|
|
|
|
||||
|
ROMANTIK |
||||
|
MAXIMILIANSSTIL |
PASING BAHNHOF |
ehem.FRAUENKLINIK |
||
|
NEOBAROCK |
HEILIG
GEIST KIRCHE (FASSADE) |
ST. JOSEPH
|
ST.
MARGARET |
|
|
STAATSBANK - HYPO Kardinal-Faulhaber-Str. (1893-1897) |
DEUTSCHE BANK Lenbachplatz (1896-98) |
JUSTIZPALAST |
BERNHEIMER
PALAIS |
|
|
NEORENAISSANCE |
ST.
URSULA - SCHWABING |
TECHN.
HOCHSCHULE |
AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE (1874-85 G. Neureuther) |
GÄRTNERPLATZTHEATER |
|
WILHELMGYMNASIUM |
THERESIENGYMNASIUM |
KÜNSTLERHAUS
am
Lenbachplatz |
THERESIENGYMNASIUM |
|
|
NEUGOTIK |
ST.
PAUL - ISARVORSTADT |
HEILIGKREUZKIRCHE - GIESING |
ST, JOHANN BAPTIST - HAIDHAUSEN
|
|
|
ST.
MARKUS |
NEUES
RATHAUS
|
. | . | |
|
NEOROMANIK |
ST.
ANNA - LEHEL |
ST. BENNO -
NEUHAUSEN |
ST.
MAXIMILIAN -
GLOCKENBACHVIERTEL
|
ST.
ANTON - ISARVORSTADT |
|
NEUKLASSIZISMUS |
STUCK
VILLA |
PRINZREGENTENTHEATER |
UNIVERSITÄT-(AULA
/LICHTHOF) |
RÜCKVERSICHERUNG
- Königinstr. |
|
STILPLURALISMUS - HISTORIZISMUS |
|
"1844 wurden zu den bis dahin bestehenden drei Altstadtpfarreien bei [Unserer lieben] Frau, St. Peter und St. Anna am Lechl die drei neuen Pfarreien Heilig-Geist, St. Ludwig und St. Bonifaz gegründet. 1883 folgten die drei peripheren Stadtpfarreien St. Benno, St. Maximilian und St. Paul. Die Bauträgerschaft ging an die einzelnen Kirchengemeinden über." Norbert Lieb - München, Die Geschichte seiner Kunst. Der vorherrschende Baustil für Kirchenneubauten um 1890 war der neoromanische Stil. Das hatte vor allem auch politische Gründe. Nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 sah man in der Romanik einen Baustil, der die Treue zur dynastischen Herrschaft betonte und zugleich eine Kontinuität zum römisch-deutschen Kaisertum des Mittelalters konstruierte. Von den Kirchenbauten dieser Stilrichtung, von denen vor allem Pfarrkirche St. Anna im Lehel [Gabriel von Seidl] sowie St. Benno [Leonhard Romeis] München-Maxvorstadt und St. Maximilian [Heinrich von Schmidt] München-Isarvorstadt zu nennen sind, setzte sich St. Paul bewusst ab, indem es die Neugotik wieder aufnahm. Auch das hatte politische Gründe. Während die Neugotik Anfang und Mitte des 19. Jahrhunderts eher als Baustil aufgefasst wurde, der in Fortführung der Gedanken Johann Wolfgang von Goethes, die er in seinen Loblied an das Straßburger Münster (1773) vorstellte, als typischer „deutscher Baustil“ (Goethe) die nationale Einheit betont, so wandelte sie sich zum Ausdruck eines selbstbewussten und politisch eigenständigen Bürgertums, das einem streng hierarchisch aufgefassten dynastischen Prinzip nicht so bereitwillig folgen wollte, da es ihm zu feudal wirkte. Deshalb entschied sich der Magistrat der kgl. Haupt- und Residenzstadt München, als er einen Baustil für das Neue Rathaus am Marienplatz entscheiden musste, für die Neugotik, da hier die Blüte der Stadt München und ihrer Bürger in der Gotik wiederaufgenommen werden würde. Gleichzeitig war die Ludwigsvorstadt um 1890 in weiten Teilen ein großbürgerliches Viertel, St. Paul selbst in einen Villengürtel eingebettet. Um dieses Selbstbewusstsein zu demonstrieren, wurde der hohe Hauptturm (der im Übrigen eine sehr große Ähnlichkeit mit dem Turm des Kaiserdoms in Frankfurt am Main hat), der nicht umsonst eine ähnliche Höhe hat wie das erste Bauwerk bürgerlicher Selbstbewusstseins und Unabhängigkeit, der Frauenkirche, entgegen den Traditionen nicht auf die theologisch bedeutende Vierung gesetzt, sondern östlich Richtung Chor errichtet, um die Sichtachse der Landwehrstraße aus Richtung Stadtzentrum und Residenz zu beherrschen. Damit ist sowohl St. Paul als auch das etwa zeitgleich entstandene Neue Rathaus, dessen Entwurf ebenfalls von Georg von Hauberisser stammt, Ausdruck eines selbstbewussten Münchner Groß- und Bildungsbürgertums, das bei aller Treue zum Königshaus auf seine Eigenständigkeit und Freiheitsrechte pocht. |
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
1468 wurde auf Betreiben des Rates der Stadt und mit Unterstützung durch die Wittelsbacher sowie der Bischöfe von Freising der Grundstein zu einem Neubau der Frauenkirche gelegt. Der Sichtziegelbau von Jörg von Halsbach ist einer der bedeutendsten spätgotischen Kirchbauten Süddeutschlands. 400 Jahre später entschied sich der Magistrat der kgl. Haupt- und Residenzstadt München für ein neugotisches "Neues Rathaus" am Marienplatz . Hier wurde in der Blüte der Stadt München und ihrer Bürger die Gotik wiederaufgenommen. Hier ein Blick auf beide Bauwerke von der Marsstraße. |
STADTMODELL IM STADTMUSEUM - STAND 2009
Vom
Nationaltheater aus gesehen
Wohnhaus von Henrik Ibsen
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
|
Quelle: Landtag
Franz
von Assisi * 1181/82 † 1226 Gregor
der Große (um 540 - 604)
|
|
|
|
|
|
|
![]() |
|
BLICKE VOM MAXIMILIANEUM |
|
|
|
2010
|
|
|
|
|
|
|
![]() |
|
|
|
|
|
Sarkophag von Maximilian II in der Theatinerkirche
König
Maximilian II. als Hubertusritter (Ausschnitt) |
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
|
JOHANN
BAPTIST IN HAIDHAUSEN |
|
|
|
|
|
|
![]() |
![]() |
| ST. PAUL | |
|
|
|
|
Die Katholische Pfarrkirche St. Paul, auch Paulskirche genannt, wurde 1892 bis 1906 nach Plänen von Georg von Hauberrisser im neugotischen Stil errichtet. St. Paul zählt mit dem 97 Meter hohen Ostturm nicht nur zu den höchsten, sondern neben dem Dom auch zu den mächtigsten Kirchenbauten Münchens.
|
|
|
|
|
Tympanon
(Heinrich Waderé, 1902)
|
![]() |
|
NEUES RATHAUS |
![]() |
![]() |
|
|
|
ST. ANTON |
|
1826
wurde der Orden nach der Säkularisation von Ludwig I. in Bayern wieder
zugelassen. 1846/47 siedelte er sich mit einem Hospiz bei der
"Schmerzhaften Kapelle an. Über die Geschichte des Klosters . . . Über die Verwandlung der Anlage zu einer modernen Journalistenschule . . .
Auf der Nordseite befindet sich der alte Südfriedhof. Hier mehr . . .
|
|
Pieta von Bendel (Meran) Da
es in diesem Landstrich nahe der Isar kein anderes Gotteshaus gab,
|
![]() |
|
|
|
|
|
Kreuzwegstationen
von Franz X.W. Braunmiller (1965)
|
|
HEILIG GEIST (FASSADE) |
|
|
|
|
|
![]() |
|
Das Bernheimer Palais gilt als „erster repräsentativer Neubarockbau Münchens“. Das Gebäude befindet sich am Lenbachplatz 3 in München. Es wurde von 1887–1889 für den Kaufmann Lehmann Bernheimer (1841–1918), Vater von Otto Bernheimer, erbaut. Den Vorentwurf leistete Friedrich von Thiersch, die Fassade gestaltete Martin Dülfer.
|
![]() |
|
Ehemaliger Sitz der Münchner Börse, Lenbachplatz 2, von 1896 bis 1898 ebenfalls nach Plänen von Albert Schmidt für die Deutsche Bank errichteter Baublock im Stile des klassischen Historismus.
|
![]() |
|
Der Justizpalast wurde in den Jahren 1890 bis 1897 nach Plänen des Münchner Architekten Friedrich von Thiersch im Stil des Neobarock errichtet.
|