FRIEDENSKIRCHE

GRÄFELFING _ PLANEGG

 

FRIEDENS -SEITEN

Ich weiß sehr viel weniger als ich glaube, sehr viel weniger , als ich gerne wissen würde. Das macht mich unzufrieden, ohne dass ich bereit bin dies zuzugeben. Das gilt für mich, für dich, für uns alle.
Unbeachtet dieser Erkenntnis suchen wir nach dem Gesicherten. Wir verteidigen das vermeintlich Gesicherte so sehr, dass daraus Unfrieden folgt.
Unzufriedenheit und Unfrieden geben einander die Hand. Zu unserem Verderben?

Wenn ich nicht weiß, dass ich weniger weiß als ich glaube zu wissen, macht es mich überheblich, ohne dass ich es zugeben kann. Die Überheblichkeit zu meinen, dass ich die Wahrheit besitze, verführt dazu, sie mit aller Macht durchzusetzen. Unfrieden und Überheblichkeit geben einander die Hand. Zu unserem Verderben?

Welche Wege zum Frieden bleiben uns dann noch?
Es sind Wege, die wir in Ungewissheit immer wieder suchen sollten, ohne Überheblichkeit, ohne Angst, in Zufriedenheit.

 

 

 

 

 





FRIEDENSFRAGEN

. . .


wie kann es frieden geben

für die völker der welt

solange wir rücksichtslos krieg führen

gegen die erde unsre geduldige mutter

und krieg damit auch gegen unsere kinder?

wie kann es frieden geben

für die völker der welt

solange wir anstatt auf gott zu hören

in seinem namen uns gross machen wollen

und hass säen und fortzu neue gewalt?

wie kann es freden geben

für die völker der welt

solange wir gottes absicht durchKREUZen

alltäglich zu sein unter uns und schön

in schonender liebe zu allem was lebt?


Kurt Marti -gott gerne klein (Auszug)






































































 

 

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Die „absolute Wahrheit" ist keine Illusion, sondern ein Geheimnis - und aussprechen kann sie nur derjenige, der dieses Geheimnis ist, der uns alle (und unser Begreifen der Wahrheit) übergreift. Fügen wir jedoch hinzu, dass dieses Urteil selbst bereits ein Glaubensbekenntnis ist, nicht mehr und nicht weniger.

Tomcis Halik in: „Glaube und sein Bruder Zweifel" (Herder, Freiburg 2017)

 



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