Eine Seite von Theodor Frey


MAXIMILIAN I. JOSEPH

LUDWIG I.

MAXIMILIAN II. JOSEPH

LUDWIG II.

OTTO I.

PRINZREGENT LUITPOLD

LUDWIG III.

1806 - 1825

1825 - 1848

1848 - 1864

1864 - 1886

1886 - 1913

1886 - 1912

1913 - 1918





 

Nymphenburg wurde 1664 vom Kurfürsten Ferdinand Maria als Geschenk an seine Frau Adelheid von Savoyen in Auftrag gegeben, als sie ihm Max Emanuel als lang ersehnten Thronerben geboren hatte. Max Emanuel selbst hatte später wesentlichen Anteil an der Erweiterung des Schlosses.

Im Nymphenburger Vertrag von 1741 verbündeten sich Frankreich, Spanien, Bayern, Sachsen mit Preußen gegen Österreich. 1747 gründete Kurfürst Max III. Joseph die Nymphenburger Porzellanmanufakt. 1792 ließ Kurfürst Karl Theodor den Nymphenburger Park für das Volk öffnen. König Maximilian I. starb 1825 im Schloss, sein Urenkel König Ludwig II. wurde 1845 hier geboren. 1863 fand in Nymphenburg das einzige Treffen zwischen Ludwig und Otto von Bismarck statt, der ihm in lebenslanger Freundschaft verbunden blieb.

 

 


Gedenken an Kurfürst Karl Theodor am Asamhaus in der Sendlingerstraße München

 



Bauer füllt Saatgut in sein Hemd

Vater lehrt dem Sohn das Impfen der Bäume



Herkules  Themis
Göttin der Gerechtigkeit und Ordnung
 Demeter
mit Ähren und  Gesetzesrolle

 





König Max I. Joseph (1756 - 1825, ab 1806 König) übergibt an die Bavaria,
stellvertretend für die drei Stände (Bauer, Bürger, Edelmann)  die Verfassungsurkunde

Am 26. Mai 1818, am Vorabend des königlichen Geburtstags,
wurde die Verfassung in München durch den Reichsherold verkündet.
Am Tag darauf leisteten die höchsten Staats- und Hofbeamten
vor dem König den Eid auf die Verfassung.

 

Ein scharfer Beobachter der in Wien 1815 versammelten Potentaten,
Karl von Nostitz, schreibt über ihn:

»Der König von Bayern sieht aus wie ein grober, verdrießlicher bayerischer Fuhrmann, hat aber einen Anschein von Biederkeit und Rechtlichkeit. Er ist der bürgerlichste König.« So über den Galan, dem vor nicht allzu langer Zeit Napoleons bei weitem schönste Schwester, Pauline Borghese, Modell zu Canovas Venusfigur, Bitten zugeflüstert hatte, die man dezenterweise nicht erwähnen darf. Das war nun gewiß zu keinem groben Fuhrmann gesagt. Offenbar besaß Max Joseph in hohem Maß die Gabe, sich anzupassen, um so stärker, weil sie ihm unbewußt war.
Im Jahre 89 geht die Straßburger Herrlichkeit zu Ende; es ist Revolution im Lande, die Elsässer machen mit, die Soldaten rebellieren, der Prinz-Oberst und seine Familie müssen fliehen. Es folgt eine Reihe von vergeblich-kurzfristigen Niederlassungen, zuerst Darmstadt, wo Ludwig von den Blattern befallen wird, deren Narben ihm bleiben, dann Mannheim, zweimal, das zweite Mal wird es von den Franzosen bombardiert und das erworbene Haus der Familie zerstört, dann Rohrbach bei Heidelberg, je nachdem die Feldzüge des ersten Koalitionskrieges verlaufen. In dieser Drangzeit stirbt Max Josephs Gemahlin, er heiratet wieder, eine badische Prinzessin, die zu Ludwig ein mütterliches Verhältnis nie gewinnen kann.

 

Quelle: Golo Mann - Ludwig I. von Bayern

 

 


Klenze und der Bildhauer Martin von Wagner entwarfen die Architektur des Denkmals, der große Berliner Christian Daniel Rauch die Figuralkomposition, und mit dem Guss zeichnete sich Johann Baptist Stiglmaier aus. Die Sockelreliefs stellen des Königs Regierungstaten dar. Das Denkmal wurde 1835 enthüllt.






REITERSTANDBILD  FÜR KÖNIG LUDWIG I.
Max von Widnmann - 1862



 

 

 


Wilhelm von Kaulbach 1804 - 1874

König Maximilian II.  als Hubertusritter (Ausschnitt)

Neue Pinakothek




 




"König Ludwig I. ließ in den Jahren 1826 bis 1837 die Allerheiligen-Hofkirche vom Architekten Leo von Klenze in der Residenz München errichten. Der Grundgedanke für diesen klassizistischen Kirchenbau wurde bei den zahlreichen Italienreisen des Kronprinzen Ludwig gelegt. Die Lithographie von Gustav Kraus aus dem Jahre 1842 zeigt die Trauung seines Sohnes, des Kronprinzen Maximilian (später König Max II.), mit der Prinzessin Marie Friederike von Preußen.

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"Im Inneren flache Kuppelgewölbe mit halbkreisförmiger Apsis, mächtige Pfeiler, zwischen denselben je zwei Säulen aus dunkelrotem Marmor, das Ganze romanisierend byzantinisch im Form, Farbe und Stuckmaterial und de Ausmalung durch H. Heß, Schraudolph, Koch und Müller. Die Gesamtwirkung des Innern  ist ... im Kerzenschein bei Nacht [eine packende] , wenn der dunkle Marmorschmuck in sanftes Dämmer getaucht ist und der Goldgrund der Malerei schimmert und glüht."

München für Einheimische und Fremde, Josef Weiss, 1922



 

 






OTTO I.

1886 - 1913

 

Otto Wilhelm Luitpold Adalbert Waldemar von Wittelsbach, König von Bayern

(* 27. April 1848 in München; † 11. Oktober 1916 auf Schloss Fürstenried), war vom 14. Juni 1886 bis 5. November 1913 König von Bayern. Da er wegen einer Geisteskrankheit regierungsunfähig war, nahmen von 1886 bis 1912 sein Onkel Luitpold und von 1912 bis 1913 sein Cousin Ludwig als Prinzregenten die Staatsgeschäfte für ihn wahr. Mit der Thronbesteigung des Letzteren endete Ottos Regentschaft am 5. November 1913.

Quelle: Wikipedia

 

 

 


PRINZREGENT LUITPOLD

1886 - 1912

 

Reiterstandbild in der Prinzregentenstraße vor dem Bayerischen Nationalmuseum

 

 

 

 

 

 


München 1850