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seite von theodor frey |
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FÖHNTAGE |
SEEGER IMPRESSIONEN | |||
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"Die Pestglocke von Seeg richtete ihre Abwehrkraft gleichermaßen gegen Unwetter und Pest, so daß die Leute weit im Umkreis, vom Hopfensee bis Balteratsried, mit den Seegern vereinbarten, sie sollten die Seeger Glocke läuten, wenn irgendwie Unheil heraufzog. Auf diese Weise blieb der Landstrich generationenlang von Unwetter und Pest verschont, bis eines Tages die Seeger ihre Glocke aus Angst vor den Schweden im Weiher versenkten. Die Glocke aber versackte so tief im Schlamm, daß man sie später nicht mehr gefunden hat. Noch um 1800 nannte man die Seeger wegen dieser Geschichte die 'Wasserbimmler'. Eine alte Volksprophezeihung tröstete sie allerdings: Wenn die Seeger Glocke ein paar hundert Jahre unterm Wasser geschlummert habe, werde sie eines Tages im Augenblick der allergrößten Not aus eigener Kraft auferstehen und auf ihren Glockenstuhl zurückkehren. Von dort aus wird sie die Gefahr bannen, weil sie ihre Gewalt auch unter Wasser nicht verloren hat. Im 17. Jahrhundert soll sich einmal ein welscher Tausendkünstler angeboten haben, den Seegern ihre Glocke zu heben. Aber man verzichtete auf diesen Versuch, weil man sich die Hilfe der Glocke für die höchste Not aufsparen wollte. Der Fremde erhielt sogar einen schönen Batzen Geld, damit er von seinem Vorhaben abstand. " Aus Allgäuer Sagen -1954 - S. 476 f. |
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". . . als in der feuchten Föhnluft die Berge nahe und hochgereckt standen und die farbige Herrlichkeit der Büsche und Bäume in erhabenen blauen Akkorden bis an den Himmel trugen . . ." Peter Dörfler - Die Allgäu Triologie - Der Alpkönig - S. 13 |
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