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PRÄGUNGEN

Geboren am 29.9.1946 beim Zwölfuhrläuten in Seeg

Namenspatrone: Theodor und Albertus Magnus
Theodor: Gottes Geschenk (griechisch)

Der Familienname Frey (Frei)

Quelle: Duden Lexikon der Familiennamen

1.  Standesname, der meist auf Freiheit von der Leibeigenschaft
     hindeutet (zu mhd vri>frei, frei geboren, adelig)

2. Übername zu mhd. vri unbekümmert, sorglos, froh, ausgelassen
    , nach der Wesensart des ersten Namensträgers Dyetel der Frey, er ist 
    a. 1339 in Regensburg bezeugt

 
Quelle: Gottschald – Deutsche Namenskunde

    Mdh. Vri „frei“; nicht leibeigen;
    Verbindungen: Freibauer, Freimeier, Freimüller, Freimann;
    Im gehören: Freihoff, Freiland, Freihube, Freiwald, Freiwies;
    Freiherr, Freiwirt

Quelle: Prof. Josef Karlmann Brechenmacher, Etymologisches Wörterbuch der Deutschen Familienamen, Limburg 1957

    Frei, Frey(e), Freyh, ehrender Zuname = der Freigeborene,
    dem Stand der Freien angehörig, also im Gegensatz zum Halbfreien
    oder Hörigen.

    Gewiß nicht im Sinne von frei = lustig, ausgelassen, wie der ebenso
    verbreitet slaw. SN Swoboda beweist, s.d. 1237 Honoricus cognomento
    Liber, zu Untertürkheim, WUB. III, 388

Das Wort Frieden kommt ursprünglich von Freiheit:

Im Mittelhochdeutsch Vride, im Althochdeutsch Fridu, basiert der Begriff auf dem Stamm  vri (Mittelhochdeutsch) oder fri (Althochdeutsch) – und das heißt frei.

Ein juncvrouwe, diu ein wip ist, diu ist vri und ungebunden ane eigenschaft, diu ist gote in ir selber alle zit glich nahe. Diu bringet vil vrühte und die sint groz, minner noch mer dan got selber ist. Dise vruht und dise geburt machet disiu juncvrouwe, diu ein wip ist, geborn und bringet alle tage hundert mal oder tusent mal vruht joch ane zal gebernde und vruhtbaere werdende uz dem aller edelsten grunde; noch baz gesprochen: ja, uz dem selben grunde, da der vater uz gebernde ist sin ewic wort, dar uz wirt si vruhtbaere mitgebernde.

Freye -> mittelhochdeutscher Übername "vri" => "freigeboren"

Vrige (um 1259), Vrighe (um 1292), Vrey (um 1310)

 

Frey, Fro (nordisch Freyr), Sohn des Njörd, Gott des Friedens und der Fruchtbarkeit 

 

Freyja, Freya, Freia, Tochter d. Nörd, Schwester Freys, Gattin Odins, Göttin d. Liebe, der Fruchtbarkeit, Schirmherrin des Ackers und d. Feldfrüchte 

 

Frija, (nordgermanisch Frigg), Frea, Gattin Wodans, Mutter der Götter und Menschen, wohl nicht identisch mit Freyja, Freya

 

 

Mein Geburtshaus in Seeg
Nr. 15 1/4 (heute
Bahnhofstraße 1)

 

ELTERN

Getauft in der Pfarrkirche St. Ulrich in Seeg/Allgäu

Meine Eltern: Magdalena und Magnus Frey
mit dem ersten Foto am 1.11.1946

Bei einer Weihnachtsaufführung im Mohrensaal als "Christkindl"

 

Vorgeschichte - Vorfahren

Meine Großmutter (Anna Maria Frey - zweite Ehe Vetter) mit meiner Schwester Rosmarie vor dem Laden unter der Linde

GARTENWEGE

Der Gesang der Vögel im Gartenlabyrinth


 




Pfarrkirche St. Ulrich in Seeg/Ostallgäu

Je älter ich werde, um so bewußter wird mir, wie mich die Raum- und Bildererlebnisse dieser Kirche in der Kindheit und im Jugendalter  geprägt haben.





Taufe, Kommunion, Ministrant in St. Ulrich Seeg
Firmung in St. Mang, Füssen


Wohnumfeld in München seit Sommer 1985:
Haus Ecke Zimmermannweg zur Ignaz-Günther-Staße

Vor der Restaurierung 2007

"Die kleine Wies"

Die Kirche wurde entworfen vom Baumeister, Maler und Stukkateur Johann Jakob Herkomer (1652 -1717), dessen Großvater Christof Herkomer aus Seeg stammt. 
Sein Sohn Balthasar, der Taverne und Braustätte in Seeg besaß,
die 1635 abbrannte, kaufte 1639 das Taferngut zu Sameister 
bei Roßhaupten, in dem Johann Jakob zur 1652 zur Welt kam.
Johann Jakob Herkommer war auch der Lehrer von Dominikus Zimmermann.

Fresken: Johann Baptist Enderle und  Balthasar Riepp

Weitere Informationen zur Pfarrkirche St. Ulrich

 

Helga Lenkeit entwarf das Seeger Wappen und zeichnete dies in mein Poesiealbum.

 

 

 

Beim Fußballen bei der Bundeswehr

 

Wandbemalung im Studentenheim in München, Massmannstr. 77

 

 

Welt und Person

Wie bin ich geworden?

Wo geht es hin?

Seeg/Allgäu

Bergpanorma

Geburtshaus

 

 

...  Auf der Straße stand ein Lindenbaum,
Da hab ich zum erstenmal im Schlaf geruht!
Unter dem Lindenbaum, der hat seine Blüten
Über mich geschneit, da wußt ich nicht,
Wie das Leben tut, war alles, ach alles wieder gut!
Alles! Alles! Lieb und Leid! Und Welt und Traum!


1.11.1946


Namenspatrone: Theodor und Albertus Magnus

Theodor: Gottes Geschenk (griechisch)

Albertus Magnus: 

In seiner monumentalen Dichtung der göttlichen Komödie erzählt Dante vom Gang, den er im Jahre 1300 durch Hölle, Fegfeuer und Paradies gemacht hat. Das Paradies wird gemäß dem mittelalterlichen Weltbild als eine Skala von neun mit den Planeten verbundenen Himmelsphären beschreiben. Als Dante im vierten Himmel, dem der Sonne, ankommt, wird er dort von Thomas von Aquin begrüßt. Dieser stellt ihm elf illustre Geister vor. Unter diesen 'Lichtern' sind der alttestamentliche König Salomon, der Prototyp der Weisheit, zwei Figuren aus dem 6. Jahrhundert, Boethius und Dionysius Areopagita, die einen großen Einfluß auf das mittelalterliche Geistesleben ausgeübt haben, und auch zwei Zeitgenossen des Thomas. Zu seiner Linken befindet sich Siger von Brabant, dessen Anwesenheit im Paradies Forscher vor erhebliche Probleme gestellt hat, da eine Reihe seiner philosophischen Lehrsätze 1277 vom Bischof von Paris verurteilt worden war. Das erste von Thomas vorgestellte "Licht" wird mit den folgenden Worten eingeführt (Paradiso X, 97 - 99):

Er, der zur Rechten mir am nächsten stehet,
War Bruder mir und Meister;
er ist Albert von Köln.

"Albertus stammte aus einer Ministerialenfamilie. 1223 trat er in Padua in den erst zehn Jahre alten Dominikanerorden ein, studierte und wurde 1245 zum Magister der Theologie promoviert. 1248 wurde er erster Leiter des Studiums generale nach Köln geschickt, wo er eine Ordensuniversität gründete, aus der sich später die Kölner Universität entwickelte. Er förderte den Plan zum Bau des Kölner Domes, richtete Ausbildungsstätten an den Dominikanerklöstern in Straßburg, Freiburg im Breisgau und Hildesheim ein und lehrte 1243 bis 1244 an der theologischen Fakultät in Paris, einer seiner ersten Schüler dort war Thomas von Aquin.

Albertus wurde 1254 in Worms zum Provinzial der Dominikanerprovinz Teutonia gewählt. Er bereiste in diesem Amt den Westen Europas, oft zu Fuß, wanderte er von Kloster zu Kloster und sorgte
für die Einhaltung der strengen Regeln. Im Gehorsam gegenüber dem Willen von Papst Alexander IV. übernahm er 1260 das herunter gewirtschaftete Bistum Regensburg. Er war zwei Jahre Bischof von Regensburg und warb dann 1263/64 in Böhmen und Deutschland mit Predigten für den 7. Kreuzzug. 1264 bis 1266 lehrte er in Würzburg, danach in Straßburg, bevor ihm der Papst 1269 die Rückkehr in die Ruhe des Klosters in Köln erlaubte.

Albertus war einer der ganz großen theologischer Lehrer des Mittelalters und einer der ersten großen mittelalterlichen Naturwissenschaftler in den Fächern Medizin, Biologie, Chemie, Physik, Astronomie und Geografie, daher sein Ehrenname "Doctor Universalis". Aber auch der Verdacht der Zauberei wurde deshalb gegen ihn erhoben. Seine Wiederentdeckung der Naturwissenschaften, ergab sich aus der Einführung der aristotelischen Philosophie in die mittelalterliche Scholastik, bei der Albertus zur Schlüsselfigur wurde. In den scholastischen Kreisen des frühen 13. Jahrhunderts waren die Werke von Aristoteles weithin abgelehnt worden, die Kenntnisse der kirchlich geschulten Scholastiker beschränkten sich auf Aristoteles' Logik, wie sie in der Tradition von Augustinus und den Neuplatoniker ausgelegt wurde.

Albertus beschäftigte sich eingehend mit den Schriften von Aristoteles, unterzog sie einer gründlichen Untersuchung, kommentierte sie und widersprach ihnen gelegentlich aufgrund eigener sorgfältiger Beobachtungen. Seine Gelehrsamkeit umfasste auch arabisches und jüdisches Gedankengut. Er verfasste grundlegend neue Werke und war zu seiner Zeit mit der Autorität des Aristoteles zu vergleichen. In seiner "Summa Theologiae", seiner umfassenden Darstellung der Theologie, erschienen um 1270, versuchte er aristotelisches Gedankengut mit den christlichen Lehren zu vereinen. Menschliches Denken könne die Offenbarung nicht widerlegen, gleichzeitig sei aber auch das Recht des Philosophen zu verteidigen, die göttlichen Mysterien zu erforschen. Bei alledem war Albertus ein frommer Beter und ein demütiger und bescheidener Mensch. " (Aus dem Heiligenlexikon im Internet)

Albertus' Reliquien ruhen in der Kölner St.-Andreas-Kirche.

Kanonisation: Albertus wurde im Jahre 1622 selig , dann 1931 von Papst Pius XI. heilig gesprochen, gleichzeitig wurde ihm der Titel eines Kirchenlehrers verliehen. 1941 erklärte ihn Papst Pius XII. zum Patron aller Naturwissenschaftler.
Patron der Theologen, Philosophen, Naturwissenschaftler, Studenten und Bergleute



Vorstellung des Kirchenpatrons durch die Gemeinde Albertus Magnus in Ottobrunn bei München ....

Mehr zu Albertus Magnus - St. Andreas in Köln . . .

 

Albertus Magnus von Otto Kobel

„Der Mensch steht in der Mitte der Schöpfung, zwischen Stoff und Geist; zwischen Zeit und Ewigkeit.“

„Die vornehmste Kraft des Menschen ist die Vernunft. Das höchste Ziel der Vernunft ist die Erkenntnis Gottes.“

„Wer sich mit göttlichen Dingen beschäftigt, wird nach ihrem Bild umgestaltet.“

 

Fresko über der Ladeneingangstür:

Der hl. Magnus im Kampf mit dem Drachen von Hans Gassner

Begegnung mit Theodor Heuss auf der alten Post in Seeg beim Postabholen mit dem gelbem Postwagen

Theodor Heuss

Sommerfrische am Schwaltenweiher in den Jahren 1952/1953 auf dem großbürgerlichen Landsitz, der 1909 erbaut wurde.

 

Alte Post in Seeg 

 

 

Heuss, 1884 als Sohn einen Straßenbauingenieurs in Brackenheim geboren, war durchdrungen von unbändigem Bildungs- und Aufstiegswillen; seine Lesewut kannte keine Grenzen, seine Gier auf "das Neue" auch nicht. Er spürte es in der Bildenden Kunst, in den Bildern von Hodler und Munch, in dem anschwellenden Gegensatzpaar Großindustrie/Proletariat, in der Gestalt seines Vorbildes, Freundes und Förderers Friedrich Naumann, einem bedeutenden liberal-sozialen Politiker. ... Im Jahre 1905 soeben hat er in München promoviert, holte ihn Naumann als zweiten Redakteur zur Zeitschrift Die Hilfe. Achtundzwanzigjährig, 1912 wurde er Chefredakteur der Neckarzeitung in Heilbronn. .. Nebenher redigierte er die Kulturzeitschrift März , herausgegeben von Hermann Hesse und Ludwig Thoma. ...

Er wechselte 1918 abermals nach Berlin, dozierte an der Hochschule für Politik , schrieb kleine Porträts und größere Bücher, darunter das warnende Hitlers Weg. ... Andererseits war er Politiker, Reichstagsabgeordneter der liberalen Deutschen Demokratischen Partei und beging in dieser Eigenschaft und in dieser verzwickten Konstellation die einzige große Sünde seines Lebens, was ihm auch sogleich bewusst war: Er stimmte für Hitlers "Ermächtigungsgesetz". 

Aus der SZ von Claus-Heinrich Meyer 2003

Bildbiografie von Hermann Proebst (Begraben im Bogenhauser Friedhof )

Zwei Sommer hintereinander verbrachte Heuss seinen Urlaub im Allgäu in einem weit abgelegenen Haus. An einem der ersten Tage machte er auf einem Spaziergang unangemeldet dem katholischen Pfarrer des Dorfes seine Aufwartung. Dieser war hocherfreut über den Besuch und lud Heuss zu einem Glas Tiroler Wein ein. Es sei ein sehr guter Tropfen, erklärte er, den er von einer Reise mitgebracht und für einen ganz besonderen Anlaß augehoben habe. Der Bundespräsident sagte gerne zu. Umständlich entkorkte der geistliche Herr die Flasche und schenkte ein. Da setzte der Bundespräsident eine feierliche Amtsmiene auf, legte dem Pfarrer die Hand auf den Arm und fragte: Hochwürden, bevor wir trinken, gestatten Sie mir eine Frage: Ist der Wein verzollt?" Der arme Pfarrer wurde rot bis über beide Ohren und gestand, daß dies nicht der Fall sei. Darauf ergriff der Bundespräsident sein Glas: "Dann bin ich beruhigt, Herr Pfarrer!" und trank seinem Gastgeber mit herzhaften Lachen zu.

Aus  "Heuss Anektoden" - Gesammelt und erzählt von Hanna Frielinghaus-Heuss

 

Christoph von Schmid Volksschule Seeg

1952-1959

Christoph von Schmid 

Geboren am 15.8.1768 in Dinkelsbühl; gestorben am 3.9.1854 in Augsburg.

Der Sohn eines angesehenen Beamten studierte in Dillingen und wurde 1791 zum Priester geweiht. Nach Seelsorgejahren in Nassenbeuren, Seeg, Thannhausen und Oberstadion ernannte ihn König Ludwig I. 1827 zum Domkapitular in Augsburg. Er starb als Opfer der Cholera.

Schmid schrieb vor allem kleine Erzählungen mit pädagogischen Anliegen in einer auch für Kinder verständlichen Sprache. Zu seinen bekanntesten Gedichten und Liedtexten gehören Ihr Kinderlein kommet, Beim letzten Abendmahle und Wie lieblich schallt durch Busch und Wald des Waldhorns süßer Klang

 

Pfarrkirche St. Ulrich in Seeg/Ostallgäu

"Die kleine Wies"

Die Kirche wurde entworfen vom Baumeister, Maler und Stukkateur Johann Jakob Herkommer (1652 -1717), dessen Großvater Christof Herkommer aus Seeg stammt. Sein Sohn Balthasar, der Taverne und Braustätte in Seeg besaß, die 1635 abbrannte, kaufte 1639 das Taferngut zu Sameister bei Roßhaupten, in dem Johann Jakob zur 1652 zur Welt kam.
 Joh. Jak. Herkommer war auch der Lehrer von Dominikus Zimmermann.

Fresken: Johann Baptist Enderle und  Balthasar Riepp

Johann Jakob Herkommer erhielt zunächst eine Ausbildung als Maler, wandte er sich bei seinem Italienaufenthalt in jungen Jahren der Architektur zu. Auch die Bildhauerei stand ihm nahe. 1685 kehrte er aus Venedig in seine Heimat zurück, wo er eine Kapelle errichtete, die er auch mit Fresken ausstattete. In den Jahren 1694-1697 weilte er wieder in Italien. 1701-1717 baute er die Kirche des Klosters St. Mang in Füssen, 1714-1715 leitete er den Umbau der St. Moritz-Kirche zu Augsburg. Von 1716-1717 war er wesentlich beteiligt an der Barockisierung der Hl. Kreuz-Kirche zu Augsburg. Sehr bedeutsam war der Auftrag, der 1717 an ihn erging: Er sollte die Stadtpfarrkirche von St. Jakob zu Innsbruck neu erbauen. H. erlebte nur den Bau der Fundamente, er starb bereits im Herbst 1717. Sein Neffe, Johann Georg Fischer vollendete den Bau von St. Jakob zu Innsbruck.

 

Weitere Informationen zur Pfarrkirche St. Ulrich

 

Domenikus Zimmermann (1685-1766)
1708 heiratete er Therese Zöpf und zog für 8 Jahre nach Füssen

Er begann 1745 sein Hauptwerk, die Wallfahrtskirche in der Wies. Der Grundriß des Gemeinderaumes zeigt wie in Steinhausen und im ersten Entwurf von Günzburg die Form eines Längsovals mit einer Freipfeilerordnung, jedoch ist die Konzeption weiterentwickelt, dadurch daß die Stützen paarweise angeordnet sind. Die mit dem Schiff zu einer Raumeinheit verschmolzene Choranlage in Form einer dreischiffigen Halle weist aufgrund ihrer Doppelsäulen und verbindenden Rundbogenstellungen die gleiche Lösung wie in Günzburg auf, wenn man von den verschiedenen Stützenformen absieht. - D.Z. gilt als einer der bedeutendsten süddeutschen Kirchenbaumeister des Rokoko.  Die Wies, der Höhepunkt deutscher Rokokoarchitektur, weist von der tektonischen Materie nur noch das struktiv nötige Mauerwerk auf, das mit der Dekoration und Malerei in engste Verbindung gebracht wurde. D.Z. gelang es, die Prinzipien der Stukkatur und des Altarbaus auf die Architektur zu übertragen und so eine spezifische Ornament-Architektur zu schaffen.

 

Füssen,
den 17. Juli 1963

Staatliche Mittelschule für Knaben und Mädchen

Ja , ich sehe wohl ein, daß man
ein ganzes Leben studieren kann 
und am Ende doch noch ausrufen 
möchte: Jetzt sehe ich, 
jetzt genieße ich erst!

Der Mensch hat viele Häute 
abzuwerfen, bis er seiner selbst 
und der weltlichen Dinge nur 
einigermaßen sicher wird.

Das Beste ist die tiefe Stille, 
in der ich gegen die Welt lebe 
und wachse und gewinne, 
was sie mir mit Feuer und 
Schwert nicht nehmen kann.

J.W.v.Goethe

 

Wohnheimsiedlung Maßmannplatz

Hess-Straße 77

Mitbewohner:  
SAID (Dichter, Präsident, des deutschen PEN-Clubs)

 

DU

10.10.1973 (1+9=10 und 7+3=10)

Hochzeitsmahl

Preise in DM

 

 



Thomas Frey

Namenspatron von Thomas: 
Thomas von Aquin


 




 






Die Welt getragen von einer Schnecke (von Thomas)

 

Maria Magdalena "Leni" Frey

geb. 18.2.1912   -   gest. 12.8.2004

Dietrich Bonhöffer(1906-1945)
 sandte den Text kurz vor dem Jahreswechsel 1944/45 mit einem Brief an seine Mutter aus dem Gefängnis in der Prinz-Albrecht-Straße in Berlin, wo er seit 8. Oktober 1944 gefangen gehalten wurde.


Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar.
So will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das Alte unsere Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unseren aufgescheuchten Seelen
das Heil, für das du uns bereitet hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch,
den bittren des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann woll'n wir des Vergangenen gedenken
und dann gehört dir unser Leben ganz.


Laß warm und still die Kerzen heute flammen,
die du in unsere Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.


Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang der Welt,
die unsichtbar sich um uns weitet,
all Deiner Kinder hohen Lobgesang.

 

 

Das Nachdenken

wie ich

dich

zuerst sah

hallt nach

 

(Erich Fried)

 

Batia Strauss

 "Methode Batia Strauss" (Klassische Musik mit Kindern)

Das Anliegen der ehemaligen Professorin der Levinsky-Akademie in Tel Aviv, Batia Strauss, war es, Kinder besonders an die klassische Musik heranzuführen.
Aktiv Musikhören heißt, mitspielen mit Instrumenten, mitsingen, mitmimen in einer Weise, die die emotionale Aussage der Musik den Kindern intensiv näher bringt. Musikrelevante Lernziele wie Formenlehre, Instrumentenkunde, Rhythmusschulung, Notenlehre oder Musikgeschichte stehen dabei nur scheinbar im Mittelpunkt. Vielmehr erfahren die Kinder Prozesse wie Konzentrationsschulung, die Klasse als Ensemble empfinden, Verantwortung übernehmen, mit Emotionen umgehen.

In der Tradition von Batia Strauss haben Musikpädagogen wie Johanna Akomeah (Köln), Freddy Fischer (Königstein) und Thomas Martin Klein (Taunusstein) die Methode weiterentwickelt. Die vorliegenden Hörbeispiele umfassen Musik von Mozart, Tschaikowski, Fauré, Albinoni u.a.

 



ALTERNATIV

ALTER = lateinisch "andere(r/s)"

NATIV = vom lateinischen nasci für „geboren werden“ oder nativus für „angeboren“ oder „natürlich“

 

Na, Alter!

Alternativlos?
Als Gleicher alt gestorben?

No, AlterNativ!
Als Anderer neu geboren!

 

 



theodor frey

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