
|
|
|
|
Die
Benediktinerabtei "Unserer Lieben Frau" Das Kloster wurde 1140 als Augustiner-Chorherrenstift von Adalram von Waldegg in St. Marein gegründet und 1142 nach Seckau verlegt. 1218 wurde vom Erzbischof Eberhard II. von Salzburg in Seckau ein Bischofssitz eingerichtet. Kaiser Joseph II. löste das Kloster 1782 auf und der Bischofssitz wurde nach Graz verlegt. Anschließend verfielen die Gebäude. Dreischiffige
romanische Basilika (Baubeginn um 1143, Weihe 1164) 1964
Umgestaltung des Altarraums von C. Holzmeister, Hochaltar (1964) mit überlebensgroßer
romanischer Kreuzgruppe, Mausoleum Erzherzog Karls II. (mit Wandmalereien und Marmorkenotaph) als Hauptwerk der frühbarocken Kunst am Grazer Hof (1587-1611) von A. de Verda, Ausgestaltung durch S. Carlone; neben Karl II. sind 8 weitere Habsburger hier begraben. Stiftsgebäude
(barocke
Neubauten ab 1587 und vor allem 1619-57):
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Ein Mensch schuf diese Gestalt. Die Schöpfung ist die Gestalt, die Fleisch und Abbild dieses Fleisches geworden ist. Seit dem Augenblick der Weltwerdung sind alle gewordenen Gestalten unauslöschlich geworden. Geworden durch, in und mit der Schöpfung. Ich bin, der das Sein wollte; Ich bin, der ich bin, hier und jetzt; Ich bin, der ich sein werde. Die Gestalt schwebt im Raum, sie hängt am Kreuz der Welt, sie wird aus dem Geist beseelt ins Raumzeitlose. |
|
|
Salome mit dem Haupt Johannes d. Täufers um 1280
|
|
|
Predigt des Hl.Johannes, um 1280 |
|
|
|
DIE BAROCKEN EINBAUTEN
Die zwei vorderen Joche des nördlichen Seitenschiffs sind zum Mausoleum Karls II. umgebaut; es zählt zu den bedeutendsten Schöpfungen italienischer Renaissance bzw. des Frühbarock diesseits der Alpen. An der Wand des nördlichen Seitenschiffs steht eine Holzplastik der Pietá (Ende des 14. Jahrhunderts). |
|
|
![]() |
|
|
|
|
|
|
|