IMMENSTADT IM ALLGÄU

Seiten von Theodor Frey über Gott - Welt - Mensch

Blick von der Immenstädter Kanzel in den Norden (zum Alpsee, ins Städtle, zur Iller)

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20. SEPTEMBER 2012





PLATON 
Politeia
(Übersetzer: Friedrich Schleiermacher)

Siebentes Buch

106. a) Das Höhlengleichnis. Beschreibung der Lage der Gefangenen

Nächstdem, sprach ich, vergleiche dir unsere Natur in bezug auf Bildung und Unbildung folgendem Zustande. Sieh nämlich Menschen wie in einer unterirdischen, höhlenartigen Wohnung, die einen gegen das Licht geöffneten Zugang längs der ganzen Höhle hat. In dieser seien sie von Kindheit an gefesselt an Hals und Schenkeln, so daß sie auf demselben Fleck bleiben und auch nur nach vorne hin sehen, den Kopf aber herumzudrehen der Fessel wegen nicht vermögend sind. Licht aber haben sie von einem Feuer, welches von oben und von ferne her hinter ihnen brennt. Zwischen dem Feuer und den Gefangenen geht obenher ein Weg, längs diesem sieh eine Mauer aufgeführt wie die Schranken, welche die Gaukler vor den Zuschauern sich erbauen, über welche herüber sie ihre Kunststücke zeigen. – Ich sehe, sagte er. – Sieh nun längs dieser Mauer Menschen allerlei Geräte tragen, die über die Mauer herüberragen, und Bildsäulen und andere steinerne und hölzerne Bilder und von allerlei Arbeit; einige, wie natürlich, reden dabei, andere schweigen. – Ein gar wunderliches Bild, sprach er, stellst du dar und wunderliche Gefangene. – Uns ganz ähnliche, entgegnete ich. Denn zuerst, meinst du wohl, daß dergleichen Menschen von sich selbst und voneinander je etwas anderes gesehen haben als die Schatten, welche das Feuer auf die ihnen gegenüberstehende Wand der Höhle wirft? – Wie sollten sie, sprach er, wenn sie gezwungen sind, zeitlebens den Kopf unbeweglich zu halten! – Und von dem Vorübergetragenen nicht eben dieses? – Was sonst? – Wenn sie nun miteinander reden könnten, glaubst du nicht, daß sie auch pflegen würden, dieses Vorhandene zu benennen, was sie sähen? – Notwendig. – Und wie, wenn ihr Kerker auch einen Widerhall hätte von drüben her, meinst du, wenn einer von den Vorübergehenden spräche, sie würden denken, etwas anderes rede als der eben vorübergehende Schatten? – Nein, beim Zeus, sagte er. – Auf keine Weise also können diese irgend etwas anderes für das Wahre halten als die Schatten jener Kunstwerke? – Ganz unmöglich. –

 













































 









 

Das Wappen von Immenstadt zeigt in Grün einen aufgerichteten silbernen Fisch,  in Silber eine halbe bewurzelte grüne Linde. Der Fisch symbolisiert nach lokaler Deutung angeblichen Fischreichtum.

Im 19. Jahrhundert wurde ein Bienenkorb aufgesetzt, um hiermit die Herkunft des Ortsnamens Immenstadt von Immen (Bienen) zu suggerieren. Mit populären Wappensprüchen wie "Immen, Fisch und Linden werden Statt und Platz hier finden“  versuchte man, das Wappen volkstümlich zu interpretieren.

 

 








 















8. MÄRZ 2011




























3. NOVEMBER 2011





Stadtpfarrkirche St. Nikolaus

Stadtpfarrkirche St. Nikolaus

Eine Immenstädter Pfarrkirche existierte vermutlich schon in romanischer Zeit, Quellen hierzu sind jedoch nicht vorhanden. Die gotische Kirche fiel 1484 und 1530 Bränden zum Opfer, nach einem weiteren Brand 1704 entstand jener Bau, der am 18. Oktober 1707 zu Ehren der Heiligen Nikolaus und Magnus konsekriert wurde und dessen Grundriss im Gotteshaus immer noch erkennbar ist. Damals wurde auch der für die Immenstädter Kirche charakteristische Zwiebelturm errichtet. Durch einen Um- und Erweiterungsbau der Stadtpfarrkirche in den Jahren 1907/08 in neubarockem Stil, der die Kirche zum größten Sakralbau des oberen Allgäus machte, erhielt das Bauwerk sein heutiges Bild. Die Pläne hierfür stammten vom Münchner Architekten Hans Schurr, der 1903 bereits die Westfassade der Kapuzinerkirche St. Joseph neu gestaltet hatte. Das große Fresko in der Vierungskuppel mit Szenen aus dem Leben des Hl. Nikolaus schuf Xaver Dietrich (1911/12), weitere Fresken fertigte 1957 Rudolf Lanzinger. Die gründliche Innenrenovierung von 1989/90 schloss auch die Aufstellung eines neuen Volksaltars (Entwurf: Franz Hämmerle) mit ein. Die im Jahre 2004 eingeweihte neue Orgel erbaute Siegfried Schmid aus Knottenried. In einer Seitenkapelle, der sogenannten Josephskapelle, befindet sich ein reich ausgestatteter Glasschrein mit Reliquien des Hl. Julius, der nach 1751 als einer der Stadtpatrone verehrt wurde. 

Quelle: Wikipedia

Franz Xaver Dietrich
1882 Bernhardsweiler/Elsass bis 1962 Schönbrunn

Maler, Schüler von C. Jordan an der Kunstgewerbeschule Straßburg, anschl. bei M. Feuerstein, W. v. Diez u. R. v. Seitz an der Akademie. München, später Schüler d. Kirchenmalers Kolmsperger, 1907 mit Schack-Stipendium in Italien u. Spanien, hauptsächlich als Kirchen- u. Genremaler in München tätig

Quelle: Th.B. u. Vollmer












Kirchenensemble in Bühl

 St. Stephan

Heiliggrabkapelle St. Salvator 

Wallfahrtskapelle Maria Loreto und Annakapelle

 






 




St. Stephan



 






Heiliggrabkapelle St. Salvator






 









Wallfahrtskapelle Maria Loreto und Annakapelle
















 








VILLA EDELWEISS

Repräsentative Gründerzeitvilla des Unternehmers und Miteigentümer der ehemaligen Mechanischen Bindfadenfabrik Immenstadt, Edmund Probst. Sie wurde 1882–1884 durch den Augsburger Architekten Jean Keller erbaut. Sie stellt eine der qualitätsvollsten Villenbauten des ausgehenden 19. Jahrhunderts im Allgäu dar. Sie wurde Ende der 1980er Jahre von der Stadt erworben und 1988–1992 saniert. Das Gebäude ist heute Sitz der Städtischen Musikschule.

Jean Keller erbaute auch das Kurhaustheater in Göggingen. Das 1886 in Glas-Eisen-Stein-Bauweise errichtete Neorenaissance-Gebäude vereint multifunktional Gesellschaftshaus, Kurhaus, Sommer-Kurtheater und Palmenhaus / Wintergarten, umgeben von einem zeittypischen Landschaftsgarten. Es ist zumindest europaweit das einzig erhaltene Bauwerk dieser Art. Nach starken Zerstörungen durch einen Brand in den 1970er Jahren 1996 restauriert und heute als „Parktheater“ bezeichnet und genutzt.

 













Auf dem Kalvarienberg 



Überschwemmung durch den Steigbach am 28. Juli 1873



um 1842




um 1800





Burg Rothenfels im Jahre 1816


Ruine Laubenberg-Stein mit oberer Zollbrücke um 1850















































 






Ein Reich für Entdecker
Von der mittelalterlichen Stadtgründung Immenstadts bis in das Computerzeitalter reicht das Spektrum des Museums. Es  wirft Schlaglichter auf die Jahrhunderte.






 

REICH


Die Engelwirtin von Immenstqdt
Karolina Geiss (1802 - 1884)
von Nikolaus Drexel (1834)

Sie trägt die Radhaube aus der Zeit um 1830




ARM



Bettzeug in einfacher Stube








Hl. Nikolaus




FRIEDHOF VON IMMENSTADT






Alois von Schmid wurde als Sohn des katholischen Bauern Joseph Schmid in der Gemeinde Zaumberg (heute Immenstadt) geboren.   . . . Im Dezember 1852 wurde er zum Nachfolger des Religionsphilosophen Martin Deutinger (1815-1864) am Königlichen Lyzeum in Dillingen ernannt. Seine Vorlesungen beschäftigten sich mit Logik, Metaphysik, Anthropologie, Ästhetik sowie Geschichte der Philosophie und Kunstgeschichte. Im November 1866 erhielt er einen Ruf an die Theologische Fakultät der Universität München. . . . 1893 wurde Alois Schmid für seine akademischen Leistungen in den persönlichen Adelsstand erhoben und 1903 zum Königlichen  Geheimrat ernannt.I

"Alois von Schmids religionsphilosophisches Anliegen war es, der Philosophia perennis von Platon, Aristoteles, Thomas von Aquin u.a. gegen moderne Strömungen (z.B. Hegel) neue Beachtung zu verschaffen. Dabei setzte er sich für eine Weiterentwicklung der Scholastik ein. Bei den Auseinandersetzungen im Vorfeld des Ersten Vatikanischen Konzils (1869-1870) um das Syllabus Errorum und die Dogmatisierung der päpstlichen Unfehlbarkeit, bekräftigte Schmid seine konservativen theologischen Positionen. Schmid lehnte in der katholischen Kirchenverfassung alle konstitutionell-presbyterialen Vorstellungen zugunsten einer strengen Hierarchie ab. In seinen staatskirchenrechtlichen Vorstellungen lehnte er sich an den Ultramontanismus des französischen royalistischen Politikers Joseph Marie De Maistre (1753-1821) an.

Quelle: Wikipedia




Andreas Schmid
* 09.01.1840 in Zaumberg      † 23.04.1911 in Immenstadt
Studium in Zweibrücken und Dillingen
1860 Übertritt an die Universität München
1863 Priesterweihe
1864 Stadtkaplan in Dillingen
1876/77 Direktor des Georgianums


























In der evangelischen Kirche



 

 



FRIEDHOFSKAPELLE VON IMMENSTADT

 

Ludwig Glötzle (1898)  - geboren 1847 in Immenstadt, gestorben 1929 in München



mehr von Ludwig Glötzle . . .  

 




STADTANSICHTEN









RAUHENZELL