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OLIVIER MESSIAEN 1908 - 1992 |
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Auschnitt
aus "L'escalier redit, gestus du solei" - "Wiedergenannte
Treppe, Sonnengesten" |
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MIT
MEINER PERSÖNLICHEN SICHT |
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Ort
seiner Grabstätte in Saint Théoffrey Näheres
zu seinem Leben und Werk "Der farbigste von allen war Debussy. Aber er hat nicht dieselben Farben wie ich, er liebt die zarten Farben." "Ich
liebe auch die starken Farben, wie zum Beispiel starkes Rot, starkes
Violett."
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Jeder Ton-Komplex hat bei Messiaen eine genau definierte Farbe, in allen Oktaven. In der hohen Lage erscheint diese Farbe heller, also abgeschwächt zum Weißen hin, in der tiefen Lage dunkler, also abgedämpft zum Schwarzen hin. Transponiert man den Tonkomplex, der folgende Zusammensetzung gibt: aschfarben, mattgrün, mauve. Wenn wir ihn um eine Oktave höher transponieren, wird er fast weiß sein mit einigen blassen grünen und violetten Reflexen. Wenn wir ihn um eine Oktave tiefer transponieren, wird er fast schwarz sein, mit tiefdunklen grünen und violetten Reflexen. Wenn wir ihn jetzt um einen Halbton höher transponieren, wird er smaragdgrün, amethystviolett und blassblau sein. .... Aus dem Programmheft der Berliner Aufführung von Saint Francois d' Assise - 2/2002
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Messiaen über den Rhythmus und die Zeit
" Das Studium des Rhythmus muß mit dem Studium der Zeit beginnen.
... Ich erklärte meinen Schülern all die übereinandergeschichteten
Zeiten, die uns umgeben ... die verschiedenen Zeiten, die im Menschen
zusammenleben, die physiologische Zeit, die psychologische Zeit ...
Vorher hatte ich mich mit den Gruppierungen der Silben und Verse in der
griechischen Metrik beschäftigt, mit Arsis und Thesis in den
gregorianischen Neumen, mit der Akzentsetzung bei Mozart und Debussy,
mit der rhythmischen Abnutzung bei Beethoven, mit den rhythmischen
Gestalten im 'Sacre du Printemps'. Ich habe vor allem lange über ...
die Rhythmen der verschiedenen Provinzen des alten Indien nachgedacht
und über ihren wunderbaren Reichtum an Gestalt und
Ausdruckskraft..." |
"
Ich weiß nicht, ob ich eine Ästhetik habe, aber ich kann sagen, dass
meine Vorliebe einer farblich schillernden, verfeinerten, ja
wollüstigen Musik gehört, einer Musik in der Art von Kirchenfenstern,
in denen die Komplementärfarben in wirbelnde Bewegung geraten, einer
Musik, die die Begrenzungen der Zeit und ihre Allgegenwart spürbar
werden lässt, die von den Auferstandenen, den göttlichen und
übernatürlichen Mysterien handelt, einer Musik, die einem
theologischen Regenbogen gleicht." |


AUSGEWÄHLTE WERKE
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Les
offrandes Oubiées Die vergessenen Opfergaben |
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Göttlich - Dämonisch - Himmlisch |
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Die dreiteilige symphonische Meditationen lehnt sich an die Dreiteiligkeit eines mittelalterlichen Altar-Triptychons an und behandelt die Themen – das Kreuz - die Sünde - die Eucharistie. Zubin Mehta, der dieses Werk in der Philharmonie mit den Münchner Philharmonikern dirigierte, gab die meditative Stimmung der drei Sätze mit - Göttlich – Dämonisch – Himmlisch in der Generalprobe sehr treffend wieder. Für mich sind die Sätze mit den Zahlensymbolen Zehn – Elf – Zwölf, Erlösung – Gericht – Einheit in Fülle verbunden. Ich spüre, wie sehr ich diesen Meditationen nahe bin. |
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In der ersten Meditation findet der Mensch mit einer langen, sehr ruhigen Kantilene seine Grund im Bezug auf das Göttliche. Die nicht mehr tonal gebundene Melodik eines gregorianischen Chorals endet in den tiefen Registern. Der zweite Abschnitt ist von einer „rhythmischen Gewalt, einer Unruhe und Vitalität“. Sie entsteht durch Ausdehnung und Kontraktion rhythmischer Elemente. Das Dämonische sucht nach einem Ausweg.
Dieser wird in der himmlischen dritten Meditation in einer
kunstvoll stilisierten Atmosphäre der himmlischen Reinheit
und Verklärung gefunden. Geradezu ätherisch und in
vollkommener Harmonie schließt das 12 Minuten lange Stück. "Olivier Messiaen, in dessen Werken brennspiegelartig die esoterisch-okkulten Züge der französischen Musik kulminieren, setzte sich mit den ihm geistesverwandten Komponisten der Bewegung "Jeune France" vom ins Unendliche differenzierten Klangfarben-Pointillismus der Impressionisten ab, der zum deskriptiven Kolorit zu erstarren drohte. Das klangmagische Erbe Debussys und Ravels wurde von ihm mit spirituellen Werten aufgeladen, die Farbenpracht der Orchesterpalette in den Dienst religiöser Botschaften gestellt."
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Quatuor
pour la fin du temps Quartett für das Ende der Zeit |
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Da
ist Liebe zu hören . . . |
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Eine einfühlsame Beschreibung von Volker Hagedorn in der ZEIT vom 11.5.2006 unter dem Titel: Ewig ist jetzt „Vogeldialoge, früheste Farben, wartende Bäume. »Zwischen drei und vier Uhr morgens«, schreibt der Komponist dazu. Und meint einen Morgen vorm Erwachen der Menschen auch im anderen Sinne. Sie haben die Welt noch nicht betreten. So könnte sie geklungen haben, wie Klarinette, Geige, Cello und Klavier sie hier tönen lassen, zu Anfang des Quartetts für das Ende der Zeiten. ... Mit dem Titel "Das Ende der Zeiten" bezog sich Messiaen auf die Offenbarung des Johannes. Dort fällt der Untergang der Welt zusammen mit dem Beginn der Ewigkeit. Das ist für Nichtgläubige wenig trostreich, doch bei Messiaen hört man, dass Ewigkeit nicht erst am Jüngsten Tag beginnen muss. Sie beginnt bei den Gesprächen der Vögel, setzt sich fort mit dem Regenbogen, der in sanften Akkordwellen des Klaviers schimmert, und sie wird immer menschlicher. Der Vogel, der als Soloklarinette über dem »Abgrund der Zeit« singt, ist ein Melancholiker. Für die »Ewigkeit Jesu« entfalten Cello und Klavier Linien der Sehnsucht in unendlich zärtlicher Langsamkeit. Man muss nicht katholisch sein, um da Liebe zu hören. ... Metrische
Partien stehen schlüssig neben irregulären, zeitaufhebenden Rhythmen,
Durakkorde neben solchen, die nur noch Farbe sind. Psychedelische Lichtstöße
entschießen dem Engel, der im vorletzten Satz die Ewigkeit ankündigt.
Die ist am Ende sinnlich. In der »Unsterblichkeit Jesu« scheint die
Geige mit ihren Linien, hierhin, dorthin, verweilend, zurückkehrend,
behutsam den Körper eines Menschen zu ertasten. Und keiner friert
mehr.“
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Trois
petites liturgies Drei kleinen Liturgien über die Allgegenwart Gottes Hier zum Text des dritten Teils . . . Ausschnitt
des Bildes Nr. 525 - 1983 |
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Musik
als klingendes Licht Außerdem nennt Messiaen den Glanz verschiedener Steine: Rubine, Saphire, Amethyste - Farben, die sich für ihn in Wellen und Spiralen durch das Werk ziehen. "Wenn ich Klänge höre, sehe ich geistig Farben.." Die Verbindung von Farbe und Klang war für Olivier Messiaen viel mehr als nur Analogie. Er assoziierte vielschichtige Harmonien mit überaus komplexen Farbkombinationen. Das Geblendet-Sein vom klingenden Licht, wurde für ihn - ausgehend vom Beispiel der mittelalterlichen Glaskunst - zur Metapher für die Vollendung der Kunst und ihrer göttlichen Bestimmung. |
Martin Demmler im Programmheft der Münchner Philharmoniker zur Aufführung unter Marc Albrecht. "An seinen "Drei kleinen Liturgien über die Allgegenwart Gottes", denen er ein selbstverfasstes poetisch-religiöses "Poème" im Stil des französischen Surrealisten Paul Éluard zugrunde legte, arbeitete Olivier Messiaen in der Endphase des Zweiten Weltkriegs; er beendete die am 15. November 1943 begonnene Komposition am 15. März 1944. "Ich wollte (mit den 'Trois petites liturgies de la pré-sence divine' und 'La transfiguration de Notre Seigneur Jésus Christ') eine liturgische Handlung vollziehen, ... eine sakrale Handlung in den Konzertsaal bringen oder eine Art von Lobpreisung. Meine vorzügliche Begabung ist es, das Wesentliche der katholischen Liturgie, ... aus ihrem steinernen Gebäude herausgeholt und in andere Gebäude übertragen zu haben, die ganz augenscheinlich nicht für eine solche Musik vorgesehen sind, die sie aber am Ende mit Begeisterung aufgenommen haben." Der Erfolg der "Trois petites liturgies" bei der Uraufführung war in der Tat immens. Unter den Besuchern befanden sich alle französischen Komponisten von Rang: Francis Poulenc, André Jolivet, Georges Auric und der Schweizer Arthur Honegger, Pierre Henry und der junge Pierre Boulez. Den Text zu den "Trois petites liturgies" verfasste Messiaen selbst. Er sei nicht frei von Einflüssen des Surrealismus, meinte er, da er damals ein großer Bewunderer der Bücher von Paul Éluard gewesen sei. Die zentrale Idee des Stücks ist es, die Gegenwart Gottes in drei unterschiedlichen Ausformungen darzustellen. Ersten Teil: "Antiphon der inneren Zwiesprache: Die
erste Teil ist ... in klarer dreiteiliger Liedform gehalten. Am Beginn
steht die getragene Anrufung "Mon Jésus" des Frauenchors,
unterbrochen von Klängen des Orchesters, wobei der komplexen, an
Vogelstimmen gemahnenden Klavierstimme die Hauptrolle zukommt. Der
Mittelteil der ersten Liturgie gleicht einer vierstrophigen, im
Marschtempo gehaltenen Litanei . . . "Sequenz
des Wortes, göttliches Lied: ...
Ein in raschem Tempo gehaltener, geradezu volkstümlicher Gesang feiert
die Auferstehung Jesu. Dieser Abschnitt kehrt innerhalb des Satzes
mehrfach wieder, unterbrochen von Zwischenspielen. . .. Gegen Ende des
Satzes steigert sich die Lobpreisung bis zur Ekstase. Zu den
Worten "Louange du Père, Substance du Père, Empreinte et
rejaillissement toujours" entfaltet Messiaen eine wahre Klangorgie.
Die Onde Martenot überhöht den Chorgesang mit ihrem leicht
glissandierendem Klang. Die
Präsenz Gottes in allen Dingen Die dritte der "Trois petites liturgies"... ist wie die erste Liturgie in dreiteiliger Liedform gehalten. Im Eröffnungsabschnitt wechselt rhythmisch pointierte Deklamation mit kurzen melodischen Phrasen. . . . Wie ein feines Gewebe legt sich dabei der Streichersatz über die Singstimmen, während Schlagzeug und Klavier den rhythmischen Impuls unterstützen. Der Mittelteil ist ein groß angelegter, weit ausgreifender Liebesgesang. Dieser Abschnitt sei "ein Akt von Liebe und Verehrung - Gefühle, die nicht erklärt werden können", sagt Messiaen und lässt es in seinem Werkkommentar auch dabei bewenden. Dieser fast süßliche Mittelteil steht mit seinem zarten Linienspiel und seinen hellen Farben in scharfem Kontrast zu dem rhythmusbetonten Eröffnungsabschnitt. Der Wiederholung des Anfangsteils in variierter Form folgt eine Coda, die den Lyrismus des mittleren Abschnitts wieder aufnimmt und das Werk in verhauchendem Pianissimo ausklingen lässt.
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Des
Canyons aux étoiles |
Von
den Canyons zu den Sternen … |
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Solist
war der italienische Pianist Marino Formenti, Assistent Naganos in Los
Angeles und Spezialist für Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. |
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Kritik
in der SZ (24.11.08) von Harald Eggebrecht unter dem Titel
"Klangflirren über Utah" |
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»Das bedeutet sich erheben aus den Schluchten bis hinauf zu den Sternen – und noch höher hinauf, bis zu den Auferstandenen des Paradieses, um Gott in der Fülle seiner Schöpfung zu preisen: die Schönheiten der Erde (ihre Felsen, ihre Vogelgesänge), die Schönheiten des sinnlichen Himmels, die Schönheiten des geistigen Himmels. Zunächst also ein religiöses Werk, ein Werk der Lobpreisung und der Kontemplation. Aber auch ein geologisches und astronomisches Werk. Ein Klang-Farben-Werk, worin alle Farben des Regenbogens um das Blau des Schwarzkopfhähers und das Rot des Bryce Canyon kreisen. Die Vogelgesänge sind vorwiegend solche des Staates Utah und der Hawaii-Inseln. Der Himmel wird durch Zion Park und den Stern Aldebaran symbolisiert.“ Messiaen Das
Orchester besteht aus Soloklavier, Horn, Xylorimba, Glockenspiel,
vierfachem Holz, dreifachem Blech, lediglich dreizehn Streichern (die alle
einen eigenen Part, ohne jede Verdopplung, spielen) und einem sehr
reichhaltigen Schlagzeug mit dominierenden Glocken, Gongs, Tamtams und
zwei ungewöhnlichen Instrumenten, dem Aeoliphon und dem Geophon – Aeoliphon,
das heißt Windgeräusch: Windmaschine, und Geophon, das heißt Erdgeräusch:
Sandmaschine. |
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TAM - ZEICHNUNG NACH DEM HÖREN DES WERKS |
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1. Teil |
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I. |
Die Wüste |
"Der,
den man finden muss, ist unermesslich; man muss von allem frei sein, |
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II. |
Die Stärlinge |
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III. |
Was in den
Sternen geschrieben steht … |
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IV. |
Der Weißbrauenrötel |
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V. |
Cedar Breaks und
die Gabe der Furcht |
"Ersetzt
man Angst durch Furcht, so öffnet sich ein Ausblick auf die Anbetung."
(Ernest Hello: „Worte Gottes“) |
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2. Teil |
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VI. |
Interstellarer
Ruf |
"Er
heilt, die gebrochenen Herzens sind und verbindet ihre Wunden; er zählt
die Sterne und ruft sie alle mit Namen." (Psalm 147, V. 3 und 4) |
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VII. |
Bryce Canyon und
orange-roten Felsen |
Die
zeitlichen Dinge werden nicht ausgelöscht, sondern gehen in die Ewigkeit
ein.‘ (Romano
Guardini:
„Die Messe“, Kap. 26, Zeitlichkeit und Ewigkeit) |
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3. Teil |
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VIII. |
Die Auferstandenen und der Gesang des Sterns Aldébaran
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IX. |
Die
Spottdrossel |
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X. |
Die Walddrossel |
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XI. |
Omao, Leiothrix,
Elepaio, Shama
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XII. |
Zion Park und die
himmlische Stadt |
![]() Die
Menschen, die die Felswände in rosa, weiß, mauve, rot, schwarz, die grünen
Bäume und den kristallklaren Fluss des Zion Parks entdeckten, erblickten
darin ein Symbol des Paradieses. In Erinnerung daran, dass der Berg Zion
ein Synonym für das himmlische Jerusalem ist, bin ich ihnen darin
gefolgt. |
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"Turangalîla"
Symphonie |
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Liebe, die alles weltliche verschwinden läßt |
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Messiaen
schrieb seine Turangalîla
Symphonie in den Jahren 1946-1948, die Zeit meiner ersten zwei
Lebensjahre. In seinem Einführungstext, veröffentlicht in Claude
Samuel (Hrsg.) "Recherche artistique
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Hommage à Olivier Messiaen" - Paris 1978, S. 51, schreibt er:
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Dazu meine Zeichnung:
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Messiaen
führt weiter aus: |
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Persönliches von Theo(dor) Frey Es ist ein schöner Zufall, dass Messiaen seine Grabstätte an einem Ort fand, der meinem Namen gleicht: Saint Théoffrey |
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![]() Mein Geburtshaus in Seeg im Allgäu mit Garten und dem Ladenanbau, in dem meine Eltern 1939 ein 'Kolonialwarengeschäft' - es gab fast alles - eröffneten. |
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Olivier
Messiaen |
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Unter
dem Titel Wunderwelt der Klänge beschreibt Theo
Hirsbrunner |
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Hier
zum vollständigen Beitrag . . .
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Theo
Hirsbrunner, Musikwissenschafter
und Musikschriftsteller in Bern, widmet sich in einem Artikel in der NZZ
vom 6.12.2008 dem Komponisten und erzählt von seinen persönlichen
Begegnungen. |
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Hier
zum vollständigen Beitrag . . . ". . . an einem der Abende stand Messiaen auf, öffnete das Fenster und zeigte auf eine kleine Grünanlage. Das sei der Square Carpeaux, Jean-Baptiste Carpeaux habe «la Danse de Carpeaux» geschaffen, ein Hochrelief, das die Fassade der Opéra Garnier schmücke. . . . Carpeaux habe auch die vier Frauengestalten modelliert, die einen Brunnen am unteren Ende der Nord-Süd-Zentralachse des Jardin du Luxembourg überragen. . . . Am anderen Morgen ging ich zu dem Brunnen, und noch im Frühjahr 2008 ging ich wieder dorthin, betrachtete die vier von Wasserstrahlen umsprühten Göttinnen und dachte an Messiaen, dem Paris so viel verdankt, jenes moderne Babylon und Alexandrien mit seinem Reichtum an Kostbarkeiten, die sich in der Musik spiegeln. "
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