Die FREYs
Eine Seite von Theodor Frey

 

 

Meine Urgroßeltern

JOSEPH FREY und VERONIKA (geb. Kustermann)

Ihre Kinder

 



MAGDALENA "Lena"

verheiratet mit Schmid, Malermeister,
Geisenried

JOSEF FREY 
Angenommens lediges Kind: Luise verheiratet mit mit Unsinn Ignaz (jedoch kein Bezug zu Theodor Unsinn (Geisenried);
"Luise hätte Sebastian Frey heiraten sollen"

(?) FREY
Bauer, Kolonialwarenhändler, Geisenried

verheiratet mit Kunstmalerin
(von ihr stammt das Portrait im Familienbesitz)

 

MEINE GROßELTERN

 

THEODOR FREY
* 21.1.1880 in Geisenried,
wohnhaft in Ried-Gemeinde Birkland, 
Haus 16 1/2;
Käsereibesitzer;

ermordet in der Nacht vom  26.auf 27.12.1918 
beim Milchgeld austeilen, 

auf dem Weg von Marktoberdorf nach Geisenried

Interessant ist, dass Birkland ursprünglich die Siedlung um die Kirche bezeichnete. Da sich jedoch die Siedlung „Ried“, die durch Rodung von Wäldern entstand, vergrößerte, setzte sich das ganze Gemeinwesen als Birkland durch. 1612 können 42 Anwesen nachgewiesen werden,  nach dem 30-jährigen Krieg im Jahr 1671 36, und 1721 umfasst Birkland in der Steuerbeschreibung 50 Hauseinträge.
1802 war Birkland so gewachsen, dass eine eigene Pfarrexpositur „St. Anna“ gegründet wurde. 1860 erfolgte ein weiterer Ausbau der Kirche.
Birkland konnte 1880 eine Einwohnerzahl von 302 aufweisen. Bereits 1910 war die Bevölkerungszahl auf 427 gestiegen, so dass die Kirche 1912 wieder vergrößert wurde.
Die niedrigste Einwohnerzahl verbuchte Birkland, wie so viele andere Gemeinden, jeweils bei Kriegsbeginn des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Auch hatte Birkland in beiden Kriegen viele Opfer zu beklagen. Die höchste Einwohnerzahl wies Birkland 1946 auf, als 676 Menschen in Birkland angemeldet waren. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Birkland, wie viele andere Dörfer, zu einer ansehnlichen Gemeinde.

Quelle: http://www.peiting.de/birkland/vorstellung_des_ortes/geschichte

Im 17. Jahrhundert lebte in Birkland-Berg Georg Zimmermann und bewirtschaftete mit seiner Familie einen Hof des Klosters Rottenbuch. Da dem ältesten Sohn Matthias das Lehen übertragen wurde, musste der nachgeborene Jakob einen anderen Beruf ergreifen und ausziehen. Er wurde Bäcker und heiratete Johanna Huber, die Tochter  des Heißbäcks in der Nachbargemeinde Wessobrunn. Die Bäckerei übergab er seinem Sohn August, so dass dessen Bruder Elias sich wiederum neu orientieren musste. In Wessobrunn wurden vor allem Maurer und Stuckateure ausgebildet und so erlernte Elias diese beiden Berufe. Zusammen mit seiner Frau Justina Rohrmoser bekam er mindestens fünf Kinder; die beiden ältesten, Johann Baptist und Dominikus Zimmermann, wurden berühmte und gefragte Maler, Stuckateure und Baumeister. Unter ihren zahlreichen Werken findet sich die Wieskirche bei Steingaden heute auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Die beiden haben nie die Heimat ihres Großvaters Jakob und ihre Birkländer Wurzeln vergessen und so  gestaltete Dominikus 1715 den neuen Birkländer Hochaltar und versah ihn mit wertvollen Scagliola-Arbeiten (Einlegearbeiten aus Stuck-Marmor).



MEINE ELTERN

MAGNUS FREY
* 21.7.1910 in Birkland (heute: Gemeinde Peiting)
+18.1.1984 in Seeg an einem Herzinfarkt
Weichkäsermeister, Kaufmann seit 1939


Rußland, den 23. August 1941

Mit seinem Bruder Sebastian (rechts) in unserem Garten

Begegnung mit seinem Enkel Thomas, 1976