Eine Seite von Theodor Frey

Franken

Ebrach Maria im Weingarten Kitzingen

Mespelbrunn

Maria im Sand Volkach   Miltenberg

Ochsenfurt


räume &
zeiten

musik &
spiel

denker & gedanken

tun &
lassen


 

 suche auf meinen seiten        http://www.theodor-frey.de
                                               















Verbrechen , denen Kinder immer wieder ausgesetzt sind:

Sexuelle Übergriffe - Missbrauch als Soldaten oder Zwangsarbeiter - 

Tötung oder Verwundung - Entführung - Angriffe gegen Schulen und Krankenhäuser

Verweigerung von humanitärer Hilfe













Mit geschlossenen Augen, die Frage nach seinem Werden




































 

 

 

 






















 



















 


































 

 








Die Kanten tausendfach getreten

Tausendfach vergessene Tritte

Verlorene Tiefe, verlorenes Licht

Und immer noch die kreisende Suche

tam


 

 















































































































So beschreibt  Menk-Dittmarsch 1843 die Gegend und Stadt:

"Die Flussstrecke von Wertheim bis hierher gehört nicht allein zu den schönsten des ganzen Stromes, sondern verdient auch unter den malerischsten unseres deutschen Vaterlandes genannt zu werden; Dichter und Maler werden hier eine fast erdrückende Fülle geistiger Anregung finden und dennoch vergeblich bemüht sein, den Gesammtreiz jener herrlichen Naturbilder in täuschenden Farben zu schildern. Nur die Macht der Autopsie [Betrachtung mit eigenen Augen] wirkt hier genügend; nur dem Herzen, das mit Wärme und Empfindung an den Busen unserer schönen Natur eilt, erschliesst sie ihre ganzen Reize. Miltenberg, freundliebes, trautes Städtchen, wären Deine Bewohner ärmer als Hiob, unglücklicher als die Niobe, dennoch dürftest Du nicht über die eiserne Hand des Schicksals murren, Deine reizenden Naturgebilde könnte es Dir nimmermehr rauben. Sie sind Dein Schatz, den Du durch alle Zeiten bewahren wirst und der Dirbald eine Quelle des Wohlstandes werden wird, wenn erst unser Main durch die Dampfschifffahrt sich mehr beleben wird. Mit Miltenberg beginnt für die gesammte Maingegend in historischer Beziehung ein neuer Abschnitt. Als die Römer von Rhein und Donau her mehr und mehr in das Herz Germaniens zu drängen suchten, waren die Flüsse ihre Wegweiser. Diese suchten sie sich vor allen andern zu sichern, denn sie erkannten sie als die Lebensadern der Länder, welche sie zu erobern trachteten. Deshalb legten sie an den Ufern Castelle und befestigte Lager an und sicherten sich das Innere des Landes durch eine Masse von kleinen Festungen. . . .  Das ganze Flussgebiet war nicht allein mit Castellen bedeckt, auch grosse Bäder, Villen und Paläste fanden sich, zahllos sind ferner die Legion- und Votivsteine. . . . - Für jeden Geschichtsfreund muss Miltenberg demnach als erster Römerpunkt interessant sein, doch noch in anderer Beziehung ist es beachtungswerth. Hier endigt nämlich die alte Provinz 'Franken (Francia orentalis), das eigentliche Frankenland und unser Strom tritt in das Gebiet des rheinischen Franken. . . . Schon im Mittelalter war Miltenberg hochberühmt durch, seinen Handel und nach Miltenberger Währung ward der Cours anderer Reichsmünzen berechnet. Die vortheilhafte geographische Lage wohl erkennend, suchten die Churifirsten von Mainz, ja die deutschen Kaiser selbst, die Stadt auf alle mögliche Art zu begünstigen. Schon im J. 1377 verlieh Karl IV. unserm Miltenberg das Recht, vom 6. August bis Himmelfahrt Mariä Messe zu halten, womit zugleich das Stapelrecht verbunden war. Erwägen wir all' diese Vortheile und die günstige Lage der Stadt selbst, so können wir nicht begreifen, dass nicht schon längst Miltenberg in die Reihe der bedeutenderen Handelsplätze getreten ist.  Prüfen wir aber die günstigen Verhältnisse der Gegenwart, so müssen wir gestehn, dass unsere Mainstadt gleichsam am Vorabend grosser Kulturereignisse steht. . . .  Niemand kann es leugnen, dass unser Fluss sich in wenig Jahren vermittelst seiner centralen Lage im Herzen Deutschlands zu einer Art Weltstrasse erheben muss und wird. . . . Einzelne unternehmende Kaufleute und Spediteure haben schon jetzt die vortheilhafte Lage unserer Stadt erkannt und in der That besitzt Miltenberg die grössten und besten Schiffe am ganzen Main. Auch das Gasthofswesen bereitet sich auf einen grössern Fremdenverkehr vor. Wir waren erstaunt, auf dein Markt ein Hotel zu erblicken, das allen Anforderungen eines comfortablen Lebens in seinen Einrichtungen entspricht. Nur eins wird der Fremde vermissen doppelte Kreide [anschreiben lassen!], mit welcher in Gasthöfen ersten Rangs gewöhnlich aufgetragen wird. "








































 









MICHAELSKAPELLE 

früher: Friedhofskirche

Baumeister Hans Baur (begonnen 1440)







 




 























Kath. Pfarrkirche  St. Andreas



























Tilman Riemenschneider

Hl. Nikolaus





















So beschreibt  Menk-Dittmarsch 1843 die Stadt:

"Alles wogt in bunter Unordnung durcheinander. Ich möchte Kitzingen „Klein - Frankfurt" nennen, und in der That, durch nichts werden wir in diesen Illusionen gestört, wenn wir Stadt, Leben und Treiben, besonders aber den Ton der sogenanten Noblesse in der Perspektive schauen und prüfen. Was zuvörderst die Stadt selbst betrifft, so gehört sie, so zu sagen, in die Klasse der antik-modernen. Die ganze Unregelmässigkeit der Bauart unserer Vorfahren, die willkürliche, confuse Anlegung der Strassen tritt hier grade wie bei Frankfurt hervor. Ebenso wie dort findet sich auch hier manche Reihe neu angelegter Häuser, die von der Opulenz der Erbauer Zeugniss geben; dann verirrt sich unser Fuss aber wieder in Gassen, in denen die Wohnungen, alt und baufällig, öfters mit den Giebeln zusammenstossen. Hier und da fesselt ein alterthümliches Gebäude unsere Aufmerksamkeit; dort bewundern wir eine neue elegante Villa, oder ein prächtiges Haus. Kurz der Alterthumsforscher wird wie der Architekt gleiche Befriedigung finden. Was Ton und Geselligkeit betrifft, so können wir nach dem Urtheil unterrichteter Männer und nach eigener Anschauung nicht allzu viel Rühmliches davon berichten. Kitzingen ist eine handeltreibende Stadt voller spekulirender Menschen, von denen sich die meisten, man darf es wohl sagen, ansehnliches Geld und Gut erworben haben. Spekulation durch Reichthum und Reichthum durch Spekulation vertragen sich aber in der Regel mit den Genüssen eines höhern, geistigen Lebens nur schlecht; deshalb soll es mit dem literarischen Kunstsinn unser Kitzinger ziemlich schlecht bestellt sein, einzelne Ausnahmen natürlich nicht zu rechnen. In diesem Punkt dürfte unser Vergleich mit Frankfurt ein wenig unpassend erscheinen; dort zeigt sich allerdings keine geringe Passion für geistige Interessen; denn diese gehört ja gegenwärtig zum guten Ton. Die guten Kitzinger wollen indess nicht mehr scheinen, als sie sind, und wir wagen nicht zu entscheiden, welche von beiden Städten sich das beste Theil erwählt hat. Wenn sich der Kitzinger eine Lust machen will, so geniesst er sie für sich oder im Kreis seiner Familie und scheut dabei die Gegenwart des Fremden. Die jüngeren Männer sind fast ohne Ausnahme passionirte Jäger und verpuffen Jahr aus Jahr ein manches Pfund Pulver auf die friedlichen Thiere des Waldes. Uebrigens soll mit alledem nicht gesagt sein, dass sich der Fremde nicht heimisch in unserer betriebsamen Mainstadt fühlen könnte; es gehört nur ein etwas längerer Aufenthalt und ein gewisses Studium der Neigungen und Gewohnheiten dazu."











Kath. Pfarrkirche St. Johannes










































































1996 baute die Firma Vleugels ( Hardheim) diese Orgel.
Farblich gefasst wurde sie von Jaques Gassmann aus Hannover 
in Korrespondenz zu dem auch von ihm geschaffenen Bild im Chorraum der Kirche. 
Das Instrument wurde überzeugend in den gotischen Kirchenraum eingepasst: 
Der Prospekt nimmt die Assymetrie des Kirchenraumes auf; 
das Rückpositiv ist von der Kirchenachse 2/3 nach rechts verschoben, 
die dahinter gestaffelten Werke führen das Instrument wieder zur Symmetrie.





Umsonst

Sonst, wäre alles ein Irrtum,
wenn sie verstummten,
die Klänge, im Tod der Welt.

Sonst, du Ur-Heber, du Ur-Klang,
sind deine Rechte ver - siegt,
Bruckner und Messiaen ver - nichtet.

Sonst, wäre das Leben ein wahrer Irrtum,
wenn sie nicht weiter sängen,
die Klänge, im Leben des Geheimnisses.

 tam










Anna selbdritt 

Heilige Anna mit ihrer Tochter Maria und dem Jesuknaben.
 Selbdritt ist ein altes Wort für „als Teil einer Dreiergruppe“ 































Evang. Stadtkirche




























 



MARIA IM SAND

(Dettelbach)






































 

























theodor frey

seitenanfang