eine seite von theodor  frey                  

BEWEGUNGEN







EINS

Je mehr Bewegung
man in seinem Geiste auffasst,
je glücklicher ist man.



Überall die Bewegung aufzuzeigen,
das schafft das meiste Glück.

CHRISTIAN MORGENSTERN

Seit dem Anfang wird Zeit und Raum im Sein gehalten, 
entfalten sich die Elemente, in den Beziehungen zueinander, werden aus den Bewegungen jeden Augenblick neu die Gestalten.

TAM




"Das Sein . . . zeigt sich sofort als Nichts, sobald es Sein sein will. Das Sein 'verschwindet' . . . im Nichts, und das Nichts verschwindet seinerseits wieder im Sein, sobald man versucht, es als Nichts begrifflich zu fixieren. . . . Die Wahrheit von Sein und Nichts, 'ist also diese Bewegung des unmittelbaren Verschwindens des einen in dem
anderen: das Werden; eine Bewegung, worin beide unterschieden sind, aber durch einen Unterschied, der sich ebenso unmittelbar aufgelöst hat.'





 . . . Dem Verschwinden von Sein in Nichts folgt das Übergehen von Nichts in Sein.  . . . Die Schwierigkeit, dies sprachlich darzustellen, läßt Hegel auch von einer 'Unruhe zugleich Unverträglicher [. . .] als eine Bewegung sprechen. 


Sucht man nach Vorbildern dieser Bewegungsformen . . . dann verweist Hegel auch ohne Zögern auf den 'tiefsinnigen Heraklit'. Mit ihm könnte man sagen: 'Das Sein ist sowenig als das Nichts, oder auch: Alles fließt, das heißt: Alles ist Werden'.  . . .



Dialektik . . . nennen wir die höhere vernünftige Bewegung. Sie soll sich dadurch auszeichnen, daß die Begriffe 'durch das, was sie sind, ineinander übergehen'.  .



 . . Die dialektische Natur muß den Begriffen Sein und Nichts 'immanent' sein. Durch sie muß sich 'ihre Einheit, das Werden, als ihre Wahrheit zeigen'."

Aus: Martin Gessmann, Hegel, Herder / Spektrum S. 95 ff. 

 

 

 

ZWEI

 

 

 

 

DREI

 

 

 

SECHS

 




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