Eine Seite von Theodor Frey


BAUMEISTER DES KLASSIZISMUS



LEO VON KLENZE FRIEDRICH VON GÄRTNER GEORG FRIEDRICH ZIEBLAND KARL VON FISCHER GUSTAV VON VORHERR

Königsplatz

Alte Pinakothek

Allerheiligen Hofkirche

Glyptothek

Ruhmeshalle

Säulenhalle
Max-Joseph-Platz

Monopteros

Königsbau der Residenz

Bazargebäude

Marstall

Palais Leuchtenberg

Odeon

Festsaalbau
Königsbau - Residenz

Kriegsministerium
(Ludwigstraße 14) 

Befreiungshalle/Kehlheim

Walhalla


Staatsbibliothek

Ludwigskirche

Feldherrnhalle

Siegestor

 

St. Bonifaz

Antikensammlung
(Königsplatz)

Staatsoper

LUDWIG I. LUDWIGSSTRASSE   ÜBERBLICK

 

KLENZE 
1764 - 1864

GLYPTOTHEK (1816 - 1830)

KÖNIGSPLATZ (1815 - 1862)

ALTE PINAKOTHEK (1826 - 1836)

PALAIS  TÖRRING-JETTENBACH ZUR RESIDENZPOST (1835-1838)

WIEDERAUFBAU DES HOF- UND NATIONALTHEATERS (1823 - 1825)

RESIDENZ - KÖNIGSBAU (1826 - 1835)  - FESTSAALBAU/APOTHEKENFLÜGEL (1832 - 1842)

ALLERHEILIGEN - HOFKIRCHE (1826 - 1837)

MARSTALL (1820 - 1822)

MONOPTEROS (1832 -1837)

LUDWIGSSTRASSE (1816 - 1829) - HASLAUER_BLOCK (1826/27) - KRIEGSMINISTERIUM (1822 - 1830)

ODEONSPLATZ (1816 - 1826) - LEUCHTENBERG-PALAIS (1817-1821) - ODEONSPLATZ 3 (1826 - 1828)

BAZARGEBÄUDE (1824 - 1826)

LUDWIG-FERDINAND-PALAIS (1825/26) - ARCO-PALAIS (1824/25)

ÖSTLICHE BRIENNER STRASSE (ab 1817) - OBELISK - KAROLINENPLATZ (1828 - 1833)

BAYERISCHE RUHMESHALLE  (1843 - 1853)

BEFREIUNGSHALLE IN KEHLHEIM

PROPYLÄEN (1846 - 1862)

GÄRTNER
1791 - 1847

STAATSBIBLIOTHEK

LUDWIGSKIRCHE

FELDHERRNHALLE

ZIEBLAND
1800 - 1873

ST. BONIFAZ

K(C)ARL VON FISCHER
1782 - 1820

STAATSOPER

 

 








LEO VON KLENZE


 












"Der spätere König Ludwig I.  von Bayern und der Architekt Leo von Klenze besichtigten 1815 immer wieder gemeinsam die Pariser Museen und Sammlungen.  Der bayerische Kronprinz erkannte in dem jungen, ehrgeizigen, aber stellungslosen Klenze den geeigneten Bau- und Agenten für die vielfältigen Bau- und Kunstunternehmungen, die er in Bayern vorhatte. Leo Klenze wiederum sah in dem impulsiven und emotionalen jungen Thronfolger den Dienstherrn, der ihm die Plattform zur Verwirklichung großartiger Bauprojekte schaffen konnte."

Ohne die sehr fruchtbare Arbeitsbeziehung "wäre die Entwicklung Münchens zu einem der großen europäischen Kulturzentren zwischen 1815 und 1860 kaum denkbar gewesen. Das persönliche Verhältnis dagegen war spannungsreich."

"Das Persönliche gewinnt in den 1850er Jahren [im Briefwechsel] an Gewicht; Klenze hatte den Verlust eines Sohnes und einer Tochter zu beklagen, Ludwig den Tod seiner Ehefrau Therese. Die Diskussion um die Gestaltung der Grablege Ludwigs und Thereses in St. Bonifaz wurde intensiv geführt. "

Grablege Ludwigs und Thereses in St. Bonifaz

Quelle:  Akademie aktuell - S. 8 ff. von Hannelore Putz

 

 

Grabmal unter den Arkaden des "Alten Südlichen Friedhofs"

 

 

 


GEORG FRIEDRICH ZIEBLAND



BASILIKA ST. BONIFAZ

Grundsteinlegung zur alten Basilika war 1835 zur Silberhochzeit von Ludwig I. Architekt ist der junge Georg Friedrich Ziebland. Die fünfschiffige Basilika wird 76 Meter lang und 36 Meter breit. 66 Marmorsäulen, eine äußerst prunkvolle Ausstattung und ein offener Dachstuhl prägen das Innere. Einweihung ist 1850.  Da das Kloster mitten in der Stadt liegt, die Benediktiner ihren Lebensunterhalt aber immer selbst erwirtschaften, schenkt Ludwig dem neuen Kloster St. Bonifaz das 1455 gegründete und 1803 säkularisierte Kloster Andechs am Ammersee mit großen landwirtschaftlichen Flächen und Betrieben.

 

 

 

FRIEDRICH VON GÄRTNER

 


 

Die katholische Pfarr- und Universitätskirche St. Ludwig, genannt Ludwigskirche, ist der erste Monumentalkirchenbau im Rundbogenstil und besitzt das zweitgrößte Altarfresco der Welt von Peter von Cornelius. Sie wurde im Auftrag von König Ludwig I.  von Friedrich von Gärtner 1829 - 1844 errichtet.

1829 die Grundsteinlegung; 1832 mussten die Arbeiten wegen Kriegsgefahr, politischen Unruhen, Seuchen und der allgemeinen Teuerung eingestellt werden. Es wurde lediglich das Gewölbe geschlossen und durch ein Notdach die bereits vorhandenen Fresken geschützt. Nach dem Finanzausgleich von 1835 zwischen Stadt und Königreich wurden die Arbeiten wieder aufgenommen. Gärtner wurde persönlich für eine Fertigstellung bis 1842 verantwortlich gemacht. Dadurch hoffte die Kgl. Haupt- und Residenzstadt München, den saumseligen Peter von Cornelius zur Vollendung seiner Fresken zu bewegen.

Das Ergebnis der Fresken gefiel aber Ludwig I. nicht; er machte bei einer gemeinsamen Besichtigung der fertigen Kirche mit Peter von Cornelius seinem Ärger Luft. Das bewirkte dann einen Bruch zwischen Ludwig I. und Cornelius. Cornelius ging daraufhin nach Berlin.

 

 




Grabmal im "Alten Südfriedhof"



 


Die Feldherrnhalle wurde 1841 bis 1844
durch Friedrich von Gärtner
 im Auftrag von König Ludwig I.
nach dem Vorbild der Loggia dei Lanzi in Florenz erbaut.






 

 

Theodor Frey

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