EINE SEITE VON THEODOR FREY

 

Barbara Wolf und Josef Lochbihler im Jahre 1907

DIE LOCHBIHLER`s


 

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Mehr zur Interpretation des Wappens
URGROßELTERN 
Barbara und Josef Lochbihler

GROßELTERN
Rosa und Anton Lochbihler


MUTTER

Magdalena Lochbihler



VATER

Magnus Frey

 


 
 

 

Meine Großeltern: Rosa (geb. Würstle) und Anton Lochbihler

 

 MEINE URGROßELTERN 

 

Barbara Wolf und Josef Lochbihler im Jahre 1907,

wohl vor dem Haus auf der Schnakenhöhe

 JOSEF LOCHBIHLER, 
* 20. 4. 1836, Tauftag 21.4. 1836, Jungholz 26/24,
abgewandert nach Sulzberg, Pfarrei Roßhaupten
Bauer

verh. 1874 in 2. Ehe mit Barbara Wolf,* 15. 5. 1837

Josef und Barbara verkauften ihr bäuerliches Anwesen in Sulzberg/Pfarrei Roßhaupten als die Kinder ausgezogen waren und kauften in Maria Rain ein Haus (heute Almcafe Schnakenhöhe).

 

 BARBARA WOLF, 
* 15.5.1837 in Berghofen /Sonthofen
Söldnerstochter

Söldner bezeichnet in Bayern und Österreich keinen Soldaten. Die "Sölde"ist der Hof und Grund eines Kleinbauern und Häuslers. Er besaß auch etwas Vieh, konnte aber davon nicht leben und musste sich als Handwerker oder Tagelöhner zusätzlich "Sold" hinzuverdienen.

 Seine Vorfahren  . . .

Johann Lochbihler, *03.08.1803, +1863, Bauer in Jungholz 26/24
er ist bei seiner Heirat am 14.7.1834 31 Jahre alt,
verh. mit Maria Katharina Gschwender,*12.11.1798 +1868

 

aus dieser Ehe gingen 6 Kinder hervor.  Joseph  war das 2. Kind.

deren Eltern:

Joseph Lochbihler, *um 1773, +21.8.1839, Bauer und Nagelschmied in Jungholz 
verh. mit Elisabeth Lochbihler, *um 1780, +12.3.1833, Bäuerin

Aus dieser Ehe gingen 10 Kinder hervor. Johann war das 2. Kind.

 

Ihre Vorfahren . . .

Josef Anton Wolf, *1805, Maurer,
verh. mit Josefa Burger

Joan Fidelis Wolf, *17.4.1774, 
verh. mit Creszentia Fischerin, * 16.5.1776, Binswang

Lucas Wolff,
verh. mit Ursula Lippin

 

 

 Kinder meiner Urgroßeltern 

Anton - mein Großvater 

Kreszentia ("Zenz") verh. mit Alfons Ostheimer (31.5.1877 - 22.Mai 1944), Bauer in Maria Rain, 
Kriegsteilnehmer 1914-18

Josepha ("Sepha") verh. mit Rudolf Ostheimer (Maria Rain)

Viktoria, verh. Tauscher (Stötten am Auerberg)

Links: Kreszentia (bei ihr war Hilla bis zum Schulbeginn in Seeg)

Rechts: Viktoria

Kinder aus Josef Lochbihlers 1. Ehe

Josef (Roßhaupten)

Konrad (Füssen)

Hans (Lindenberg)

Magdalena verh. mit Seraphin Heel  (Taufdodle von meiner Mutter Magdalena "Leni" Frey)

Johannes (Leutkirch)

 

 

 MEINE GROßELTERN 

 ROSA LOCHBIHLER,  geb. Würstle,
* 3. 8. 1885 in Oberkammlach,  + 21. 4. 1944 in Seeg, 

Ihr Vater Athanasius Würstle (*1.5.1855), starb 1885,  schon vor der Geburt von Rosa; 

Ihre Mutter Hilaria Heel (*27.5.1855 in Baisweil, erste Ehe am 4.6.1883) heiratete nochmals einen (?) Wiedemann. 
Aus dieser Ehe gab es folgende Halbgeschwister:
Josef - er blieb auf dem Hof in Baisweil
Peter - "Schmied"
Alois - Postler, wurde nur ca. 50 Jahre und verlor im 
1. Weltkrieg ein Bein
Kreszentia, verh. mit Zimmermann (Augsburg)
Maria, verh. Fischer (Friesenried)
Gusta, verh. mit Schlund (Günzburg)
Fanny, Klosterschwester Thekla (Kaufbeuren)

 ANTON LOCHBIHLER, 
* 6. 7. 1875, Sulzberg Pfarrei Roßhaupten, 
+ 1960 in Seeg

Geschwister:
Magdalena, verh. Heel, Seeg
Josef (Roßhaupten)
Konrad (Füssen)
Johannes (Leutkirch)
Josepha, verh. Rudolf Ostheimer (Maria Rain)
Kreszentia, verh. Alfons Ostheimer (Maria Rain)
Viktoria, verh. Tauscher (Stötten am Auerberg)

 

 

Detail eines Schrankes von Schreinermeister Anton Lochbihler

 

Das Gewand hat Rosa selbst gemacht

 

 



 

Opa Anton mit seinem Enkel Theodor
hinter dem Haus in Seeg, damals Haus 15 1/4,
heute Bahnhofstr. 1

NACHKOMMEN VON ANTON LOCHBIHLER

 

KINDER VON ANTON LOCHBIHLER

Vor dem von Anton erbauten Haus in Seeg mit dem Schaufenster von Lenis Hutladen, den sie mit 17 Jahren eröffnete.

Von links: Kreszentia (Zenzi), Barbara Wolf (Großmutter der Lochbihler Kinder), Hilaria,(Hilla) Vater Anton, Seraphin, Mutter Rosa und Magadena (Leni) (

 

 MAGDALENA, 
Meisterin im Modistenhandwerk
verh. mit Magnus FREY,
meine Mutter, Modistin und Kauffrau

 

 

 

 

 

 

 KRESZENTIA ,  * 4.10.1913, + 1993
verh. mit Wendelin Holzmann, Bäckermeister



Kinder:
Georg, verh. mit Rita
Rosa, verh. mit Harald "Harry" Rotter

 HILLARIA,  von allen "HILLA" genannt,
*20.August.1919, + 18. Mai 2009
Modistin
verh. mit GEORG BOOS (Haslach, Gemeinde Oy-Mittelberg)

 Hier mehr . . . 

 

 

 

 

SERAPHIN,  * 11.8.1922, +  13.11.1965

Unglücksfall auf dem Weg zur Falmühle (Pfronten)
Schreiner
verh. mit Gertrud Weber

2 Kinder : Inge (*1951). und Anneliese (*1954)

 

 
 

JUNGHOLZ

Pfarrkirche Mariä Namen in Jungholz

 






 

Pfarrkirche Mariä Namen in Jungholz 

 

 

Deckenfresko von Franz Alois Weiß aus Rettenberg ,1781









 

JUNGHOLZ
Gemeindewappen

 

Die erste urkundliche Erwähnung von Jungholz findet sich im Jahre 1342. Die Besiedelung des Ortes war wahrscheinlich erst kurze Zeit zuvor von Wertach aus erfolgt. Am 24. Juni 1342 ging das "Guet Junckholtz" von dem Wertacher Hermann Häselin durch Kauf an Heinz Lochpyler über, welcher der Marktgenossenschaft Tannheim angehörte und dorthin steuerpflichtig war.

1457 kauften einige Bewohner des Ortes der Gemeinde Wertach deren Nutzungsrechte in Jungholz ab. Bis zu diesem Zeitpunkt unterstand Jungholz dem Erzbistum Augsburg, jedoch durch den Ankauf der Rechte durch Jungholzer, welche dem Tiroler Landesherrn untertan waren, gingen diese Rechte de facto an Tirol über.

Am Ende des 18. Jahrhunderts beanspruchte der Augsburger Bischof wiederum Jungholz als sein Territorium und erklärte Jungholz zur Enklave, welche aber dem Tiroler Landesfürsten unterstellt sei.  Durch die Säkularisierungen der Napoleonischen Ära gingen die Herrschaftsrechte Augsburgs an den bayrischen König, sodass dieser 1814 Jungholz als sein Territorium beanspruchte. Am 18.4.1844 wurde ein Grenzregulierungsvertrag zwischen Tirol und Bayern geschlossen, der unter anderem den Status von Jungholz als Tiroler Gemeinde regelte.

Während des Dritten Reiches wurde Jungholz von Tirol getrennt und dem Gau Schwaben zugesprochen. Erst am 6.9.1950 erklärte die Tiroler Landesregierung wieder die Oberhoheit über den Ort.

Kirchengeschichte:

Da die Besiedelung von Jungholz von Wertach aus stattfand, war der Ort der Urpfarre Wertach angeschlossen.  1713 erhielt der Ort eine eigene Kaplanei und 1891 wurde Jungholz zur selbständigen Pfarre erhoben.

Kirche zu Unserer Lieben Frau Mariä Namen

1743 wurde das Gotteshaus im barocken Stil erbaut, wobei es bereits zwischen 1887/88 erweitert wurde.

Quelle: Ortsgeschichte Jungholz

 




Jungholz um 1925




Sorgschrofen (1635 m)
Zinken (1613 m).


WEITERE LOCHBIHLER's



SIGNUM/WAPPEN



Erster Versuch eines eigenen Entwurfes
für ein Emblem, das ein bewegtes "L" mit
einem "jungen Holz" (Jungholz - Anlehnung
an das Wappen der Gemeinde Jungholz)
mit den roten und silbernen Farben
des Wappens von 1398 verbindet.



FRANZ SALES LOCHBIHLER

mehr zu Franz Sales Lochbihler . . .

Werke in der Pfarrkirche St. Ulrich in Wertach

Die Seitenaltäre wurden von Franz Sales Lochihler im Jahre 1833 geschaffen. Links die hl. Familie mit dem Johannesknaben und St. Michael, rechts: der vom Kreuz abgenommene Leichnam Jesu mit Maria, Johannes, Maria Magdalena und Josef von Arimathäa.

BARBARA LOCHBIHLER

  • Geboren 1959 in Ronsberg im Allgäu
  • 1999 - 2009
    Generalsekretärin der deutschen Sektion von Amnesty International
  • Seit 2009
    Abgeordnete der Grünen im Europaparlament

mehr zu Barbara Lochbihler . . .

Jakob Lochbihler


Er erbaute 1750 die Kapelle St. Antonius in Gießenschwand.Zur gleichen Zeit entstand auch die Kapelle in Langenschwand. Sie ist den Aposteln Petrus und Paulus geweiht.


Josef Lochbihler

 1834 wurde die Friedhofsanlage vom "Guttäter" Josef Lochbihler saniert.


Franz Lochbihler

Schreinermeister

Er fertigte 1995 nach den Plänen des kirchlichen Bauamtes einen neuen Volksaltar in der Pfarrkirche Mariä Namen mit Ambo und Sedilien.
 







Josef, Franz und Ferdinand
 Lochbihler


Lehrer an der Volksschule

"Bis Maria Theresia (1740-1780) galt die Meinung, Lesen und Schreiben tauge dem gemeinen Mann nicht. Die Kaiserin sah aber in einer guten Schulbildung die Grundlage für den Wohlstand des Volkes und führte im Jahr 1774 in ihren Ländern die allgemeine Schulpflicht ein. . . .
In seinem Aufschreibbuch vom Jahr 1888 schrieb der einstmalige Vorsteher Josef Lochbihler (1815-1818), daß die Jungholzer Kinder in früher Zeit die Schule in Wertach besuchen mußten, aber nur »während der Vaste (Fastenzeit); es ruhet auf Wahrheit, denn es wird mancher glauben, es könne nicht sein und ist doch so gewesen zu dieser Zeit«. Um etwa 1783 begann dann in Jungholz der Schulunterricht. Nach einer ersten Beschreibung unterrichtete der Lehrer Franz Antony Fillser im Jahr 1788 30 Kinder in einem Bauernhaus. »Die Gemeinde ist arm, kann also nichts beitragen« war die Begründung für das Fehlen eines Schulhauses, das dann 1810 gebaut wurde. Laut Güterbeschreibung wohnte der Lehrer im Dreifachhaus Nr. 25 (heute Nr. 26), das zu einem Drittel als Wohnhaus, zum anderen als Gasthaus und zum dritten als Armenhaus genutzt wurde. Der damalige Ammann Johann Paul Lochbihler vermerkte, daß »besagter Schullehrer ein lediger Mann ohne Heimat und Mittel sei« und neben dem Schuldienst auch »die Orgel schlagen müsse«. Franz Anton Fillser heiratete aber 1789 im Alter von 30 Jahren die Jungholzerin Emerentia Prutscher. Dieser Ehe entsprossen zwei Söhne und zwei Töchter, von denen eine den Lehrer Josef Lochbichler, einen gebürtigen Jungholzer, heiratete. Dieser hatte nach Franz Anton Fillser die Schule übernommen, starb aber schon im Alter von 32 Jahren.
Vorübergehend trat der Ortsseelsorger Ignaz Bögle an seine Stelle. Sein Nachfolger war Franz Lochbihler (1818-1859) [und Ferdinand Lochbihler 1859-1870) aus Jungholz. Er soll nur Lesen, Schreiben und Rechnen unterrichtet haben, und die Realienfächer sollen »gänzlich neutralisiert« worden sein. Dies war aber bis dahin völlig normal, denn für Pfarr- und Filialorte waren in der Theresianischen Schulreform nur Elementarschulen für Lesen, Schreiben und Rechnen vorgesehen. Erst das Reichsvolksschulgesetz von 1869 war ein Werk von bleibender Dauer, m
it dem der Lehrstoff vermehrt und die Schulzeit auf acht Jahre festgesetzt wurde. Zur damaligen Zeit war der Ortsseelsorger gleichzeitig Local-Schulinspektor und hatte für die genaue Einhaltung der Schulstunden sowie für die Ausübung der vorgeschriebenen Lehrmethode und gesitteten Disziplin in und außer der Schule Sorge zu tragen."

Quelle: Dorfbuch Jungholz S., 83







Johann Lochbihler (1827-1895)
Pfarrer in Gölzens

 




Franz Sales Lochbihler in der Wertacher Pfarrkirche
















Franz Sales Lochbihler (1777 - 1854)

Ausschnitt - Die Illerlandschaft mit Blick auf Kempten  (um 1830/1840)


In der Evangelische Kirche am Deák-Platz in der ungarischen Hauptstadt Budapest.
stammt das Altarbild von Franz Sales Lochbihler.
Es stellt eine Kopie von Raffaels Bild Die Verklärung Christi aus dem Vatikan dar.





Wappen der Familie Lochbihler 



Nach den archivarischen Aufzeichgnungen in der Alemannischen Wappensammlung von Johannes Zangerer, Band 3 - Tafel 187 und den  etymologischen (familienkundlich) Niederschriften von Hist. Prof. Josef Karlmann Brechermacher, Band 2 - Seite 200 sowie nach den Anmerkungen in den historischen Allgäuern Heimatbüchern, Ausgabe 22, Seite 21 und Ausgabe 24, Seite 15 u.a. -- - ein altes, ehrbar4es Bürgergeschlecht, das schon gegen Ende des 14. Jahrhunders mit Hans Lochpüchler 1398 zu Füssen urkundlich genannt ist.

Vielfach in den Namenswandlungen: Lochbiller, Lochbihler, Lochbühler und Lochbichler ist das Geschlecht in den nachfolgenden Generationen mit sehr großeer Nachkommenschaft teils im christlichen Bauernstand, vornehmlich aber im ehrbaren Handwerk lt. alter Zünftelisten als Schreiner, Hanfdreher, Schmiede, Schuhmacher, später Bäcker und Gastgeber wiederholt verzeichnet. Vornehmlich nach dem 30-jährigen Krieg (1618-1648) und während der Besetzung Tirols durch die Bayern bis zu den Aufständen 1703 und 1809 bereitete sichdas Geschlecht der Lochbihler im östlichen Allgäu (Hopferau, Wertach, Pfronten), im Raum in und um Sonthofen und Füssen sowie in der österreicherischen Enklave des Walsertales, Bregenzerwald und Jungholz aus, wo es bis in die Neuzeit noch fruchtbar weiter blüht.

Wappen: Ein frontales, eingescharteter Schild in Rot, belegt mit zwei silbernen Schrägrechtsbalken, im rechten Schildhauptfeld eine weiße (silberne) Schrägrechts gestellte Lilie.

Helm: Ein rechtsgerchteter Spangenhelm, metallfarben, mit goldenen Spangen.

Helmzier: Aus der Helmdecke ein geschlossener roter Adlerflug, belegt mit den Schildsymbolen (Silber und Weiß), Lilie und Balken.

Decken: In den Farben Rot und Silber ein gotische Wappenzier (Decken), den Schild und Helm harmonisch flankierend.

Symbolik: (nach Hist. Paul Gründel)

Die Farbe Silber als zweite Heroldmetallfarbe - den silberhellen Perlen gleich läßt den klaren und lauteren Charakter der Schildträger erkennen. Die Farbe Rot als erste Heroldsfarbe - die Farbe des Blutes - bekundet die patriotische Gesinnung der Vorfahren (Bauernaufstände?). Die Balken, ein Zeichen der Festigkeit und Charakterstärke, so die Balken und Sparren dem Huase als Stütze dienen, so waren auch die alten Wappenträger stets treuerprobte Stützen des Staates, die für wohlgesittete Ordnung sorgten und den Beträngten Schutz gewährten. Der Adlerflug, ein Freiheitssymbol, deutet auf den starken Freiheitswillen der Schildträger an, gleichsam den Drang zur Selbständigkeit und Unabhängigkeit. Die Lilie sinnbildet Reinheit, gleichsam Edelmut.

Verteilung des Namens Lochbihler

 
 

 



 

Theodor Frey

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