<%@ Language=VBScript %> Kirchen in München - Eine Seite von Theodor Frey


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ST. URSULA


"Scheint Sonne, dann wird Gold im brandigen Felde scheel  . . ."

"Rings herum, in engen und weiten Kreisen zerstreut mehr als versammelt, wohnen die Maler und Dichter und was als Troß zu ihnen gehört. Kaum einer hat je den Entschluß gehabt, in die Kirche der Ursula hineinzugehen; denn jeder fürchtet, vom Äußern beklemmt, unselige Offenbarungen der Enttäuschung."

Hausenstein, Liebe zu München S. 14 f. - 1921

SCHWABING 2009

»Harmonie als zeitlose Qualität – St. Ursula in München-Schwabing« von Sibylle Appuhn-Radtke

Sibylle Appuhn-Radtke

Harmonie als zeitlose Qualität

St. Ursula in München-Schwabing

Ein Kirchenbau von August Thiersch

ST. URSULA BEI WIKIPEDIA

BILDER DER KIRCHE . . .

"Das Haus der Heiligen Ursula, von einem späten Baumeister entworfen, von profanen Maurern gebaut, wies sich als Form, wies Rumpf und Glieder, stand in der ewigen Erde, führ zum unsterblichen Himmel auf: plötzlich ein Denkmal mit befriedigender, ja offenkundiger Bedeutung; griechisch, morgenländisch, endlich katholisch."

Hausenstein, Liebe zu München S. 14 f. - 1921

"Dies ist die Zauberzone des Tempels zur Heiligen Ursula. Er ist im venezianischen Stil erbaut; sehr neu noch; von greller Röte an sonnigen Tagen, dumpf an grauen; schier veilchenfarbig an blauen Abenden im August; ein Zeiger nach Süden und Osten; sehr fremd; dennoch gegenwärtig wie das Selbstverständliche; quälend, erfreulich und wieder peinigend; unbegreiflich, doch unbezweifelbar; Mitte und unwesentlich; Geheimnis und trivial; Denkmal aller Fatalität unseres Augenblicks. Möglich bleibt, daß alle Sorgen überflüssig sind: daß ein Neubau mystifiziert, daß wir ihn mystifizieren. Was würde dies ändern? Dies nicht unterscheiden zu können, wäre nur ein Verhängnis mehr. Das Rätsel auszustreichen wäre nur die letzte der Entbehrungen. es stehen zu lassen ist das Mindeste an Notdurft.

Hausenstein, Liebe zu München S. 19 f. - 1921

Majolika ist eine Keramik, oft ohne Bemalung (Halb-Porzellan), oder auch gewöhnliches Steingut, das mit einer deckenden weißen Zinnglasur überzogen ist. Anschließend mit leuchtenden Farben bemalt, kann derart aufwändig hergestellte Keramik Jahrhunderte überdauern, ohne dass die Farben ihren Glanz verlieren. Verzichtet man auf Glasur und Bemalung, spricht man von „Terrakotta“. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts lebte die Majolikafabrikation wieder auf, zuerst als reine Nachahmung, dann als Luxusindustrie. 

Quelle: Wikipedia

 

 

 

 

 

 

Balthasar Schmitt (* 1858; † 1942 in München)









 

 

 






Für verschiedene öffentliche Gebäude in München schuf Jacob Ungerer den Figurenschmuck,
so für den 1897 von
Friedrich von Thiersch errichteten Justizpalast, sowie 4 Apostel für die Kirche
 
St. Ursula.
(1901)

Kein Musik ist ja nicht auf Erden,
Die unsrer verglichen kann werden,
Eilftausend (sic!) Jungfrauen
Zu tanzen sich trauen,
Sankt Ursula selbst dazu lacht, ...

Dieses Lied vertonte Gustav Mahler im Schlusssatz seiner 4. Sinfonie.

 



Josefsaltar von Ludwig Glötzle (1898)  - geboren 1847 in Immenstadt, gestorben 1929 in München

Sie dazu die Friedhofkapelle in Immenstadt . . .

 

St. Ursula nimmt insofern eine Sonderstellung im historistischen Kirchenbau ein, als die Architektur keinen der mittelalterlichen Baustile zitiert, sondern Vorbilder in der italienischen Früh- und Hochrenaissance hat.  . . . In dem Figurennischen ist der segnende Christus zwischen Petrus und Paulus dargestellt.  Darüber im Giebelfeld das von Engeln getragene Lamm Gottes.  Die monumentale Kuppel mit belichtetem Tambour und Laterne ist wie die berühmte Florentiner Domkuppel des Brunelleschi zweischalig angelegt.  

"St. Ursula ist das Ergebnis des Versuchs, am Ende des polymorphen Historismus zu einer Klassizität der Formen und deren stringenter Anwendung zurückzufinden. Auch wenn der Kirchenbau des 20. Jahrhunderts formal weitgehend andere Lösungen bevorzugte, ist August Tierschs Erkenntnis über die ästhetische Abhängigkeit des Ganzen von seinen Teilen wegweisend geblieben, Der Modellcharakter der Kirche sichert ihr einen bleibenden Platz in der Architekturgeschichte."

Dr. Sibylle Appuhn-Radtke in "St. Ursula in Gefahr"

 



















































 

 

theodor frey

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ERLÖSERKIRCHE IN SCHWABING




Die Erlöserkirche in München Schwabing entstand 1901 in einer Zeit des Umbruchs in Architektur und Kunst. Man suchte nach neuen Ausdrucksformen zur Überwindung des Historismus. Das Äußere erinnert an mittelalterliche süddeutsche Landkirchen. Romanische und gotische Anklänge verbinden sich mit zeitgenössischen Elementen. Städtebaulich bildet sie den Abschluss der Achse von der Innenstadt zu Schwabing. Um die Jahrhundertwende war Schwabing ein Vorort, in dem so namhafte Künstler wie Thomas Mann, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Max Reger wohnten. Auch der Architekt der Erlöserkirche, Theodor Fischer, wohnte damals in Schwabing. Im Inneren der Kirche wird die Formensprache des Jugendstils deutlich. Die Säulenkapitelle sind ein Beispiel für den floralen Jugendstil, für den München den Mittelpunkt bildete. Das Fresko in der Apsis von Linda Kögel stellt das Leben eines Christen von der Taufe bis zum Grab dar. Die hölzerne Kassettendecke gewährleistet eine ausgewogene Akustik.

Quelle: Internetseite der Erlöserkirche












"Kunst hat etwas mit der Schöpfung als einem permanenten Geschehen zu tun, 
mit der leeren Leinwand ? vergleichbar der Mystik, die aus dem Schweigen, 
dem Leersein heraus kommt", 

Friedhelm Mennekes -Jesuit 



"LICHTTRICHTER"

 




 

Glücklich, die wissen, dass hinter allen

Sprachen das Unsägliche steht;

dass, von dort her, ins Wohlgefallen

Grösse zu uns übergeht!

Unabhängig von diesen Brücken

die wir mit Verschiedenem baun:

So dass wir immer, aus jedem Entzücken

in ein heiter Gemeinsames schaun.

RILKE - Muzot 15. Februar 1924




Gefunden in einer Münchner Hofeinfahrt

Bei einem seiner Aufenthalte in Ilmenau übernachtete Goethe 
allein in der kleinen Schutzhütte auf dem Gipfel des Kickelhahns. 
Fasziniert vom anbrechenden Abend und der absoluten Stille 
schrieb er das Gedicht mit einem Stift an die Holzplanken der Hütte


BLICK AUF DIE ERLÖSERKIRCHE IN SCHWABING

Die Erlöserkirche in München Schwabing entstand 1901 in einer Zeit des Umbruchs in Architektur und Kunst. Man suchte nach neuen Ausdrucksformen zur Überwindung des Historismus.
Das Äußere erinnert an mittelalterliche süddeutsche Landkirchen. Romanische und gotische Anklänge verbinden sich mit zeitgenössischen Elementen.

Städtebaulich bildet sie den Abschluss der Achse von der Innenstadt zu Schwabing. Um die Jahrhundertwende war Schwabing ein Vorort, in dem so namhafte Künstler wie Thomas Mann, Wassily Kandinsky, Paul Klee, Max Reger wohnten. Auch der Architekt der Erlöserkirche, Theodor Fischer, wohnte damals in Schwabing.




 

 


KÖNIGIN DES FRIEDENS

MÜNCHEN OBERGIESING

 

Die Kirche wurde zwischen 1935 und 1937 unter den Architekten Professor Rober Vorhoelzer und Dipl.-Ing. Walter Scheteling erbaut.

Das Hochaltarfresko schuf Prof. Albert Burkart. Es stellt die Gottesmutter Maria mit dem Jesuskind als Königin des Friedens dar.

ein weiteres Werk von Albert Burkart in Heilig Blut Bogenhausen . . .

mehr zu Albert Burkart . . .

Im obersten Bildabschnitt thront Maria mit dem Kind. Als Symbol des Friedens hält sie in ihrer rechten Hand einen Ölzweig. Sie wird flankiert von zwei Engeln, die Trauben und eine Garbe mit Korn (Brot und Wein) als

 Zeichen der Eucharistie und des Friedens in ihren Händen halten. Vor der Gottesmutter kniet Papst Benedikt XV, der im Kriegsjahr 1915 die Anrufung „Maria Königin des Friedens“ in die Lauretanische Litanei aufgenommen hat. 





Im untersten Band wird die Bedrängnis des Volkes durch die Feinde des Friedens dargestellt. Zwei Engel beschützen das Kirchenvolk vor Krieg, Not, Tod (links) und Teufel mit Maske, Lüge und Hass (rechts). Die zweite Zone zeigt die Einweihung unserer Kirche. Eine Prozession aus Klerus, Ministranten und Erstkommunionkindern zieht vom Dom zur Kirche „Königin des Friedens“. Das Bild stellt Kardinal Faulhaber, dahinter Pfarrer Beer und am rechten Rand den Künstler selbst dar.















Von Albert Burkart stammen auch die Altartafeln der beiden Seitenaltäre, die der heiligen Elisabeth und dem heiligen Joseph geweiht sind, sowie der Kreuzweg.


 

 


theodor frey

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