Eine Seite von Theodor Frey

"Unter Ludwig wurde München zu einer weit beachteten Stadt der Kunst. Er begann mit seiner Bautätigkeit schon als Kronprinz und setzte sie auch nach seiner Abdankung fort. Ludwig I. war – ganz dem Zeitgeist des Klassizismus und Neuhumanismus verpflichtet – ein glühender Verehrer des antiken Griechenlands (Philhellenismus), was sich in der baulichen Umgestaltung Münchens widerspiegelt. Er ließ viele noch heute wichtige Bauwerke errichten, darunter die Ludwigstraße mit der Universität (aus Landshut verlegt) und der Ludwigskirche, die Feldherrnhalle, das Siegestor, die Staatsbibliothek, den Königsplatz mit Glyptothek, Propyläen und Antikensammlung, die Alte Pinakothek, die Ruhmeshalle und die Bavaria-Statue auf der Theresienwiese. Seine wichtigsten Baumeister waren dabei Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner. Die von Ludwigs Vater Maximilian I. favorisierten Karl von Fischer und Gustav von Vorherr wurden durch Ludwig bereits als Kronprinz ins Abseits gestellt."

 

In der Staatsbibliothek

 

"Weiterhin ließ er auf zwei Bergrücken an der Donau die Walhalla und die Befreiungshalle errichten und war Bauherr des Pompejanums in Aschaffenburg."

"Ludwigs Interesse an der Thematik des Denkmalschutzes wird deutlich durch seinen Erlass von 1826, der natürlich für das ganze Königreich Bayern Gültigkeit hatte."

"Das größte und teuerste Bauprojekt der Regierungszeit Ludwigs war der Neuaufbau der Landesfestung Ingolstadt."

Quelle: Wikipedia

 


Staatsbibliothek   Königsplatz Glyptothek Allerheiligen Hofkirche
Befreiungshalle in Kehlheim      

 

 

 


STAATSBIBLIOTHEK




























Staatsbibliothek

1827 erhielt Friedrich von Gärtner den Auftrag zur Planung eines repräsentativen Gebäudes für die Hof- und Staatsbibliothek. Der Bau sollte zunächst in der Ludwigsstraße 1 errichtet werden. 1828 sollte der Standort dann gegenüber der Glyptothek am Königsplatz sein; doch noch im gleichen Jahr war als Standort wieder die Ludwigstraße vorgesehen. 1831 wurden die Entwürfe fertig. Wegen Geldmangels erfolgte die Grundsteinlegung erst am 8. Juli 1832. Der Bau nach den Plänen Gärtners dauerte bis 1843.

Quelle: Wikipedia






















Im Lichthof der Universität
König Ludwig I. von Knut Åkerberg









 

Grabstätte für Ludwig I  und seine Gattin Therese in der Basilika St. Bonifaz

 

 

Ludwig I  und seine Gattin Theresean der Residenz (Verkleidung bei der Renovierung der Fassade)

 

NEUE PINAKOTHEK

Des Kronprinzen Ludwig erklärtes Ziel war es, München zu einer Kunst- und Kulturmetropole zu erheben. Der Schatz an gesammelten Gemälde wurde in der 1853 eröffneten Neuen Pinakothek der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In den Fresken, die nach Vorgaben des Königs von Wilhelm von Kaulbach gestaltet sind, war auch ein Feld dem Thema "Studium der Deutschen Künstler neuerer Zeit in Rom" gewidmet.

Angelica Kaufmann (1741 - 1807) - Ausschnitt - Neue Pinakothek

Ludwig I. von Bayern als Kronprinz (1807)








1848 - Affäre Lolo Montez



 

Joseph Stieler (1781 - 1858) - Ausschnitt - Neue Pinakothek

König Ludwig I. im Krönungsornat (1826)


Wilhelm von Kaulbach (1804 - 1874)

Ludwig I. umgeben von Künstlern und Gelehrten


"Die Lebendigkeit der Nachwirkungen Ludwigs als Mäzen und Kunstpolitiker zeigt sich auch darin, daß ihm heute noch eine kontroverse Beurteilung zuteil wird. Eine Gruppe von Kunsthistorikern bewundert Ludwig, weil er den Weg zu einer Kultursynthese oder auch zur Harmonisierung von Landschaft und Architektur eingeschlagen habe. Nun mag man den Historismus des 19. Jahrhunderts als großartigen Versuch interpretieren, eine Kultursynthese zu gewinnen. Daß dies nicht glückte, darin ist man sich einig.  . . . Ästhetische Impulse, Erlebnishunger, Freude am Experiment zählen als Motive zunächst. Auf einer anderen Ebene folgte Ludwig freilich einem intellektuell anspruchsvolleren Antrieb: Idealisierung, Veranschaulichung großer historischer Erscheinungen durch die Kunst."

Heinz Gollwitzer - Ludwig I. von Bayern - S.762




 

 

 

 

 

 

Theodor Frey

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