DA ZWISCHEN SEIN

SEIN

NICHTS

NICHTSEIN

NICHTNICHTS

EINE SEITE VON THEODOR FREY

 

SEIN

NICHTSEIN

NICHTS

NICHTNICHTS

SEIN



ZWISCHEN LEBEN - TOD - LEBEN

DER GROßE TOD DES ICH

SEIN

NICHTSEIN

NICHTS

NICHTNICHTS

SEIN

IM LEBEN SEIN VON DER ZEUGUNG BIS ZUM TOD

DASEIN IM SEIN

IM SEIN DER RAUMZEITLOSIGKEIT SEIN

IM ENTFALTETEN SEIN SEIN, DAS DAS DASEIN UND DAS NICHTS KENNT

 

AUFLÖSUNG DER EINHEIT VON EMPFINDEN, DENKEN, TUN IM NICHTSEIN


VERLUST DES ICHSEINS
IM SEIN

EINFALTUNG DES BEWAHRTEN IM NICHTNICHTS DER RAUMZEITLOSIGKEIT

GEWINN DES MITSEINS
IM SEIN

VERSCHWINDEN DES ICH IM NICHTS DER RAUMZEIT

BEWAHRUNG DES GESCHEHENEN WAHREN, GUTEN, SCHÖNEN IM SEIN UND NICHTS DER RAUMZEITLOSIGKEIT

 

RAUMZEIT 

RAUMZEITLOSIKEIT

 

Zeichnung
mit Ölkreide
von TAM

In Wanderdünen mit unseren Pilgerstäben 
Worte einzeichnen

 

Wir wissen, dass mit allen Dingen um uns herum wir auch uns selbst verändern. Die Perspektiven und Kulissen verschieben sich immerfort, oft unmerklich und bald auch merklich.
Das hindert uns jedoch nicht, dass wir in diese Wanderdünen mit unseren Pilgerstäben ein endgültiges Wort einzeichnen wollen,
in den zerrinnenden Tag etwas Wahres, etwas Gültiges, etwas Gutes, etwas Bleibendes, etwas Schönes, etwas Erhellendes einritzen wollen.

Unser Drama dreht sich um das Finden eines 'ewig ungesicherten Gleichgewichtspunktes' zwischen dem absolut Gültigen und dem je-jetzt Gültigen, Gebotenen, Möglichen. Blicken wir auf, kann das Absolute so blenden, dass wir blind werden um das Vergängliche zu durchformen. Unser Los ist Daszwischensein (inter esse).

Kunst, große Kunst ist 'Verschenkung' (Gnade). Sie ist immer auch Frucht höchster menschlicher Anstrengung, man denke an die Willenskraft Mozarts in seinen letzten Monaten. Aber hier gelingt ein Durchscheinen des Absoluten im 'Spiegel' und 'Rätsel', die im Einmaligen das immerfort Geltende zu zeigen vermag.

Aber kann nicht auch diese, scheinbar unvergängliche Kunst einer künftigen Menschheit unverständlich werden? Gemälde und Architektur verfallen, Musik wird vergessen, Dichtung unver- ständlich. Wird nicht auch hier in Sand geschrieben? Oder bleiben die Einzeichnungen durch die Herzen aller, die sie sehen, auf- bewahrt im Herzen des Seins?

 

ZWISCHEN BEWUßTSEIN - BEWUßTLOSIGKEIT - BEWUßTSEIN

 

DIE  KLEINEN TODE DES ICH

SCHLAF

BEISCHLAF

BEGEGNUNG

SEIN

NICHTSEIN

NICHTS

NICHTNICHTS

SEIN

WACHSEIN

VERLANGEN

SEHNEN

WACHSEIN 

VERLANGEN

SEHNEN

IM WERDEN

NICHTBEWUßTSEIN

ERLANGEN

FREUDE

DAS NICHTNICHTS WIEDERFINDEN

BEFRIEDUNG

SINNFINDUNG

 IM NICHTS ALLES SEIN

IM ERFÜLLEN VERLIEREN

GLÜCKSMOMENT

 

RAUMZEIT 

AHNUNG DER RAUMZEITLOSIKEIT

RAUMZEIT

 

ZWISCHEN SEIN - NICHTS - SEIN

 

DER  TOD GOTTES

SEIN

NICHTSEIN

NICHTS

NICHTNICHTS

SEIN

DEM SEIN
DAS SEIN IM WERDEN EINHAUCHEN

SCHÖPFUNG

VATER

MATERIE/GEIST

ENTFALTUNG DES SEIN IN DER NEUEN SCHÖPFUNG,
 DIE DAS SEIN IM WERDEN UND DEN GANG DURCH DAS NICHTS KENNT

 

AUFLÖSUNG DER SCHÖPFUNG INS NICHTSEIN

TOD GOTTES
IM SEIN

HINABGESTIEGEN IN DAS REICH DES TODES

KARFREITAG

KIND 

 

ENTFALTUNG DES BEWAHRTEN IM NICHTNICHTS DER NEUEN SCHÖPFUNG

AUFERSTEHUNG DES GEWANDELTEN AM DRITTEN TAG

OSTERN

KIND IM GEIST

IM UND DURCH DAS NICHTS
DAS SEIN WANDELN

KARSAMSTAG

VATER/KIND/GEIST

NICHTS UND SEIN FALLEN ZUSAMMEN

REINE GEGENWART

 

"Heutzutage ist es eine Irrlehre zu sagen,es gibt in Gott drei Personen. Das ist eine Häresie und eine Irrlehre. Warum? Weil der heutige Begriff der Person einschließt, dass eine Person eigene Entscheidungen treffen kann, eigenes Denken hat und ein eigenes Willenszentrum. Wenn man dann fragt, wie viele dieser eigenen Zentren es in Gott gibt, dann ist die einzig rechtgläubige Antwort: Eines! Und nicht drei! Das hat Rahner auch gesehen – obwohl er das nie so drastisch formuliert hätte wie ich und gesagt hätte, etwas anderes sei eine Häresie. Er war also wie ich der Überzeugung, dass man an der alten Formel zwar festhalten muss, dass man sie jedoch auch erläutern muss: Man muss sie den Leuten zeitgemäß beibringen."

ALBERT KELLER

Quelle: Gespräch vom 19.07.2004, 20.15 Uhr Alpha-Forum-extra:

"Der Theologe Karl Rahner"