GESCHICHTE

Es scheint mir nicht, ... dass wir die Gesetze verstehen, unter denen sich die Wiederkunft der Vergangenheit vollzieht, doch ist es mir immer mehr, als gäbe es überhaupt keine Zeit, sondern nur verschiedene, nach einer höheren Stereometrie  ineinander verschachtelte Räume, zwischen denen die Lebendigen und die Toten, je nachdem es ihnen zumute ist, hin und her gehen können.

W.G- Sebald - Austerlitz

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Meister von Rabenden

Ignaz Günther

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Cosmas Damian und 
Egid Quirin Asam 

Franz Stuck

Lovis Corinth

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Raffael

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Ägypten
3000 v.Chr - 0

 

   
 

Antike
1200 v.Chr - 600 n. Chr

 

Früh-
christentum

ab 200 n. Chr

   
 

Frühmittelalter
Romanik

600 - 1200

 

Gotik
1140 - 1520

   
 

Renaissance
1420 - 1610

 

Barock
Rokoko

1575 - 1770

   
 

Klassizismus
Romantik

1750 - 1850

 

Stil-
pluralismus
Historismus
Gründerzeit

ab 1815

   
 

Realismus
Impressionismus
Expressionismus 

ab 1850

 

Jugendstil
art deco

ab 1896

   
 

 

Klassische Moderne
20. Jahrhundert

 

   
 

 

Moderne
ab 1960

 

   
 

 

Gegenwart

 

   

 

 

 

Kulturgeschichte außerhalb dieses Rahmens - insb. außereuropäische Kunst    

 

Türkei Indien China    

 

         
           

 

Ägypten
3000 v.Chr - 0

Staatliches Museum Ägyptischer Kunst in München



Antike
1200 v.Chr
 - 600 n. Chr

Antike

Ansichten von Rom

 

 

 

Frühchristentum
Langobarden
ab 200  - 600

Authari (584–589) heiratete Theudelinde (Theodolinde), Tochter des verbündeten Herzogs von Bayern. Nach dem Tode Autharis heiratete die katholische Theudelinde nun Agilulf, der zwar selbst Arianer war, aber unter dem Einfluss seiner Frau die Annäherung an den katholischen Papst in Rom suchte. . . .Erst 662 verdrängte der Katholizismus den Arianismus endgültig unter den die katholische einheimische Bevölkerungsmehrheit beherrschenden Langobarden. Vermutlich gaben die Langobarden zu dieser Zeit auch ihre gemeinsame Sprache auf und integrierten sich rasch und vollständig in die römische Bevölkerung.

 

 

 

Frühmittelalter und Romanik
600 -1200

Frühmittelalter 
(6. - Anfang 10. Jh.)
Epoche der Merowinger (5. - 8.Jh.) und Karolinger ( 751 - 987)







Wesentliche Kulturträger sind das Byzantinische Reich, die Klöster, insbesondere die des Benediktinerordens, sowie die Gelehrten des arabisch-muslimischen Kulturkreises. Vor allem durch letztere kann ein wesentlicher Teil der antiken Literatur und Wissenschaften bewahrt werden. Kulturkreises. Vor allem durch letztere kann ein wesentlicher Teil der antiken Literatur und Wissenschaften bewahrt werden.

Hochmittelalter
(Anfang 10. Jh. bis ca. 1250)
Zeit der Ottonen, Salier und Staufer

Epoche der Auseinandersetzung zwischen weltlicher und geistlicher Macht im Investiturstreit, welcher die Einsetzung mehrerer Gegenpäpste zur Folge hatte. Die wichtigsten Orden des Hochmittelalters sind neben den Zisterziensern die Bettelorden der Franziskaner und Dominikaner. Daneben entstehen neue christliche Laienbewegungen, die von der katholischen Kirche als häretisch bezeichnet werden, darunter die Glaubensbewegungen der Katharer oder Waldenser. Im Hochmittelalter wird deshalb die Inquisition ins Leben gerufen, um gegen diese sog. Ketzer vorzugehen.

Ende 11. Jh. - Der Konflikt zwischen Kaiser und Papst zerriß Westeuropa. Die von den Ottonen erneuerte Vereinigung von Macht und Lehramt, von Kaisertum und Kirchenleitung in der Person des Herrschers zerbrach. Das Reformmönchtum hatte ein neues Verständnis von Kirche und Papsttum vorbereitet. Die sakramentalistische Kirche mit ihrem Zentralismus und Zölibatsprogramm hatte gesiegt. Es stand keine Theorie zur Verfügung, die eine autonome Sphäre der Politik gerechtfertigt hätte. Die zivilisatorische Entwicklung hatte zu einem gesteigerten Interesse an der Natur geführt; gleichzeitig drängte ein wachsendes Individualitätsbewußtsein zur Neubewertung der Poesie. (Kurt Flasch).  

Albertus Magnus 

* um 1200 in Lauingen † 15.11.1280 in Köln)

Altenstadt bei Schongau

Heiligenkreuz bei Wien

Seckau in der Steiermark

 

 

 

Gotik
1140 - 1520

Spätmittelalter 
(ca. 1250 bis ca. 1500) 
nach dem Scheitern der klassischen Kaiseridee

1158 München tritt als "Munichen" erstmals in das Licht der Geschichte. Der Ort ist Gegenstand eines Streits zwischen Bischof Otto von Freising und dem Herzog von Sachsen und Bayern, Heinrich dem Löwen, vor Kaiser und Reichstag in Augsburg. Der Ortsname wurde schon im Mittelalter auf "munich/münich", also "Mönch", zurückgeführt, weshalb das erste überlieferte Stadtsiegel (1239) bereits einen Mönchskopf mit Zipfelmütze zeigt, ab 1304 einen aufrecht stehenden Mönch mit Segenshand und Gebetbuch.

1314 Der Herzog von Bayern-München Ludwig wird zum König und 1328 zum römisch-deutschen Kaiser gewählt. München wird dadurch vorübergehend - bis zu seinem Tod 1347 - zur kaiserlichen Residenzstadt. Auf diese Zeit dürfte der Gebrauch der Farben schwarz und gelb (Gold) als Stadtfarben zurückgehen, die auch die Farben des Reiches waren.

1324 wird Wilhelm von Ockham (*1285 in Ockham in der Grafschaft ; †1347 in München) nach Avignon (1309 bis 1417 Sitz des sogenannten Avignonesischen Papsttums und Aufenthaltsort der obersten Vertreter des Franziskanerordens) beordert, um seine Lehren und seine radikal-franziskanischen Ideen über den vollständigen Verzicht auf Eigentum auch der Klostergemeinschaft zu rechtfertigen.  "Die Führer der Franziskaner sahen, daß ihnen in Avignon Gefahr drohte: Dieser Papst war selbst ein Häretiker. Sie flohen im Mai 1328 . . . nach Pisa und suchten Schutz bei Kaiser Ludwig d. Bayern, der mit dem Papst in Konflikt lag. Ockham  ging mit ihm nach München und verteidigte in einer Reihe politische Traktate die Selbständigkeit des Kaisertums gegenüber dem Papst. In München traf er Marsilius von Padua (* zwischen 1275 und 1290 in Padua; † 1342/43 in München), der ebenfalls zum Kaiser geflohen war, nachdem man entdeckt hatte, daß er der Verfasser des anonym erschienenen Defensor pacis war. Jetzt standen die bedeutendsten Theoretiker der Zeit im Dienst des mit der Kurie verfeindeten Kaisers." (Kurt  Flasch - Kampfplätze der Philosophie S. 195)

1431  in Deutschland der Buchdruck mit beweglichen Lettern 

Kunst und Wissenschaften befinden sich im Spätmittelalter im Aufbruch. Die Gründung der ersten Universitäten, vor allem in Italien (Bologna) und Frankreich (Paris), verhilft den Wissenschaften und der Philosophie zu einem neuen Aufschwung, denn sie verbreiten die Lehren antiker Gelehrter und ebnen so den Boden für die Epoche der Renaissance. Den Künstlern eröffnen sich neue Möglichkeiten dank Auftragsarbeiten für das selbstbewusste Bürgertum: Die bisher auf kirchliche Motive beschränkte Malerei wird nun auf andere Bereiche ausgeweitet, auch die Dreidimensionalität wird von den Malern entdeckt. Die Architektur lehnt sich infolge der Renaissancebewegung wieder an alte römische und griechische Vorbilder an.

1505/06 Vereinigung der bayerischen Herzogtümer - Prämogeniturordnung

Meister von Rabenden

Landshut

Salmdorfer Pieta (1340)

Alter Hof in München

Blutenburg

München - Dom zur lieben Frau (1470)

 

 

 

Renaissance
1420 - 1610

"Man stürzte Welten ein, sagte aber, man wolle nur zu den Quellen oder man stelle das Ursprüngliche wieder her."(Kurt Flasch)

 

LEONARDO DA VINCI

SANDRO BOTTICELLI

FRA FILIPPO LIPPI

RAFFAEL

ANDREA DEL SARTO

 

Alte Pinakothek

Landshut

St. Michael München

 

Barock und Rokoko
1575 - 1770

"Mit Dekret vom 7. Juni 1556, wenige Wochen vor seinem Tod, errichtete der Gründer des Jesuitenordens, Ignatius von Loyola (1491-1556), für den gesamten Bereich nördlich der Alpen zwei Ordensprovinzen. Die Oberdeutsche (Süddeutsche) Provinz ("Germania superior"), deren Aufbau vor allem Petrus Canisius (1521-1597) zu verdanken ist, umfasste das gesamte südliche Deutschland als Kernbereich samt Österreich, Böhmen, Ungarn, Tirol und der Schweiz. Sitz der Provinz war zunächst Ingolstadt, ab 1612 München. Dem ersten Provinzial der Oberdeutschen Ordensprovinz folgten bis zur Aufhebung des Ordens 1773 noch 55 Provinziale." (Hist. Lexikon Bayern)

Rubens

Alte Pinakothek

THEATINERKIRCHE - MÜNCHEN

ST. SYLVESTER - MÜNCHEN/BOGENHAUSEN

HEILIG GEIST KIRCHE - MÜNCHEN

Ignaz Günther

ST. GEORG - MÜNCHEN - BOGENHAUSEN

ST. JOHANN BAPTIST - MÜNCHEN - JOHANNESKIRCHEN

ST. PETER - MÜNCHEN

BÜRGERSAALKIRCHE MÜNCHEN

PETER UND PAUL IN FREISING (NEUSTIFT)

DAS IGNAZ- GÜNTHER- HAUS

DOMMUSEUM FREISING

BAYERISCHES NATIONALMUSEUM

Cosmas Damian und 
Egid Quirin Asam

ASAMKIRCHE - MÜNCHEN

Domenikus und 
Johann Baptist Zimmermann

KLOSTERKIRCHE SCHÄFTLARN

ADMONT - STIFTSBIBLIOTHEK

Johann Baptist Enderle

SEEG IM OSTALLGÄU - ST. ULRICH




 

Frauenberg an der Enns

Ehrenhausen - Südsteiermark

Stift Stainz - Steiermark

 

 

Klassizismus und Romantik
1750 - 1850

Klassizismus in München

KLENZE

GÄRTNER

 

 

 

 

Stilpluralismus, Biedermeier und Gründerzeit
ab 1815

Historismus in München

Admont

BÜRKLEIN
1813 - 1872

"Maximilianstil"

Pasing Bahnhof
Augsburg Bahnhof
Frauengebäranstalt in der Sonnenstraße, dem späteren Postscheckamt
Maximilianeum
Maximilianstraße

 

 

Realismus und Impressionismus 
ab 1850

LOVIS CORINTH

 

 

 

Jugendstil und 
Art Deco

ab 1896

Prinzregententheater in München

 

 

 

Die klassische Moderne
20. Jahrhundert

Kandinsky - Münther

Pinakothek der Moderne

Lovis Corinth

Nach 1945 - die 50er und 60er Jahre

Jüdisches Leben in München
und das Gedächtnis des 9. November

 

 

Moderne, Postmoderne
ab 1960

Pinakothek der Moderne

Museum Brandhorst

 

 

 

Gegenwart

Hans Wimmer

Otto Kobel

 

 





theodor frey

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