ALTOMÜNSTER

PFARR- UND KLOSTERKIRCHE ST. ALTO UND ST. BIRGITTA

EIN BAU VON JOHANN MICHAEL FISCHER
1692 - 1766

EINE SEITE VON THEODOR FREY


Die Kirche ist die einzige, in der farbig gefasste Bänke 
aus der Rokokozeit sicher nachgewiesen sind.

 

 

 

Hl. Jakobus



 

Auf drei Ebenen hat der Tiroler Joseph Mages (1728 in Imst - 1769) die Heilsgeschichte dargestellt. In der untersten Ebene ist die Gründungsszene des Klosters dargestellt.  Herzog Georg der Reiche von Landshut und seine Frau Jadwiga Jagellonska überreichen den Birgitten-Nonnen mit ihren Kronen (die fünf roten Kreuze symbolisieren die fünf Wunden Christi) und den -Mönchen die Schenkungsurkunde für das Kloster (1497). In der mittleren Ebene ist eine Schar von Heiligen dargestellt. Herausgehoben ist der Heilige Alto und die Muttergottes. Im himmlischen Bereich ist die Trinität in typischer Rokokomanier zu sehen.









 

Ausgehend von der vorgefundenen Bausubstanz gestaltete Johann Michael Fischer die Kirche in der Weise, dass sie drei Stockwerke umfasst. Im Erdgeschoß die Pfarrkirche, im ersten Stock die Mönchskirche und im zweiten der Nonnenchor. Auf diese Weise gelang es Fischer den Nonnenchor, wie es die Ordensregel der Birgitten verlangt, in der Mitte der Kirche zu positionieren. Von den Chören verlaufen für die vorgeschriebenen sonntäglichen Prozessionen Umläufe.

DIE MÖNCHSKIRCHE

Aufnahme Marias in den Himmel
Altarbild von Josef Zitter


Umlauf







 

 

In der Sakristei

















 Der Innenhof des Nonnentrakts