOCH ZU RETTEN ?

 

WO SPIELT DIE MUSIK?