DER RAUM

ANTON BRUCKNER

ST. FLORIAN UND SEINE 8. SYMPHONIE




DER RAUM


Allmählich entfallen mir
die Gegenden.
Nur noch die eine,
der Hügel,
auf dem mein Engel
seine Flügel
abstreift,
dort, wo Wege sich gabeln,
Koffer offen liegen,
gefüllt mit Schnee,
bereit
für meine Reise

Peter Härtling
aus seiner "Gießener Rede" 
(Gedichtband: "Ein Balkon aus Papier"

 

 

 

Jesaja 56.7 

adducam eos in montem sanctum meum et laetificabo eos in domo orationis meae holocausta eorum et victimae eorum placebunt mihi super altari meo quia domus mea domus orationis vocabitur cunctis populis.

die werde ich zu meinem heiligen Berg bringen und sie erfreuen in meinem Bethaus. Ihre Brandopfer und ihre Schlachtopfer sollen [mir] ein Wohlgefallen sein auf meinem Altar. Denn mein Haus wird ein Bethaus genannt werden für alle Völker.

 

 





Offenbarung 12, 1- 12 

1  Darauf sah man am Himmel eine gewaltige Erscheinung: 
Es war eine Frau, die war mit der Sonne bekleidet und hatte 
den Mond unter ihren Füßen und trug auf dem Kopf eine Krone 
von zwölf Sternen. 

2  Sie stand kurz vor der Geburt, und die Wehen ließen sie vor 
Schmerz aufschreien.  

3  Dann zeigte sich am Himmel eine andere Erscheinung: 
ein großer, roter Drache mit sieben Köpfen und zehn Hörnern. 
Jeder Kopf trug eine Krone. 

4  Mit seinem Schwanz fegte der Drache ein Drittel der Sterne 
vom Himmel und schleuderte sie auf die Erde. Er stand vor der Frau, 
die ihr Kind gebären sollte, und wollte es verschlingen, 
sobald es geboren wäre

 

 


13. März
1830

Geburt der 3. Schwester Josefa (gest. 03.07.1874, Grab auf dem Friedhof von St. Florian siehe unten).
Heiratet 1859 in Ebelsberg den Witwer Georg Wagenbrenner (geb. ca. 1825, gest. 14.01.1873, Ebelsberg), 
der als "Fabriksarbeiter" wahrscheinlich in einem Textilbetrieb in der Nähe von Linz tätig war. 
Sie stirbt an "Lungensucht" und hinterläßt keine Nachkommen.























 





 













 

Bruckner Gedenktafel
in der Kirche des Stifts Klosterneuburg

 




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