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ST. MICHAEL
MÜNCHEN - BERG AM LAIM



Die "Michaelischen Ritterorderns - 
und Erzbruderschaftshauptkirche
zu Josephsburg" ,
die späteren Hof- und 
heutigen Pfarrkirche
St. Michael in Berg am Laim 




Das Kreuz der St. Michaels Erzbruderschaft mit den vier Buchstaben F.P.F.P., der Devise der Bruderschaft.

Fideliter - Getreu
Pie - Fromm
Fortiter - Starkmütig
Perseveranter - Beharrlich



 

 

 




Die Orgel in St. Michael wurde 1996 durch Hubert Sandtner (Dillingen) erbaut.

Der Bruder des Bayerischen Kurfürsten Max Emanuel (siehe dazu auch die Geschichte des Klosters Ettal . . .  und die Seiten über das königliche München . . .) , der Kürfürst von Köln,  Joseph Clemens Kajetan von Bayern war ein großer Verehrer des Erzengels Michael. Er ließ sich von Enrico Zuccalli 1692 an der Josephsburg eine Kapelle bauen und 1693/94 vom kurfürstlichen Hofmaler Johann Andreas Wolff (siehe dazu auch das Bild im Passauer Dom . . .) ein Altarbild malen, das den Sieg des hl. Michael über Luzifer darstellt. Bei der Einbindung des Bildes in den neuen Hochaltar musste es durch den Franz Ignatius Oefele 1767 vergrößert werden. 

Einige Werke von Johann Andreas Wolff sind zu sehen:

Bürgersaalkirche in München (Gesamtentwurf)
St. Martin in Landshut - Geburt Christi - vordere Seitenaltar auf der Evangelienseite (1692)
Frauenkirche in München - Hl. Christophorus - Katharinenkapelle / Altarretabel


In zahlreichen Orten in Baiern (München, Augsburg, Dießen, Passau, Freising, Fürstenfeld, Erding, Andechs, Vilsbiburg, Regensburg, Benediktbeuern, Straubing, Landshut, Berg am Laim, Waldsassen, Kempten, Buxheim), Oesterreich (Salzburg, [761] St. Florian, Kremsmünster, Göttweig, Innsbruck, Linz), ferner in Schussenried und Freiburg im Breisgau sind Altarblätter und andere Gemälde von ihm.


Quelle: Artikel „Wolf, Johann Andreas“ von Wilhelm Adolf Schmidt in: Allgemeine Deutsche Biographie 

Zu den handschriftliche Aufzeichnung von Stadtpfarrer Dr. Carl Graf vom April/ Mai 1945 zur Zerstörung des Altarraumes von St. Michael . . .








QUIS UT DEUS 

מיכאל  

ميكائ/ميكال

Wer ist wie Gott?

Vielleicht ein Hinweis, dass wir den Mammon, 
den unredlich erworbener Gewinn, 
den unmoralisch eingesetzter Reichtum, 
 
nicht zum Gott machen sollten ! 

Kann für diesen Kampf Michael nicht eine symbolische Gestalt sein, 
auch wenn er mir allzu oft zu martialisch daherkommt. 
In der Hand hält Michael die Palme des Friedens. 
Der Lohn dieses Kampfes ?


Papst Gelasius I. legte im Jahr 493 das Fest des hl. Erzengels Michael auf den 29. September. Im Volksmund wurde der Gedenktag Michaelis oder Michaeli genannt. Das Fest wurde ab dem 9. Jahrhundert auch auf die beiden anderen biblisch bezeugten Erzengel Gabriel und Raphael ausgeweitet. . . ., Im Mittelalter war das Michaeli-Fest ein verbindlicher Feiertag und ein beliebter Termin für laufende Miet-, Pacht- oder Zinszahlungen. In Augsburg gibt es noch heute das traditionelle Turamichele-Fest. Der hl. Michael ist seit der siegreichen Schlacht auf dem Lechfeld am 10. August 955 Schutzpatron des Heiligen Römischen Reiches und später Deutschlands.

Michael spielt eine wichtige Rolle im Volksglauben. Er ist es, der ein Verzeichnis der guten und schlechten Taten eines jeden Menschen erstellt, das diesem zunächst am Tag des Sterbens (Partikulargericht), aber auch am Tage des  Jüngsten GerichTs vorgelegt wird und auf dessen Basis er über ihn richtet. Er erscheint hier in der wichtigen Position des Seelenwägers. Auch geleitet er die Seele des Verstorbenen auf ihrem Weg ins Jenseits. Dementsprechend wird er mit den Attributen Waage und Flammenschwert dargestellt. Die Farbenmystik ordnet ihm die Farbe Rot in allen Schattierungen zu (für Feuer, Wärme und Blut).

Quelle: Wikipedia

Mehr über Michael auf den Seiten über die Kelten . . .


"Michael erhebt sich im Triumpf, in der Hand einen Palmzweig, über die hinabgestürzten verworfenen Engel. . . Die feurige Hölle mit den Satanen ist von Hofmaler Oefele mit Kraft und Kühnheit unten geschaffen."


„ Doch das Geld wird zur dämonischen Macht, wenn der Mensch sich ausbeuterisch gegenüber anderen verhält.“ Man müsse die Bibel als Sozialkritik ihrer Zeit verstehen, die Ungerechtigkeit und Armut an den Pranger stellt. Immer wieder wird die Pflicht zur Fürsorge gegenüber Schwächeren angemahnt. „Aber wie will man für die Armen sorgen, wenn man selbst nichts hat?“ 

„Investieren widerspricht nicht dem Christentum“. Allerdings wird in der Bibel an vielen Stellen kritisiert, dass Menschen Geld verleihen, um mit den Zinsen Gewinn zu machen. Besonders drastisch formuliert es der Prophet Ezechiel: „Wer aber auf Zinsen gibt und einen Aufschlag nimmt – sollte der am Leben bleiben?“

Das biblische Zinsverbot hat im Mittelalter dazu geführt, dass die Christen den Juden die Rolle des schmutzigen Geldverleihers zuwiesen. . . . Auch im Koran wird der Zins verurteilt, in der islamischen Religionslehre gilt dieser Grundsatz heute noch. . . . 

Christliche und islamische Gelehrte beriefen sich aber auch auf den griechischen Philosophen Aristoteles, der sagte, dass Geld nur ein Tauschmittel sein kann, dass es einen realen Gegenwert braucht. Kurz gesagt: Man kann nicht Geld mit Geld machen.

Nach der Reformation hoben die Protestanten das Zinsverbot auf. Die katholische Kirche zog im 19. Jahrhundert nach.  

„Die Erde ist dem Menschen nur geliehen“, die zentrale Aussage der Bibel zum Umgang mit Geld. „Der Christ darf wirtschaften, er darf Gewinne machen, er soll es sogar, aber er darf nicht alles für sich selbst verwenden.“ Was aber heißt „nicht alles“?

Rolf Schieder, Professor für praktische Theologie an der Humboldt- Universität

 Quelle: Tagesspiegel







 

1. Erscheinung

Im Jahre 490 soll auf dem Monte Sant'Angelo im Garganogebirge in Apulien. ein reicher Viehzüchter mit Namen Gargano seinen weggelaufenen Stier gesucht haben. Er fand den Stier schließlich auf einem Felsvorsprung vor einer Höhle. Weil das Tier von dort nicht mehr wegkommen konnte, wollte er es mit einem Pfeil erlegen. Der Pfeil drehte sich jedoch in der Luft und traf den Schützen, der nur aufgrund der Gebete des Bischofs von Siponto überlebte. Der Erzengel Michael erschien daraufhin dem Bischof und erklärte, dass er dieses Wunder bewirkt habe, damit ihm in dieser Höhle ein Heiligtum errichtet werde. Bis heute ist die Höhle auf dem Monte Sant'Angelo eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten Italiens.

Quelle: Wikipedia







2. Erscheinung

"Im Jahre 492 wurde die christliche Stadt Sipontus von den heidnischen Soldaten Ottokars belagert und stand kurz vor der Übergabe. Der hl. Bischof Laurentius handelte einen dreitägigen Waffenstillstand aus und wandte sich unterdessen zusammen mit den Stadtbewohnern in unablässigen Gebeten vertrauensvoll an de himmlischen Heerführer.  Am Ende des dritten Tages erschien der hl. Erzengel Michael dem Bischof und sagte ihm einen sicheren und endgültigen Sieg voraus. Die Verteidiger der Stadt zogen mit großer Hoffnung vor die Tore als plötzlich ein grausames Unwetter mit Beben, Blitzen und Donnern einsetzte, was die Feinde vertrieb und der Stadt die Befreiung und den Sieg brachte."

Quelle: kathspace







3. Erscheinung

"Bischof Laurentius ordnete eine Dankprozession zum hl. Berg an, wagte aber nicht die Grotte zu betreten. Da er aber den Bitten des Volkes nach der Feier der hl. Messe in der Höhle nachkommen wollte, sollte die Grotte nach Absprache mit Papst Gelasius I. (492-496) gemäß katholischer Weise wie jede Kirche, eingeweiht werden. Doch St. Michael erschien nun ein drittes Mal und sagte: „Es ist nicht notwendig, die Grotte als Kirche zu weihen. Ich habe sie schon durch meine Anwesenheit geweiht. Tretet ein und feiert das heilige Messopfer! Macht bekannt, dass ich diesen Ort geweiht habe!“ So wurde am 29. September 493 in der Grotte die erste hl. Messe gefeiert und die Höhlenkirche erhielt als einzige nicht von Menschenhand geweihte Stätte im Lauf der Jahrhunderte den Titel einer „Himmlischen Basilika“. "

Quelle: kathspace

 


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Erzengel Gabriel mit der Lilie der Verkündigung




 
































Entwurf von Ignaz Günther für die dann von Johann Baptist Straub ausgeführten Hochaltar


 

Hauptaltar von Johann Baptist Straub nach der Renovierung 2010/11


















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