Durch den Bau der Maximilianstraße, der Brücke und des Maximilianeums entstand ein dominanter Brückenkopf am Isarufer, der die weitere städtebauliche Entwicklung anregen sollte. Die östliche Hochebene war nun an die Stadt angebunden. Im Jahr 1857 erhielt Carl von Effner vom König den Auftrag, auf dem rechten Isarufer zwischen Haidhausen und Bogenhausen einen Fußweg mit begleitenden Pflanzungen (Maximiliansanlagen)herzustellen.  

Prinzregent Luitpold erteilte 1890 den Auftrag, im Zuge der Prinzregentenstraße eine Brücke zu bauen und die Straße nach Osten quer durch den Park weiter zu führen. Nach Plänen von Jakob Möhl und seines Mitarbeiters Wilhelm Zimmermann entstanden bis 1893 die Terrassen mit Treppen und formalen Gartenanlagen sowie symmetrisch zwei U-förmige Rampen als Straßenverbindung.

Oberhalb der Terrassenanlage wurde 1896 bis 1899 der 38 Meter hohe "Friedensengel" errichtet. Zur Erinnerung an die 25-jährige Friedenszeit nach 1871 steht über einer kleinen Halle nach antikem Vorbild auf einer 23 Meter hohen Säule die Friedensgöttin Nike.