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Unsere Sache ist es, den Funken des Lichts festzuhalten, 
der aus dem Leben überall da hervorbricht, 
wo die Ewigkeit die Zeit berührt.

Friedrich Schiller

theodor  frey

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GLYPTOTHEK


Das Bauwerk wurde im Auftrag von Kronprinz Ludwig, dem späteren König Ludwig I., am Königsplatz errichtet. Der Architekt Leo von Klenze schuf ab 1815 diesen Platz nach vorausgegangenen Entwürfen Karls von Fischer in der Art eines antiken Forums, an dessen Nordseite die Glyptothek liegt. Erbaut wurde das Gebäude von 1816 bis 1830.

Die dreizehn rechteckigen, quadratischen oder runden Säle sind um einen Innenhof angeordnet, das Vestibül im Mittelbau überragt die Säle an Höhe. Vor dem Vestibül befindet sich die Säulenvorhalle mit zwölf ionischen Säulen. Die darüber liegende Giebelgruppe von Johann Martin von Wagner stellt Athena als Beschützerin der plastischen Künste dar. Die Außenwände sind mit sich in Nischen befindenden Skulpturen geschmückt, während sich die Fenster zum Innenhof hin öffnen. Die Skulpturen stellen mythische oder geschichtliche Repräsentanten der Künste dar, an der Vorderseite zum Königsplatz hin sind es Dädalos, Prometheus, Hadrian, Perikles, Phidias und Hephaistos. An der westlichen und östlichen Seite des Gebäudes sind es Bildhauer der Renaissance und der Entstehungszeit der Glyptothek (darunter Bertel Thorvaldsen und Antonio Canova), deren Werke früher im Saal der Neueren ausgestellt waren und später in die Neue Pinakothek verbracht wurden.

Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wurde 1947 mit der Wiederherstellung begonnen, 1972 erfolgte die Wiedereröffnung. . . . Die 1820 bis 1830 durch Peter Cornelius ausgeführten bedeutenden Fresken Die Götter Griechenlands wurden im zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wiederhergestellt. Es sind nur vereinzelte Fragmente erhalten und die Nationalgalerie in Berlin besitzt die Kartons. Der 1864 von Klenze im Innenhof errichtete Assyrische Saal wurde nach dem Krieg ebenfalls nicht wieder hergestellt, die acht assyrischen Reliefs und der babylonische Löwe befinden sich heute in der Ägyptischen Staatssammlung. Die im Innenhof aufgestellte große Säule stammt aus dem früheren Vestibül des gegenüberliegenden im Inneren modern wieder aufgebauten Gebäudes der Antikensammlung.

Quelle: Wikipedia



















LEO VON KLENZE

1784 - 1864










ANTIKENSAMMLUNG


Das Gebäude, in dem sich die Antikensammlungen heute befinden, wurde 1838 bis 1848 im Auftrag von König Ludwig I. durch Georg Friedrich Ziebland in der Art eines korinthischen Tempels am Königsplatz errichtet. Der Bau ergänzte das durch Architekt Leo von Klenze ab 1815 am Königsplatz geschaffene hellenistische Forum. Bereits von 1869 bis 1872 beherbergte der Bau das königliche Antiquarium, von 1898 bis 1912 zog dann die Münchner Sezession ein. Ab 1919 war dann die Neue Staatsgalerie im Gebäude untergebracht. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgte die Wiedereröffnung als Antikensammlung 1967. An der Südseite des Gebäudes wurde das Kloster der Basilika St. Bonifaz angebaut.

Quelle: Wikipedia





 



 







Markus Luepertz
Daphne 2003
vor der Antikensammlung

(Foto 10.9.2008)

 





Gepflasterter "Königlicher Platz" zur Zeit des 3. Reiches

Blick vom Westen nach Osten


Ehemalige Führerbau
in der Arcisstraße
errichtet 1933 bis 1937 nach Plänen des Architekten Paul Ludwig Trost