LANDSBERG

JOHANNISKIRCHE

MARIA HIMMELFAHRT








EINE SEITE
VON THEODOR FREY





JOHANNISKIRCHE


Werk des Baumeisters des Baumeisters der Wieskirche Dominikus Zimmermann (1750-52) .

 Aus einem rechteckigen Grundriß schuf er durch den Einbau von Ecknischen ein elliptisches Raum- gefüge. Der Hauptaltar besteht aus einem stuckierten, kulissenartigen Rahmen mit Figuren von Johann Luidl.

Das große Hauptbild im Langhaus schildert Episoden aus dem Leben des hl. Johannes. Man erkennt die Predigt und die Enthauptung des Heiligen. Die Szenen spielen sich hinter gemalten Balustraden ab. An der nordöstlichen Balustrade findet sich die Signatur “Carl Thallhaimer Pinxit. 1752“ . Das Fresko wurde im 19. Jahrhundert stark übermalt, während der jüngsten Sanierung aber gut restauriert.







MARIA HIMMELFAHRT


Die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt  stammt im ältesten gotischen Kern aus dem Jahr 1458. Erbaut wurde die Pfeilerbasilika vom Straßburger Baumeister Valentin Kindlin und Ulrich Kiffhaber. Um 1708 wurde sie barock umgestaltet. Von Lorenz Luidl stammen die barocke Kreuzwegkrippe, die Hochaltarfiguren und der Palmesel von 1671. Bedeutend sind neben zahlreichen Grabsteinen die Glasmalereien in holbeinscher Art in der Apsis. Der Rosenkranzaltar an der nördlichen Wand des Chors von 1721 ist das Werk von Dominikus Zimmermann. Die geschnitzte Holzmadonna von um 1440 stammt wahrscheinlich vom Ulmer Hans Multscher.