ALLE BILDER DIESER SEITE VON THEODOR FREY SIND DETAILS AUS DER KIRCHE ST. FLORIAN     
GESPIELT AM 13.6.08 VOM SYMPHONIEORCHESTER DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS UNTER HERBERT BLOMSTEDT      

 

VIII. SYMPHONIE IN C-MOLL


"Farbe und Zeichnung am Beginn der Symphonie sind vom Geheimnis umgeben. Unter dem gehaltenen F der Bläser und dem Streichertremolo taucht das Hauptthema wie ein Schatten aus der Tiefe auf."


 

 

Bruckners eigene Erläuterungen zu seiner Achten Symphonie, im Nachhinein formuliert in einem Brief vom 27. Januar 1891 an Felix Weingartner, den ursprünglich vorgesehenen Uraufführungsdirigenten:

 "Im 1. Satze ist der Tromp.[eten-] und Cornisatz aus dem Rhythmus des Thema: die Todesverkündigung, die imer sporadisch stärker endlich sehr stark auftritt, am Schluß: die Ergebung. 
Scherzo: H[au]p[t]th[ema]: deutscher Michel genant; in der 2. Abtheilung will der Kerl schlafen, u. träumerisch findet er sein Liedchen nicht; endlich klagend kehrt es selbes um.
Finale. Unser Kaiser bekam damals den Besuch des Czaren in Olmütz; daher Streicher: Ritt der Kosaken; Blech: Militärmusik; Trompeten: Fanfare, wie sich die Majestäten begegnen. Schließlich alle Themen; (komisch), wie bei Tannhäuser im 2. Akt der König komt, so als der deutsche Michel von seiner Reise komt, ist Alles schon im Glanz. Im Finale ist auch der Todtenmarsch u. dann (Blech) Verklärung."

 


Innere Ruhe und Gefasstheit spricht aus der von den Celli vorgetragenen Melodie im Mittelteil des Adagio.

 

 

 

Die Eröffnung des Finale wird durch den Gegensatz des nervös zuckenden Rhythmus der unisono spielenden Streicher und der schweren Masse des von den Hörnern und Posaunen vorgetragenen Hauptthemas geprägt.

 

 

 

 

 

 

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