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seiten von theodor frey |
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ITALIEN |
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| räume & zeiten | ||||
Unsere
Sache ist es, den Funken des Lichts festzuhalten,
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"Zwar
vergehen Band und Locken Hermann
Hesse aus "Altwerden" |
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"All
der Tand, den Jugend schätzt, Hermann Hesse aus "Altwerden" |
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"Nur
wer bereit zu Aufbruch ist und Reise, Hermann Hesse aus "Stufen"
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"Ich
habe meine Kerze ausgelöscht; Hermann Hesse aus "Nacht"
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"Jede
Blüte will zur Frucht, Hermann Hesse aus "Welkes Blatt"
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Auf dem Weg zum Lago Maggiore Die Ruinen des Castello di Mesocco liegen auf einem mächtigen Felsen südlich des Dorfes Mesocco im Misox im Kanton Graubünden in der Schweiz. Mesocco ist eine der grössten Burganlagen der Schweiz und bildete vom Anfang des 13. Jahrhunderts bis 1526 das herrschaftliche Zentrum des Tals. Am Fuss der Burghügels steht die ebenfalls 1219 erstmals erwähnte romanische Kirche Santa Maria del Castello. |
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Ein anderer Blickpunkt in Graubünden |
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Der Bodensee, Lindau und das Rheintal bis zum Hauptalpenkamm |
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ZUFLUCHT IN ASCONA In
der Nacht des Reichstagsbrandes am 28. Februar 1933 wurde Erich Mühsam
in Berlin festgenommen und nach der Haft in verschiedenen Gefängnissen
am 10. Juli 1934 im Konzentrationslager Oranienburg von den
Nationalsozialisten ermordet. In derselben Nacht floh der jüdische
Schriftsteller Karl Wolfskehl auf dem Weg in die Emigration von München
in die Schweiz. Er wollte den Dichter Stefan George in Minusio treffen
und flehte ihn um eine Stellungnahme zu den Vorgängen in Deutschland
an. Aber Stefan George schwieg und schob das Treffen hinaus. Im Dezember
1933 starb Stefan George in Minusio bei Locarno. Viele
Flüchtlinge aus Nazi-Deutschland, die das Tessin von früher kannten,
machten in Ascona einen kurzen Zwischenhalt. Sie waren auf dem Weg ins
südfranzösische Sanary-sur-mer, ihr nächstes Exil, da es fast
aussichtslos war, eine Aufenthaltsgenehmigung für die Schweiz zu
bekommen. Margarethe Hardegger setzte ihre ganze Energie dafür ein,
diesen Flüchtlingen zu helfen. Quelle: Ausstellungstext der Monacensia in München Im Frühjahr 1913 kehrte Oskar Maria Graf, damals Mitglied der anarchistischen Gruppe »Tat« um Erich Mühsam, der Schwabinger Bohème den Rücken. Zusammen mit seinem Freund, dem angehenden Maler Georg Schrimpf, machte er sich für mehrere Monate auf in die freie Schweiz, nach Brione, Locarno, Ascona und selbstverständlich besuchten sie auch den Monte Verità. Das naturnahe Leben in den vegetarischen Siedlungen bei den Lebensreformern, Rohköstlern und Nacktbadern gefiel ihnen zunächst. Doch mit der Zeit stellte Graf fest, dass Zivilisationsflucht seine Sache nicht war, das Sonnenparadies geriet ihm »zu still, zu gemütlich, zu reizlos«. Über seine Erlebnisse berichtet er in seinem Bekenntnisroman »Wir sind Gefangene«, in dem er schließlich ein hartes Urteil fällt: »Diese ganze Naturtrottelei kann mir gestohlen bleiben! Das ist was für Verdauungsphilister und Grasfresser!«
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„Die Anfang des Jahrhunderts durch Helena P. Blavatsky (1831–1891) und später vor allem Rudolf Steiner (1861–1925) in Deutschland populär gewordene Theosophie sollte ihn ebenso faszinieren wie der klassische Pantheismus Rousseaus. Mit seiner Entscheidung gegen die Kirche wandte er sich vor allem gegen deren äußerlichen Dogmen-Glauben und „die landläufigen Moralitäts-Begriffe und Handlungen der Gläubigen,“ nicht aber gegen Mystik und Erlösungsgedanken. Direkt nach der Trauung mit Magdalene flüchtete Diefenbach in einer alleinigen „Hochzeitsreise“ auf den Hohenpeißenberg. Dort entstand die Er- bzw. Bekenntnisschrift Sonnen-Aufgang. Neben der prophetischen Predigt Es ist kein Gott, auf den Spuren Friedrich Nietzsches (1844–1900), ist dies wohl eines seiner wenigen wichtigen, schriftstellerischen Zeugnisse. Das erleuchtende Naturschauspiel des Sonnenaufgangs war sozusagen Vorbote seines lebensreformerischen Erkenntnisweges und Einleitung seines neuen Lebenswandels: Ein Dasein im Einklang mit der Natur als irdisches Paradies und Ende menschlicher Degeneration, die er in der zeitgenössischen Gesellschaft empfand. Er formulierte: „Erkenne, Menschheit, deine Mutter, die NATUR, die rein und frei als höchstes Wesen dich geboren und nicht befleckt mit Erbsünd, Fluch und Schande dich in ihr blühend Eden setzte. Dass alle Herrlichkeit des Erdballs, des Weltalls Unermesslichkeit als Keim verborgen liegt in jedes Menschen Brust! Erkenne dich, Mensch.“
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